Donnerstag, 30. November 2017

Die tägliche Amsel - Zeit der Wunder (und der flauschigen Federbälle)

Maximal aufgeplüscht trotzt die Amsel dem Winter

Es wird kalt.
Man sieht es an den Atemwölkchen und den aufgeplüschten Federball-Vögeln draußen.
Es wird Winter.
Der erste Schnee fiel heute.

Es wird weihnachtlich. Weihnachten, die Zeit der Wunder.

Das größte Wunder dieses Jahr für mich: Diese vielen tollen, warmherzigen Menschen, die ich kennenlernen durfte und darf, die ich Freunde,Leser, Bekannte, Familie, meinen Verlobten nennen darf. Ja, es gibt sie noch, die weiten Herzen, die Bedingungslosigkeit in der Liebe, das wirklich füreinander Freuen, Vertrauen, "Da sein".

Und das mehr als ich je dachte. Lots of love ihr lieben, verrückten, herzlichen Menschen! Danke dass ihr da seid, und auf noch viele Jahre!

Die Mitglieder der besten Whats-App- FLÜ-Gruppe und treue Leser meines Blogs  haben jetzt aber den Vogel abgeschossen (keine Sorge, real kam kein Tier zu Schaden). Warum?

Die haben mir, ohne Scheiß, einen THE-TASTE-TRAININGS-ADVENTSKALENDER gebastelt. Denn, und hier kommt das nächste kleine Wunder: Im neuen Jahr bin ich in Köln, zum The-Taste-Probekochen (jeah!).

Dieser Kalender enthält für jeden Tag in der Adventszeit eine Aufgabe für einen The Taste-Löffel, aber nicht nur das: Manche Pakete sind verdächtig groß oder schwer, so dass ich teils komplexe Aufgabenstellungen vermute. Auf jeden Fall sind alle "Türchen" toll gestaltet, Leute, ihr seid der Burner, danke! hier mal ein paar Teaser:



Freut euch also, liebe Leser! Ab Morgen gibt es einen kulinarischen Adventskalender hier im Blog! Jeden Tag ein The-Taste-Löffel (Natürlich mit Rezept für das Tellergericht) und natürlich ausführlichem Kommentar zur Aufgabenstellung.

Doch damit nicht genug! Der Taste-Trainingskalender bekommt noch leckere Verstärkung, und am Sonntag habe ich, pünktlich zum 1. Advent einen ganz besonderen Adventskranz für euch!

Mehr davon und dazu ab Morgen hier im Blog!

*Tüdelüüüü*

Wren







Dienstag, 21. November 2017

Das "Save the bees" Menü, mit HNYMEE. Vorspeise: Honiggelee, Rösti, Zimtbirne, Lardo, Chili


Werbung (Honig wurde von HNYMEE zur Verfügung gestellt, vielen Dank, ihr seid die Besten <3)//Ein neuer The Taste- Trainingslöffel erscheint am Horizont, hinter ihm ein vielstimmiges Summen, das Summen von glücklichen Bienen, gehegt und gepflegt von passionierten, regionalen Imkern, welche  HNYMEE unterstützt: Zum Wohl der Imker, der Bienen und des goldenen Honigs.

Die Leute von HNYMEE sind im positiven Sinne etwas durchgeknallt, was mir sofort sympatisch war: Sie lieben Honig, und das so sehr, dass von jedem verkauften Glas 20 Cent an Organisationen zum Schutz der Bienen gehen. Der Honig kommt auch nicht von sonstwo, sondern aus kleinen, regionalen Imkereien. Mit dem Kauf eines HNYMEE-Honigs trägst du also aktiv zur Artenvielfalt bei, denn lokale Bienen bestäuben auch einheimische Pflanzen. Grund genug für mich, eine Kooperation anzufragen, denn auch ich liebe lokale, hochwertige Produkte und war zudem sofort verliebt in das Engagement der Bienenretter. Man fand und verstand sich, Sorten wie : "Rubinie Hood", "Löwenzahm", und "Heidewitzka" fanden den Weg zu mir und ich plante ein komplettes "Save the Bees-Menü", mit tollem Honig und viel Liebe.


 Die Vorspeise, auf einem Löffel serviert, darf ich euch nun vorstellen. Der Hauptdarsteller ist hier ganz klar das Honig - Chili-gelee, welches ich mit "Robinie-Hood", dem Rächer der Entsummten, ähh ich meine dem Akazienhonig von HNYMEE, zubereitet habe, denn Robinie ist einfach ein andere Name für die Akazie. Dazu kommt ein Minikartoffelpuffer, eine Zimtbirne, Lardospeck und Chilifäden zur Deko. Eine Vorspeise, die zugegebenermaßen etwas Aufwand erfordert, aber von der Konsistenz her überrascht. Here we go:


Kartoffelpuffer mit Zimtbirne und Lardo auf Honig-Chili-Gelee


Zutaten:

Gelee:
250ml Wasser

1 Glas voll Sonnenblumenöl (vorher 30 Minuten in den Froster gestellt)
5g Gelatine
1 kleine Chilischote, halbiert

Puffer:
2 Kartoffel
1 Wachtelei
1TL Mehl
Salz/Pfeffer/Muskat

1 TL Butter

Zimtbirne
1 Birne (in Scheiben geschnitten und in 2*2cm große Stücke geschnitten, oder Kreise ausgestochen)
Zimt
30g Lardo, oder anderen Speck, in feine Würfel geschnitten

Chilifäden als Deko

Zubereitung
  1. Honig, Wasser und Chili aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen, Chili herausnehmen.
  2. Gelatine vorquellen lassen und in die Honig-Mischung rühren, beiseite stellen.
  3. Kartoffel schälen, fein raspeln, Raspel ausdrücken, mit übrigen Zutaten mischen
  4. Öl aus dem Gefrierschrank nehmen. Mit einem Teelöffel Honigmasse durch ein Sieb tropfenweise in das Öl geben. Die Tropfen sollten langsam heruntersinken und Gelieren (falls das nicht der Fall ist, muss das Öl noch länger in den Gefrierschrank, oder die Honigmasse ist noch zu heiß). In den Kühlschrank stellen.
  5. Kleine Puffer aus der Kartoffelmasse in  Butter goldgelb ausbacken, beiseite legen.
  6. In einer weiteren Pfanne Birnenstückchen mit etwas Zimt und dem Lardo braun braten.
  7. Öl durch ein Sieb abgießen, Honiggelee vorsichtig mit Wasser spülen, auf Löffeln anrichten. Puffer, Birne und Lardo aufeinanderstapeln, mit Chilifaden dekorieren.

Guten Appetit! 


Was ist dein liebstes Rezept mit Honig? Ich bin gespannt!


Deine Wren



Montag, 20. November 2017

Orientalisch gefüllte Forelle


Ich darf ja grad, wegen dem entzündeten Handgelenk, nicht so viel am Computer abhängen und schreiben. Da mir meine Arbeit aber Spaß macht und ich Aufträge nur ungerne eine Zeit lang liegen lasse, habe ich mich trotzdem immer wieder erwischt, wie ich an Aufträgen und Artikeln saß. Unser Besuch, J., hat da einen Riegel vorgeschoben indem er mit mir angefangen hat, GOT zu schauen. Die Serie lief bisher an mir vorbei, nun bin ich aber angefixt und bestrebt, GOT durchzugucken.

Das hat mehrere gute Auswirkungen: Meine Hand heilt und ich bekomme noch mehr Ideen für tolle Gerichte. Ich bin grad mit Staffel zwei durch. Besonders fasziniert hat mich hier die Stadt Qarth, eine reiche Händlerstadt (Gewürze), taktisch gut mitten in der Wüste gelegen, welche vor Dekadenz (Und Intrigen) übersprudelt. Und auch wenn die Stadt am Ende der Staffel in Schutt und Asche liegt, hatte ich trotzdem  Lust auf ein Gericht  mit vielen Gewürzen und Aromen.
Auf dem Wochenmarkt am Samstag sah ich frische Forelle, und dachte: hey? was ist dekadenter, als Fisch in der Wüste? dazu Feigen, Datteln, Süßkartoffeln. Ich könnte mir gut vorstellen, dass so ein Gericht auch in Qarth gut angekommen wäre.


Die Füllung für die Forellen besteht aus Olivenbrot, Datteln, etwas Butter, Apfelstückchen, Muskatnuss, Zimt und Salz. Die Datteln und der Zimt betonen die süßlichen Noten der Forelle. Die Butter ist in Verbindung mit dem Brot gut für das Umami.
Verwendet habe ich den ganzen Fisch, ihn gefüllt und mit jeweils zwei blanchierten Mangoldblättern umwickelt. Diese halten die Füllung an Ort und Stelle, und sorgen dafür, dass wärend der Zeit im Ofen das Fleisch nicht zu trocken wird.


Als Beilage gab es ein Süßkartoffelpüree mit Tonkabohne. Diese hat ganz feine Vanille-, und Marzipanaromen und funktioniert wirklich gut mit der samtigen Süßkartoffel. Zum Schluss habe ich noch eine Reduktion aus Weißwein und Feigenlikör mit Zwiebeln und kleingeschnittenen Datteln, sowie etwas Zitronenabrieb hergestellt. Hier ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Soße nicht zu viel Säure hat, also sparsam mit der Zitronenschale sein, sie soll nur aromatisieren nicht die Forelle geschmacklich umlegen.



Orientalisch gefüllte Forelle

Zutaten (Für 2 Personen)
2 Forellen
1/2 Teelöffel Salz
2El Olivenöl, mild
Dill, gehackt
4 große Mangoldblätter

Füllung:
1 Scheibe getrocknetes Chiabatta mit Oliven
3  große Datteln, entsteint
Etwas frische Petersilie
40g Butter
Zimt, Muskatnuss, Salz
1/2 Apfel geschält

Soße:
150ml Weißwein
4cl Feigenlikör
5 getrocknete Feigen
1Tl frischer Rosmarin, gehackt
100g süße Zwiebeln 
 1 Messerspitze Zitronenabrieb 
Salz

Süßkartoffelpü:
2 Süßkartoffeln
Eine Messerspitze Tonkabohnenabrieb
Muskatnuss, Salz


Zubereitung:
1.Die Forellen putzen, waschen, abtupfen und mit Öl, Salz und Dill einreiben.Ofen auf 220° Ober/Unterhitze vorheizen.
2. Für die Füllung alle Zutaten im Mixer zerkleinern. Die Mangoldblätter in etwas Wasser blanchieren, in Eiswasser abschrecken
3. Die Forellen füllen. Mit Mangold umwickeln und für 25 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene garen.
4. Die Süßkartoffel schälen und in gesalztem Wasser garen.
5. Für die Soße Zwiebeln  und Feigen fein hacken und mit Rosmarin in Butter anbraten, mit Wein und Likör ablöschen und bei mittlerer Hitze reduzieren.
6. Süßkartoffeln pürieren, mit Tonkabohnenabrieb, Muskat und Salz abschmecken, anrichten.
7. Die Forellenfilets auslösen, auf dem Pü anrichten. Füllung und Soße darübergeben, servieren


Guten Appetit!

Deine Wren



Freitag, 17. November 2017

Meine zwei besten Tipps für die perfekte Bratensoße mit JACQUES WEIN-DEPOT + die WELTBESTE Entenfüllung [FESTtagsSCHMAUS]


Der Braten steht auf dem Tisch. Her mit der Soße!
 Werbung (Wein wurde mir von Jaques Weindepot zur Verfügung gestellt)//Da steht er nun auf dem reich gedeckten Tisch, der Festtagsbraten. Egal ob Fisch, veganer Kartoffelbraten, Rehrücken, oder mein Liebling: Ente, alles freut sich auf den Verzehr des zumeist mühevoll zubereiteten  Garguts.

 Weil ich speziell Ente so sehr liebe, stelle ich euch heute weiter unten mein Rezept für die weltbeste Füllung vor, denn es darf auch mal etwas Anderes sein, als die ewigen Trockenpflaumen mit Brot.

Aber zunächst habe ich ein Anliegen, das mir persönlich noch wichtiger ist als die Füllung, denn was wäre so ein guter Braten ohne eine tolle Soße dazu? Ich habe in meinem Leben schon das gesamte Horrorkabinett der schlechten Festtagssoßen erlebt: Zu dünn, komische Farbe, ohne Geschmack, nicht zum Gericht passend, oder gar aus der Tüte. Das muss nicht sein, echt nicht!

Zum unkomplizierten Zerlegen braucht es ein scharfes Messer:)

Tolle Bratensoßen sind einfach und schnell selber machbar, wenn man ein paar wenige Punkte bedenkt. Darum, heute exklusiv für euch, liebe Leser, meine persönlichen Toptipps für eine richtig gute Soße zum Festtagsgericht, nach der sich eure Gäste die Finger lecken werden, also bereitet besser reichlich zu!


1. Spare nicht beim Weineinkauf!


Ein guter Wein ist beim Festtagsessen die halbe Miete

Das mag überraschend für den einen oder anderen sein, aber ich nenne diesen Punkt nicht ohne Grund zuerst. Denn üblicherweise wird zum Festtagsessen ein Wein gereicht und idealerweise wird dieser dann auch in der Soße verwendet.
Zunächst mal generell zum Wein: 

 Um den richtigen Wein als Begleiter zu einem Gericht ranken sich viele Mythen und nicht alle davon haben einen wahren Kern. Generell gilt: Der Wein sollte dir schmecken (was bringt ein Wein den du nicht magst, nur weil er laut Weinkenner IDEAL zu deiner Ente passt?), nicht der günstigste sein (aus einem schlechten Wein wird selbst mit den besten übrigen Zutaten nichts gutes und der zieht dann das ganze Gericht runter) und bei Desserts IMMER süßer sein, als das Dessert selbst. Ansonsten probiere einfach aus, experimentiere, was dir wozu gut schmeckt und ob du die auf den Etiketten angegebenen Aromen auch in den Weinen erkennst. Nimm Teil an Weinverkostungen und Seminaren, und probiere zu Hause mit Freunden auch einmal etwas aus. Und dann traue deiner Intuition, wenn sie zuschlägt. So war es bei mir und der Ente nämlich der Fall.

Denn am  Mittwoch gab es bei uns in der Mensa eine Weinverkostung mit Jacques Wein-Depot als Partner (klickt mal rein, hier lassen sich wirklich gute Weine auch online erwerben ).
Ich war natürlich mit von der Partie und habe begeistert für mich neue Weine aus Spanien probiert.
Beim letzten Wein, einem jungen Rotwein mit kräftiger Säure, ploppte in meinem Kopf eine fröhlich tanzende Ente auf (Ich schwöre euch, im Wein war wirklich nur Wein). Und ich wusste, DAS ist DER Wein für meine Ente.
Einen großen Dank an dieser Stelle der Agenturinhaberin von Jacques Weindepot, Frau Löffler, welche mir eine halbe Flasche überließ, damit ich Worten Taten folgen lassen konnte.

Festlich gedeckt

Den Wein gab es  zum Essen dazu, aber er kam natürlich auch in die Soße. Für die Soße ist es ersteinmal wurscht, ob der Wein trocken oder halbtrocken ist, das lässt sich alles mit anderen Zutaten ausgleichen, so dass du da ganz nach deiner Geschmacksvorliebe gehen kannst. 

Für die Soße gilt hier halt besonders: Nimm 3 Euro mehr in die Hand, und hole einen guten Wein so ab 5 Euro aufwärts. Wein ist genau so eine wichtige Zutat wie Fleisch und Gemüse und sollte deswegen in der Qualität nicht hinten anstehen. Für dunkle Bratensoßen bietet sich natürlich ein Rotwein an um dem Ganzen zusätzlich eine schöne Farbe zu geben, während Weißwein für helle Soßen zum Fisch ganz toll ist. Aber das ist kein Muss, es gibt auch schöne Rotweine, die gerade zu fettem Fisch wie Lachs ganz ausgezeichnet sind, und eine helle Orangensauce mit einem passenden Weißwein drin mag auch zu einem Geflügelbraten gut passen. Lass dich also nicht von angeblichen Vorschriften oder Regeln beeinflussen, sondern mache dein Ding, achte auf die Aromen im Wein und kombiniere nach Gefühl.
Mit dem Wein löscht du am besten das angeschmorte Gemüse ab, gießt dann Wasser an, würzt und lässt das Ganze reduzieren. 



2. Gemüse, Bratensaft, Gewürze, Geduld.
Lecker Biogemüse

Es gibt einen Grund , warum Lauch und Sellerie in diesen Suppengemüsesträußen drin sind: Sie geben der Suppe Frische und Aroma. Aroma, das braucht auch eine gute Bratensoße. 

Der Wein trägt seinen Teil bei, aber angebratene Zwiebeln und gewürfeltels Wurzelgemüse geben Umami, Röstaromen durch das Braten, und dem Gesamtgeschmack Tiefe. Beginne deine Soße also mit einer gewürfelten Zwiebel, einem Stück Knollensellerie und einer Möhre, alles fein gehackt, die du in Butter im Soßentopf anbrätst (außer du schmorst das Gemüse im Ofen mit dem Braten mit, dann entfällt der Schritt). Dann löscht du mit dem Wein (etwa 250ml) ab und füllst mit dem Bratensaft und  etwas Wasser auf. Nun kommen, bei Wild-, und Bratengerichten, typische Gewürze hinzu: Ein  Lorbeerblatt, Zimt, Piment, Muskatnuss.  Die Soße reduzierst du jetzt etwa auf die Hälfte runter, schmeckst mit Salz, Honig und Pfeffer ab, pürierst das Ganze und gießt die Soße durch ein Sieb in einen neuen Topf. Hier kannst du sie warmhalten, abschmecken und bei Bedarf mit noch ein wenig Mehl abbinden. Dann steht einer sämigen und sauleckeren Soße nichts mehr im Weg.

Ich bin dann mal essen...

Und nun natürlich, wie versprochen, meine weltbeste Entenfüllung. Da steckt mit Quitte, roter und gelber Bete und Pflaumenmus die volle Herbstdröhnung drin, Kartoffeln saugen das Fett auf und Honig-Whikeylikör und Cointreau machen die Sache rund. Die Füllung ist ausreichend für 2 Enten, du kannst aber auch problemlos die Hälfte im Ofen mitschmoren.

 Wrens weltbeste Entenfüllung
 Für 2 Enten (oder mehr leckere Füllung):
1 Quitte
5 Kartoffeln
3 kleine Rote Beten
3 kleine gelbe Beten
1 kleiner säuerlicher Apfel
3 EL Pflaumenmus
2EL Apfelmus
3 Zwiebeln
1EL Tomatenflocken 
3 Zimtblüten

4cl Whiskey-Honig-Likör 
2cl Cointreau

Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Muskatnuss


Zubereitung:
  1. Gemüse schälen, in 4cm große Würfel schneiden, mit übrigen Zutaten vermengen, mit Gewürzen würzen und in die Ente füllen. Mitschmoren lassen und später genüsslich auffuttern.



Hast du eine Lieblingssoße oder Füllung? Poste das Rezept in die Kommentare!

Deine Wren

Montag, 13. November 2017

Please do me a Flavour! - BananaSplit-Crêpe-Cake

Ein kreativer Kuchen mit zwei meiner Lieblingsflastys von Blacklinetwo
Werbung*// Da wollte meine beste Freundin also in eine eigene Wohnung umziehen. Und was läge da für mich als Foodblogger näher, als die kulinarische Versorgung der 10-Mann und Frau starken Umzugstruppe zu übernehmen. Neben Minipizzen mit dem besten Pizzamehl der Welt von Adler Mühle  sollte es etwas Süßes werden. Es bot sich also ein Kuchen an. Nun gab es aber zwei Probleme.

Erstes Problem: Ich hasse Backen, zumindest wenn es um süßes Gebäck geht, da muss immer so viel abkühlen und richtig zusammengerührt werden, die Zutaten finde ich oft langweilig, ist halt nicht meins.

Zweites Problem: Die Umzugstruppe besteht zur einen Hälfte aus gesundheitsbewussten Fitnessfreaks und zur anderen aus Schleckermäulern, die keinen Bock auf geschmackliche Abstriche haben.

Also habe ich innerlich gebrainstormed, meine Schränke durchforstet und hatte schließlich, um 9 Uhr Abends am Tag vor dem Umzug, die entscheidende Idee: Einen Pfannkuchen-Kuchen! 




Die Pfannkuchen schön dünn gemacht mit bisi Öl, schon sind es Crepes, und der Name klingt nicht so doof ("Kuchen-Kuchen", bisl balla, ne?). Für den guten Geschmack habe ich mit der Sorte "Bananasplit",  eines meiner Lieblingsflastys von Blacklinetwo (Affiliatelink), sowie Kakaonibs in den Teig gemischt. Ich verwende diese Aromen gerne, wenn ich bei Desserts vollen Geschmack bei wenig Zucker haben möchte, denn die Flastys lösen sich super in Milchprodukten, haben keinen unangenehmen Nachgeschmack, auch nicht beim Backen, und, das Wichtigste: Da ist kein Shit drin. Andere Aromen kommen da für mich nicht mehr in die Tüte, fertig.

Die Creme habe ich mit fettreduzierter Sahne angeschlagen und hier das Flasty "Vanillakilla" genutzt, welches toll nach Vanille schmeckt. Das Inulin in den Flastys sorgt zudem für Cremigkeit, so dass es trotz reduziertem Fettanteil keine Geschmackseinbußen gibt.

Noch eine Schicht Schokoladenkuvertüre düber und Mandeln und Kakaonibs für Knusper obendrauf, fertig!


Das Ergebnis kann sich sehen lassen, und war in 10 Minuten komplett weggeputzt, Geschmackstest bestanden:). Für alle Leser, die Interesse an den Flastys haben: Mit dem Code: hannah10 bekommt ihr 10% Rabatt auf euren Einkauf.

Und hier das Rezept:



BananaSplit-Crepe-Cake


Zutaten:
Crepes:
500g Mehl
1Liter fettarme Milch
4El mildes Olivenöl
5 Eier
1 Prise Salz
2EL Kakaonibs

Creme:
500ml Rama Cremefine 19%

200g Vollmilchkuvertüre
2 EL Mandelstifte 
1EL Kakaonibs
Butter

Zubereitung:
1. Alle Zutaten für die Crepes vermischen. Eine Pfanne mit etwas Butter einfetten und dünne Crepes ausbacken (sollten am Ende mindestens 20 sein). Abkühlen lassen.
2. Die Cremefine mit dem Vanillakillaflasty aufschlagen. Immer abwechselnd einen El Creme (auf den Crepe gestrichen) und einen Crepe schichten. Einen Frühstücksteller als Formgeber auf den Kuchen legen und mit einem Messer am Tellerrand entlang, die Ränder abschneiden.
3. Die restliche Creme auf dem obersten Crepe und den Seiten ausstreichen. Kuchen eine Stunde kühl stellen.
4. Kuvertüre schmelzen, den Kuchen damit überziehen, mit Mandeln und Kakaonibs überziehen. Bis zum Servieren kühl stellen, fertig.

Guten Appetit!

Eure Wren

(*= Blacklinetwo ist Affiliatepartner, dass heißt, wenn du über meinen Link hier im Blog dort bestellst, bekomme ich 10% Provision, für dich entstehen dadurch keinerlei Kosten, du hast lediglich die Möglichkeit, mich etwas zu unterstützen, wenn du magst.)

Die tägliche Amsel - Zwitscher, Piep, ich hab euch lieb!


Die Amsel hat den Zaun ihres eigenen Horizonts erreicht. Nun sitzt sie auf der Spitze dieses Zaunes und schaut sich um, in der neuen Welt.

So ein wenig geht es mir grad. Ich hätte vor nem Jahr oder so nie gedacht, wie erfolgreich die Sache um meinen kleinen Blog wird. Die letzten Wochen waren unglaublich krass: Ich habe viele Kooperationspartner kennengelernt, passionierte Köche, verrückte Unternehmer, Menschen mit Ideen und Visionen und ich mitten drin, Waow!

Zusätzlich funktioniert meine "Wunschliste" besser, als ich dachte. Ich meine wirklich, was ist mit euch los? wie krass ihr seid!

 Ich sitze hier in Paketen und Päckchen, mit Pippi in den Augen und einer riesen Dankbarkeit, weil mich jeder liebe Kommentar, Kugelaustecher, der hübsche Teller, die witzige Postkarte, die selbstgemachte Marmelade, die herzliche Email, oder das tolle Kochbuch weiter bringt.

 Ich werde immer besser auf meiner kulinarischen Reise, dank und mit euch, und dieses Gefühl der Wertschätzung ist für einen kleinen Zaunkönig wie mich, der oft mit sich hadert, ob das gut ist was er tut, unsagbar wertvoll. 
Es versteht sich ja von selber, dass ich die Adressen notiere und in der Adventszeit mal ein paar Danke-Leckerlis losschicke. Darum, wenn ihr etwas über Amazon Prime versendet, notiert irgendwie eure Adressdaten und packt eure Postkarte in nen Briefumschlag und legt eure Adresse dazu damit ich weiß, wer ihr seid, nich?

 Beflügelt von all diesen Dingen habe ich viel gearbeitet, viel zu wenig geschlafen, und habe, dank zusätzlicher Belastung durch die Uni, jetzt direkt mal die Quittung in Form einer Handgelenksentzündung bekommen. Diese ist zwar etwas schmerzhaft, aber im Wesentlichen nervig, denn ich muss meine Bildschirmarbeit einschränken, auf ein Drittel meines sonstigen Pensums.

Die Postingfrequenz hier sollte  allerdings nicht zu sehr leiden, denn ich habe einige fast fertige Beiträge, die ich nun nach und nach losschicken werde. Wenn ihr auf dem aktuellsten Stand der Dinge sein wollt, empfehle ich euch aber zur Zeit meinen Instagram-kanal zum Blog: the_big_fat_life  
Da findet ihr immer den neuesten Kram in Bildern, manchmal noch, bevor er auf den Blog kommt, jetzt mit dem Handgelenk gilt das natürlich doppelt, ich freue mich über jedes Abo dort!

Ansonsten gilt es noch, zu erwähnen, dass ihr hier im Blog bald die 100.000 Aufrufe geknackt habt und es anlässlich dieses Ereignisses dann auch ein nettes Gewinnspiel geben wird!

So, und nun setzte ich mich mal ein Stündchen ran, für nen neuen Beitrag:)

Einen tollen Montag!

Wren

Eure Wren

Montag, 6. November 2017

Future TASTers Training: Gefüllte Auberginenröllchen mit glasierter Entenkeule (Und die Antwort auf die Frage, was uns wirklich glücklich macht)



Letzte Woche kamen die ersehnten original "The Taste"-Löffel von Fissler an. Garnicht so einfach, die in die Finger zu bekommen, aber nun habe ich derer vier und kann endlich mal an den richtigen Proportionen trainieren.

Sonntag, 5. November 2017

Wenn das Leben dir Zitronen gibt... Mach LEMONCURD draus!


Das Leben hat mir sogar eine ganze Menge Zitronen gegeben, zum Glück lediglich im wortwörtlichen Sinne: in der Form unserer Gemüsebox. In Jeder Box der letzten drei Wochen waren unter anderem immer mindestens drei Zitronen dabei, und so stapelten sich die sonnengelben Früchte neben dem Arbeitsbrett.

Das konnte ja aber kein Dauerzustand sein, und so beschloss ich, zum ersten Mal mein heißgeliebtes Lemoncurd selber zu Produzieren. Respekt hatte ich schon ein bisl, denn überall wurde ich davor gewarnt, wie schnell die Eiercreme gerinnt wenn sie auch nur ein BISL zu heiß ist.
Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, nicht wahr?


Also rieb ich die Schale von 6 Zitronen ab, presste den Saft und erfreute mich an dem leckeren Zitrusduft, der alsbald durch die Küche strömte.
Dann rührte und rührte ich, was sich tatsächlich als etwas zeitaufwendig aber nicht schwierig herausstellte. Nach 25 Minuten dauerrühren, hatte die Creme die Konsistenz von Akazienhonig angenommen und konnte in die Gläser gefüllt werden.

Da ich mir bei der Konsistenz nicht sicher war, habe ich zwischendurch immer Miniportionen in den Kühlschrank gestellt und nach 5 Minuten geguckt, wie fest das Ergebnis geworden war nach Abkühlung. Kann ich als Methode nur empfehlen

Ob sie etwas geworden ist, die Creme?


Und ob! Und das beim ersten Versuch! Sonnengelb, zitronig und LECKER! Was lernen wir daraus? Keine Angst vor neuen Rezepten!

Und hier isses:


Lemoncurd

Zutaten (für etwa 800g)

Saft und Schale von 6 Zitronen
6 frische Eier, verquirlt
400g Gelierzucker 1zu1

Zubereitung:
  1. Zitronenschalen und Saft in einem Topf mit dem Zucker erhitzen und rühren, bis der Zucker aufgelöst ist. Auf etwa Körperwärme abkühlen lassen.
  2. Eier unterrühren. Die Masse bei geringer Hitze (darf nicht kochen, sonst gerinnt das Ganze) beständig rühren, bis die Konsistenz die von Akazienhonig erreicht.
  3.  In durch Abkochen sterilisierte Gläser füllen, abkühlen lassen.
  4.  Gekühlt ist die Creme etwa 3 Monate haltbar.


*Tüdellüü*
Wren

Donnerstag, 2. November 2017

SOUL SOUPS - Wrens Lieblingssuppen, mit HANSE GEWÜRZE


Gut gegen die Kälte: Bortsch mit Lamm
 
Werbung*// Der doch recht milde Herbst, auf den Straßen hörte ich oft (fast schon empört): 
„Das ist doch kein Oktober!“, zieht sich nun endlich die Winterstiefel an und setzt sich die warme Schafwollmütze auf, um seine Ohren vor dem kalten Wind zu schützen. Der erste Herbststurm zog über uns hinweg, und die Luft ist nun merklich abgekühlt, endlich!

Endlich deshalb, weil die kalte Jahreszeit für mich die Zeit der inneren Wärme ist. Denn was gibt es Schöneres, als aus der Kälte ins Haus zu kommen, sich die klammen Finger an einer Schale dampfender Suppe aufzuwärmen und die Aromen der frischen Kräuter und Zutaten einzuatmen.
Soulsoups, das sind, für mich, meisterhaft gewürzte Suppen mit kräftigen Farben, welche Löffel für Löffel einfach glücklich machen.




Mild und cremig: Karotten-Tomatensuppe mit Orangenpfeffer.



Für meine persönlichen Lieblingssuppen bin ich immer auf der Suche nach guten Gewürzen und im speziellen nach Gewürzmischungen, welche dann aber auch bitteschön ohne Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker auskommen sollten. Bisher war meine Suche nicht sonderlich erfolgreich, denn entweder waren es die besagten Zusatzstoffe, oder ein unausgewogenes Aromaprofil, welches mich störte. Denn zum Würzen ist zu wissen, dass es keinesfalls ausreicht, einfach Gewürze „zusammenzuschütten“, man muss die einzelnen Komponenten auch miteinander abstimmen, sowohl was Menge als auch die Partikelgröße angeht. Wenn sich in einem Gewürzsalz das grobe Meersalz am Boden versammelt, während die gehackten Kräuter sich im oberen Bereich tummeln, dann ist da zum Beispiel etwas schief gegangen.

So schaute ich also und suchte ich, und fand schließlich HANSE GEWÜRZE. Wobei eigentlich fand Hanse Gewürze mich, denn sie suchten Blogger für einen Produkttest. Ich bewarb mich, wurde ausgewählt und durfte mir ein ordentliches Paket aus dem Shop aussuchen, vielen Dank noch einmal dafür! Ich wählte aus dem großen Angebot einige Einzelgewürze, aber auch Mischungen aus, und wartete nach einem unkomplizierten Bestellprozess gespannt auf die Ankunft.


Herzhaft-winterlich: Rotkrautsuppe mit Entenbrust



Während ich wartete, stöberte ich auf der Seite und was ich so las, fand ich gut: Hanse Gewürze wählt nur naturbelassene Gewürze aus, welche ohne Pflanzenschutzmittel oder anderen Kram herangezogen wurden. Auch verzichtet das Startup bei seinen Gewürzen auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe, setzt, laut eigenen Aussagen, auf 100% natürliche Ware. Die Gewürze werden des Weiteren mit Hand verarbeitet um die empfindlichen Ausgangsprodukte zu schonen und die Aromen zu bewahren.
Auch allerlei Tipps, zum Beispiel zur Lagerung und Verwendung der Gewürze sind auf der Seite zu finden und ich fühle mich dort als Kunde sehr gut informiert

Eine kleine Auswahl aus dem reichen Angebot von HANSE GEWÜRZE

Als die Gewürze bombensicher verpackt ankamen, in ihren schön verkorkten Gläsern oder den praktischen, wiederverschließbaren Papiertüten, war ich kreuzgespannt, Besonders triggerte mich das Gewürz „Magic Star“. Die Beschreibung lautet nämlich so:

Unser Magic-Star ist unser ganzer Stolz. Eine fein abgestimmte Mischung, die Sie universell einsetzen können. Egal ob zu Fleisch, zu Fisch oder zu Gemüse. Dieses Gewürzsalz passt immer.“

Ahja, soso. Fand ich ersteinmal ein wenig großspurig, ehrlich gesagt, aber ich bin da ja durchaus aufgeschlossen. Ich überlegte, wie ich dieses Wundersalz am besten austesten könnte, und entschied mich für eine Reihe meiner Lieblingssuppen: Bortsch, Rotkrautsuppe, Möhren-Tomatensuppe.

Warum diese Auswahl? Nun. Bortsch ist sehr herzhaft mit viel Umami: Zwiebeln, Tomatenmark und Speck geben sich die Hand, begleitet von der erdigen roten Beete und kräftigem Lamm. Würde das Gewürz gegen diese geschmacksintensive Kombination bestehen können?
Als zweites im Ring: Rotkrautsuppe mit Ente. Hier überwiegen fruchtige Aromen, Säure vom Wein sowie fettiges Entenfleisch. Passt dieses Salz zu diesem eher süßen Gericht?

Zuletzt schließlich die Tomaten-Möhrensuppe mit gelben Dosentomaten aus Italien. Mild, sämig, sanft, mit einer leichten Schärfe von Ingwer und einem Hauch Orange. Ergänzt „Magic Star“ sie oder wird es diese leichte Suppe von der Gewürzmischung mit der Aromakeule erschlagen?
Ich war gespannt.

Also ab mit der Wunderwaffe in die Gewürzmühle, -Die Mischung war schoneinmal gut, nichts setzte sich großartig ab (nichteinmal nach pentrantem Schütteln, wenn getestet wird, dann richtig, ne?)-, und losgekocht.



In die Magic-Star-Gewürmischung von Hanse Gewürze habe ich mich verliebt:)


Kurz und knackig: Das Ergebnis hat mich überzeugt. Das Gewürz hat etwas von einem guten Schauspieler, der sich je nach Situation und Szenenzusammenstellung die richtigen Kleider anzieht und sich perfekt einfügt. Wie kann das sein?
Das Geheimnis liegt wohl in der Zusammensetzung:

Steinsalz, Tomaten*, Zitronenschalen*, Pfeffer*, Zwiebeln*, Paprika*, Knoblauch*, Thymian*, Rosmarin*, Basilikum*, Lavandin*
* aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft

Zunächst mal Salz. Klar bei einem GewürzSALZ, sollte man meinen. Die richtige Menge ist hier jedoch wichtig, und das haben die Jungs von Hanse Gewürze super hinbekommen.
Dann die Umami-Fraktion: Zwiebeln und Tomaten sorgen für Herzhaftigkeit.
Thymian, Rosmarin und Knoblauch sind klassische Würzkräuter, die sich in den meisten Fonds und Grundlagensaucen wiederfinden, sie machen das Geschmacksprofil rund.
Für Frische sorgt Basilikum sowie die Zitronenschale, die auch noch Säure hinzufügt. Paprika und Pfeffer für eine runde Schärfe, Perfekt!

Fazit: Die Mischung ist wirklich clever gemacht, da sie alle Komponenten beinhaltet, die es braucht für ein gutes Gericht: Schärfe, Umami, Süße, Säure.
Für mich wird dieses Gewürz einen festen Platz in meiner Küche bekommen.

Du möchtest das Magic Star selber ausprobieren? Hier die Rezepte für dich zum Nachkochen:




Bortsch mit Lamm
"Eine erdige, herzhafte Suppe, perfekt, um an richtig kalten Tagen ordentlich aufzuwärmen. Die Rote Beete hat jetzt Saison und schmeckt ausgezeichnet. "

Zutaten (für 2 Personen)

2 Große Rote-Beete- Knollen, geschält und in Würfel geschnitten.
100g Zwiebeln, geschält und gewürfelt.
 200g Lammhüfte, in Stücke geschnitten
1 Zweig Rosmarin
2 Knoblauchzehen, geschält und angedrückt.
Ein Stück Butter
150ml Trockener Rotwein (oder Traubensaft)
1Liter Gemüsebrühe


Pfeffer


Zubereitung:
1. Zwiebeln, Fleisch und Knoblauch mit Butter in einen Topf geben und etwa 5 Minuten anbraten, bis die Zwiebeln glasig und die Fleischwürfel braun gebraten sind. 
2. Rote Beete-Würfel hinzugeben, unter Rühren weitere 2 Minuten braten, mit Wein ablöschen und mit Brühe auffüllen.
3. Etwa 30 Minuten kochen lassen, bis die Rote Beete gar ist. Suppe grob pürieren, mit Gewürzsalz und Pfeffer würzen




Karotten-Tomaten-Suppe mit Orangenpfeffer und Kokosmilch

"Diese milde Suppe bringt mit ihrer Farbe, dem Kokosgeschmack und dem Zitrusaroma der Orange den Sommer zurück, ohne dabei zu leicht zu sein. Diese Suppe ist gedacht für trübe, regnerische Herbsttage als sättigender Glücklichmacher. Dazu passt ein mildes Kürbisbrot"

Zutaten(für 2 Personen)
1kg Möhren, geschält und in Scheiben geschnitten
1 Dose gelbe, ganze Tomaten (Gibt es zum Beispiel HIER)
50g Schalotten, geschält und in Würfel geschnitten.
1 Stück Butter.
1 Dose Kokosmilch cremig
150ml trockener Weißwein
1Liter Gemüsebrühe
Muskatnuss

Zubereitung:
1. Schalotten in Butter anbraten, bis sie glasig sind, Möhrenscheiben hinzugeben, unter Rühren etwa 2 Minuten weiter anbraten, mit Weißwein ablöschen und mit Brühe auffüllen, Dosentomaten dazugeben.
2. Etwa 30 Minuten kochen, bis die Möhren gar sind. Suppe pürieren.
3. Kokosmilch hinzugeben, erwärmen. 
4. Mit Orangenpfeffer, Magic Star und Muskatnuss abschmecken




Rotkohlsuppe mit Entenbrust, knofisierten Kürbisbrotcroutons und knuspriger Entenhaut


"Diese Suppe ist ganz klar ein Festessen mit all ihren weihnachtlichen Aromen wie Zimt, Lorbeer und Nelke. Auch die Zubereitungszeit ist eine andere, denn der Rotkohl wird mehrere Stunden im Slowcooker gegart, um  all die Aromen voll zu Geltung zu bringen. Wer sich jedoch die Zeit zur Vorbereitung nimmt, wird mit einem großartigen Gericht belohnt werden, welches anderen Hauptgerichten in nichts nachsteht."

Zutaten (für 2 Personen):
Rotkohl (gart 6 Stunden, darum am Morgen zubereiten)
1 kleiner Rotkohl, halbiert und in Streifen geschnitten.
2 Äpfel, entkernt und in Würfel geschnitten
300ml Portwein
500ml Entenfond
(2 LOrbeerblätter
3 Zimtblüten
5 Nelken )-> in einem Gewürzsäckchen.


Ente:
2 Entenbrüste
1 Tl Kokosöl

Brot:
 2 Scheiben Kürbisbrot 
2 Knoblauchzehen

Pfeffer
Zucker bei Bedarf


Zubereitung:
1. Alle Zutaten für den Rotkohl in den Slowcooker füllen. Eine Stunde auf "High", 5 auf  "Low" Kochen lassen. Der Kohl ist nun weich und die Aromen der Gewürze konnten sich perfekt entfalten. Wer länger arbeiten muss, kann den Kohl aber auch locker 7 oder 8 Stunden garen lassen, das schadet nicht.
2. Gewürzsäckchen herausnehmen, Kohl mit Flüssigkeit in einen Topf füllen , grob pürieren. Mit Gewürzsalz, Pfeffer und Zucker abschmecken, bei Bedarf etwas Wasser angießen (wenn die Suppe zu dick ist)
3. Ofen auf 170°C Umluft vorheizen. 
4. Entenbrüste auf der Hautseite diagonal einritzen (nicht in das Fleisch) und in eine Pfanne mit dem Kokosöl scharf anbraten (von beiden SEiten 2 Minuten)
5. Mit der Hautseite nach unten in eine Auflaufform geben und im Ofen etwa 20 Minuten garen.
6. Entenbrust rausnehmen, die Haut abtrennen, in Streifen schneiden und in einer kleinen Pfanne kurz knusprig anbraten.
7. Suppe aufwärmen, Brot toasten, mit Knoblauch einreiben und in Würfel schneiden.
8. Die Ente in Scheiben schneiden. Suppe auf Tellern anrichten, die Entenbrust dazugeben, mit  Brot und Entenhaut garnieren.


Einen guten Appetit!



Hast du eine Lieblingssuppe? Wenn ja welche und 

warum? 

Poste es gerne in die Kommentare!


Mach es dir schön!

Wren

*( Gewürze wurden von HANSE GEWÜRZE zur Verfügung gestellt)