Montag, 25. Dezember 2017

Der WEIN-nachtliche Adventskranz zum Silvestermenü präsentiert: Das Hauptgericht!


Werbung (Weinkranz wurde zur Verfügung gestellt von jacques Weindepot)//Zum dritten Advent wurde das Hauptgericht unseres Silvestermenüs serviert. Frau Löffler und ich waren uns einig, dass einem, nach der fetten Weihnachtszeit, der Sinn nach magerem Fleisch stehen würde, also Wild oder Rind. Da musste natürlich ein Wein mit Charakter her, der gut mit den Eisennoten des Fleisches kann.




Wir entschieden uns für einen temperamentvollen Spanier, den TORRES CELESTE CRIANZA 2014.

Dieser kräftige Lagerwein aus Kastilien-León wurde aus der Tempranillo-Traube hergestellt welche für die Region  um den Fluss Duero die vorherrschende Traube ist. Der Wein reift in kleinen Eichenfässern, den barricas, und erhält dadurch ein ausgeprägtes Geschmacksprofil, was auf die kühlen Nächte und die Höhenlage zurückgeführt werden könnte. Auf die Höhenlage spielt auch der Name des Weines: "Celeste" an, welcher "himmelblau "bedeutet. Auf der Seite von jacques Weindepot wird das sehr gut beschrieben:

"[...]
Wer des Nachts im Weinberg steht, meint fast, die Sterne berühren zu können, und die Wolken sind zum Greifen nah."


Eine schöne Assoziation für einen kräftigen Wein mit tiefroter Farbe, starkem Raucharoma und kräftigen Beerennoten. Eine Hauch von Marzipan erinnert an Weihnachten. Wer gerne leichte und süßliche Weine mag, wird mit diesem Charakterkopf wenig anfangen können, alle anderen werden ihn lieben!
Zu dem zarten Filetsteak  war der Spanier die perfekte Ergänzung.





Nachdem ich den Wein dekantiert und gekostet hatte, wusste ich: Geflügel geht hier sofort unter, da muss Rind ran: Also in Schlappen geschlüpft an diesem schönen Adventssamstag und mal kurz  um die Ecke gebogen zum Metzger des Vertrauens, denn man kennt sich schon. Als ich den Laden betrat, wurde mir bereits das im dekorativen Trockenschrank liegende, lokale dry-aged- Rind angepriesen, welches zwar unverschämt gut aussah, aber mir stand der Sinn nach etwas Anderem:

"Du, ich brauch Rinderfilet, richtig Gutes, für 4 Personen. Steaks"

Zack, schnappte sich Herr S. sein Messer und verschwand Richtung Kühlraum. Zurück kam er mit einem richtig gut aussehenden Filet-Mittelstück mit ganz feinen Fasern, toll gewachsen. Er schnitt die Sehnen ab und das Filet in vier Stücke (jedes fast genau 300g, wie ich später feststellte),:

"Das ist so gut, wenn du das isst, wirste an mich denken"
 sagte er. 

Japp, er hatte Recht!

Zu Hause wurde das Filet mit etwas Lardo umwickelt, in der Pfanne scharf angebraten und dann fein 20 Minuten bei 160°C im Ofen gegart. 
Ganz wichtig ist hier: Steche dein Steak, NIEMALS ein. Nicht mit der Gabel, nicht mit dem Messer oder der Fleischgabel, lass es einfach sein! Der Fleischsaft tritt sonst aus und das ganze Teil wird furztrocken. So ein Steak wird erst beim Anschneiden angepiekt, vorher nicht, und bis dahin mit Liebe behandelt. So.

Dazu ein feines Pfannengemüse mit Olivenöl und italienischen Kräutern, dazu Kräuterbutter, fertig ist die Laube:



Ein saftiges Steak, ein toller Wein, was will man mehr? Die Raucharomen im Wein und im pfannengebräunten Steak kommen voll zur Geltung, die Beerenaromen im Wein machen eine Soße überflüssig. Ein sehr feines Gericht.



Rinderfilet auf Pfannengemüse
Zutaten (für 4 Personen)


4 Rinderfiletsteaks a 300g
8 Scheiben Lardo
Bratenschnur
1 tl Butter
1El Olivenöl
Salz/Pfeffer

2 Paprika gewürfelt
2 Zwiebeln gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
200g Kartoffeln, gewürfelt
2 Zucchini, gewürfelt
2El Olivenöl
1EL Butter
Italienische Kräuter
Salz, Pfeffer 

Zubereitung:
  1. Die Pfanne für die Steaks mit Butter und Olivenöl richtig aufheizen lassen, Ofen schonmal vorheizen.
  2. Die Steaks in der heißen Pfanne von jeder Seite 2 Minuten scharf anbraten. Salzen (noch nicht pfeffern, der Pfeffer würde verbrennen) in eine Ofenform und diese für 20 Minuten in den Ofen stellen.
  3. In einer zweiten Pfanne Zwiebeln und Knoblauch mit Olivenöl und Butter bei mittlerer Hitze anbraten, Kartoffeln hinzufügen und, nach 10 Minuten, das übrige Gemüse. Bissfest garen und mit Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Gemüse auf einem Teller anrichten, Steak darauf toppen. Mit Meersalz oder etwas Kräuterbutter garnieren.Pfeffern.

Einen guten Appetit!

Deine
Wren



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