Montag, 30. Oktober 2017

Markttag - Von Bamberger Hörnchen, Stubenküken und einem echt komplizierten Gutschein bei Dinses Culinarium mit Happy End

Tüften, mein Schatz!
Ein Wochenende zwischen Freud' und Leid.
Schön war wieder der Wochenmarkt in Gießen, große Auswahl, beste Produkte, denn wer gut Essen möchte, braucht gute Ausgangsqualität.
Hier ein paar Impressionen:






Bevor wir nun zu unserer Wochenmarktausbeute kommen, möchte ich ersteinmal von dem komplizierten Gutschein erzählen, weil mich das Thema so angeht
  ( Update 30.10./16.00Uhr:Inzwischen hat sich die Sache zum sehr Positiven hin gelöst, siehe weiter unten, und ich kann Dinses Culinarium aus vollem Herzen und mit gutem Gewissen weiterempfehlen)

 Bei einem Rezeptwettbewerb gewann ich einen 100Euro Gutschein für Dinses Culinarium .

Meine Freude, als ich den Onlineshop sah, den ich bisher nicht kannte, war RIESIG und ich war sofort verliebt: Ein Laden mit einer 1A Philosophie voller sorgsam ausgewählter Delikatessen, ein FOODBLOGGERtraum wurde wahr für mich, und ich, ICH hatte einen Gutschein!

Doch der Traum währte nicht lange, denn der Gutschein war Online nicht einlösbar. Irritiert untersuchte ich selbigen auf irgendwelche Konditionen den Einkauf betreffend, doch dort stand nichts, lediglich die Summe, die Internetadresse und der Code. Also musste wohl der Code falsch sein.
Ein sehr freundlicher Mitarbeiter bestätigte mich in meiner Vermutung und empfahl mir, den Einkauf unter Vorkasse abzuspeichern, und im Infokästchen das Gespräch zu erwähnen, so dass mir, nach Abklärung, die Sachen direkt zugesendet werden könnten.
Zufrieden mit dem Service tat ich so.
Am Sonntag erhielt ich dann folgende Email:



Ersteinmal Respekt, dass bei Problemen  an nem Sonntag geantwortet wird. Nett auch, anzubieten, dass ich die Ware im Ladengeschäft abholen kann (ich wollte den bestellten Lardo Morgen verwenden). ABER, liebe Leute von Dinses Culinarium:

Was ist denn das für ein Ding, dass ich einen Gutschein bekomme, der ja bezahlt ist (nicht von mir aber vom Schenkenden), und der mit dem MINDESTBESTELLWERT des Gutscheinwertes eingelöst werden muss? Ich kenne das eigentlich nur so, dass man Gutscheine auch splitten kann. Auch weiß ich nicht, was ein älterer Gutschein ist, woran erkenne ich das? 

DENN: Auf dem Gutschein steht NICHTS an Modalitäten drauf, keine Info zum Mindestbestellwert oder irgendwelchen Formalitäten. Da muss ich mich als Kunde ja veräppelt fühlen.

Puh. Ich bin wirklich ein wenig schockiert und die Freude über den Einkauf dort ist deutlich getrübt.

 Ich werde heute mal im Ladengeschäft vorbeischauen,mit einem schlechten Gefühl im Bauch. Aber, vielleicht hat man sich ja einfach falsch verstanden, Emails kommen ja auch mal anders rüber.
Ich hoffe so und werde berichten.

UPDATE 16:00 
Ich bin wieder da und sehr glücklich sowie erleichtert. Denn das Problem war nicht ein Serviceproblem Seitens Dinses Culinarium, sondern irgendwo ist in der Kommunikation der Gewinnspielfirma und dem Culinarium eine Information verloren gegangen, und zwar die über diesen Mindestbestellwert. Dass man auf einen wunderbar verschnörkelten Kalligraphie- Gutschein nicht noch zich Konditionen draufhauen kann, versteht sich. Normalerweise werden die aber mitgeteilt, wie mir Herr Dinse versicherte.

Wer auch immer jetzt die Schuld an der Sache trägt, ich bin nicht mehr böse, denn beide Firmen haben sehr professionell reagiert: Herr Dinse war persönlich da und  äußerst freundlich und zuvorkommend, und die Firma, welche das Gewinnspiel veranstaltete, hat sich sofort gekümmert, als ich mich beklagte.

So war die ganze Geschichte tatsächlich ein Missverständnis und ich kann mich jetzt aus vollem Herzen über den Gewinn und die tollen Produkte freuen, von denen ihr noch hören werdet.


  Und nun, nachdem das so schön geklärt ist, hier unsere Wochenausbeute vom Markt, für viele leckere Blogbeiträge:

Bamberger Hörnchen, Kartoffel: Rosalie, Blue-Ballet-Kürbis, Stubenküken, Tomatenflocken, Wachteleier, Muskatnuss mit Reibe, Lorbeerblätter.

Wilschweinkeule, lokale Paprika, rose-Knoblauch, Perlzwiebeln, andalusische Datteln.

Einen tollen Wochenstart!

Wren

Freitag, 27. Oktober 2017

Kaninchen-Schmortopf mit Blue Ballet und BY SUSANN-Pflaumenchutney


Werbung*// In der letzten Woche erwarb ich auf unserem Wochenmarkt ein ganzes Kaninchen, komplett mit Beinen, Kopf, Herz und Nierchen.
Und was böte sich da anderes an, als ein Schmortopf um dieses Tier zu ehren?

Zunächst habe ich das Kaninchen zerlegt.
 Das war schwierig, denn ich habe kein vernünftiges Messer. Also, ich habe schon ein Haiku von Chroma, aber es ist zu lang, liegt mir nicht gut in der Hand und ist zu leicht, was dazu führt, dass ich mich beim Kochen verrenke, und wenn es um Arbeiten geht, die ich noch nie gemacht habe, wie das Zerlegen eines Kaninchens, dann wird es doppelt schwer. Letzten Endes habe ich es aber geschafft, und es landeten Keulen und Rücken in der Pfanne.


Die Reste des Kaninchens wurden aber nicht etwa weggeworfen, weit gefehlt! Aus dem restlichen Kaninchen habe ich einen formidablen Fond gekocht, mit
 3 Zwiebeln,  1 Zweig Rosmarin,  2 fein gewürfelten Pastinaken, 2 Knoblauchzehen und  2 fein gewürfelten Karotten. Dann 2 Liter Wasser drauf. Der köchelte anderthalb Stunden vor sich hin und bildete später die flüssige  Grundlage für das Schmorgericht. Die Leber habe ich ja neulich schon vorgestellt, eine feine Sache!

Bezüglich des Schmortopfes muss ich zugeben, dass ich etwas geschummelt habe, denn ich besitze keinen solchen. Außerdem musste ich zwischendurch in die Uni und  ein alter, laufender Herd ohne Beaufsichtigung muss in einem alten Fachwerkhaus nun wirklich nicht sein

Aber wer kann, der macht, und so habe ich die Kaninchenteile fein mit  1 EL Butter, etwas Knofi (eine Zehe)  und  2 Zwiebeln in der Pfanne angeschmort, mit  150 ml Portwein abgelöscht und im Slowcooker mit allerlei Gewürzen (Zimt, Lorbeer, Nelken Salz, Pfeffer) und mehr Zwiebeln(400g in Ringe geschnitten) weiteren 300ml Portwein und 200ml Rinderfond (der macht etwas Geschmack ans Kaninchen) 6 Stunden köcheln lassen.


Star des Tages war aber irgendwie der Blue Ballet. Blue Ballet, das ist kein betrunkener Tänzer, sondern ein höchst dekorativer Kürbis mit blaugrauer Schale, der fast zu schön zum essen ist, aber eben nur fast.


Denn aufgeschnitten offenbart der mit Schale verzehrbare blaue Kürbis sein knallorangenes Fruchtfleisch, welches nussige Noten hat und einfach nur perfekt für Schmorgerichte und Suppen ist. Da stinkt der Hokkaido mal ganz gewaltig gegen ab.

Ich habe den blauen Ball gewürfelt und in den reduzierten Fond geworfen. Da köchelte er dann mit dem ausgelösten Kaninchenfleisch aus dem Slowcooker und der Soße aus selbigen schön weich.


Und ganz zum Schluss, lieber Leser, habe ich dann noch einen Teelöffel des großartigen By Susann-Pflaumenchutneys eingerührt. Wer mag, kann nochmal mit etwas Salz abschmecken, das wird aber kaum nötig sein, denn das Chutney hebt das Kaninchen toll an und gibt die richtige Würze, eine Runde Sache!


Das Ergebnis hat sich gelohnt, ein wahres Herbstgericht mit viel Liebe und voller Geschmack.


Ich wünsche euch einen tollen Start ins Wochenende!

Wren



 (*Das Chutney habe ich von der lieben Susann zum Probieren erhalten)

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Future TASTers Training: Löffel Nr.3 und: Willkommen RONJA und GRÄDE!!!

Karotten-Süßkartoffelsuppe mit flambiertem Lachs, knuspriger Lachshaut, Ingwer, Dill und Orangenpfeffer

Nummer drei in der Trainingsreihe für "The Taste": Ein leichtes, ausgewogenes Gericht mit allen Komponenten. Nur Anrichten muss ich noch üben.

Auch wenn meine Leserliste in der Bloganzeige grad kapütt ist (wird als Error angezeigt), freue ich mich natürlich, zwei neue Leser hier im Nest des Zaunkönigs begrüßen zu dürfen! Hier im Blog ist es Tradition, dass neue Follower bei "Die weltbesten Leser" zur Begrüßung ein privatpersönliches Bild erhalten.

Zunächst begrüße ich also  ganz herzlich RONJA hier im Kreis meiner Leser! 
Liebe RONJA, hier ist dein Bild:


Bei deinem Namen musste ich gleich an "Ronja Räubertochter" denken, ein Name, den ich heimlich einer kleinen, verspielten Katze gab, die FREUND und mir letzte Woche begegnete, und uns ein ganzes Stück, maunzend und mit unseren Schnürsenkeln spielend, begleitete. 


Die zweite neue Leserin im Bunde ist GRÄDE. Auch für dich habe ich ein Bild rausgesucht:


Es ist schon ein wenig her, aber dieses Rotkehlchenbaby hüpfte direkt vor meiner Nase auf den Ast, ließ sich füttern, und sah niedlich aus.


Und nun: Viel Spaß auf meinem kleinen Blog! Ich freue mich auf Diskussionen, Austausch und das gemeinsame Entdecken der großen, kulinarischen Welt!

Eure
Wren

Montag, 23. Oktober 2017

Future TASTers Training: Bortsch mit Lamm und Eichelschweinspeck

The Taste-Idee numero 2: Bortsch

Jo, Jungs und Mädels, bevor es hier weiter geht im Programm mit dem krassen Kaninchenschmortopf, hau ich zum Montag nochmal fix einen Löffel raus. 

Das Motto: "Wie zu Hause", und  da Freund gebürtig aus Polen kommt, gibt es heute BORTSCH, einen rote-Beete-Eintopf. Lammkotelett, Zwiebeln, Speck, Knofi und Thymian fein in Butter angebraten, mit Sherry abgelöscht,mit Gemüsebrühe angegossen, Lorbeer und rote Beete-Würfel rein und ab dafür.
Unterwegs gesellte sich noch Himbeeressig für die Säure dazu, nette Sache.
Nicht ganz rund, das nächste Mal karamellisiere ich ich da noch ne Zwiebel für den Löffel, so als  Umami-"Heiligenschein" für das Lamm, dann sollte es passen. Aber hey, dafür probiere ich ja. FALLS ich ausgewählt werde, will ich vorbereitet sein!

Darum geht es die nächste Wochen und Monate ans Handwerk. Grundlagen sind wichtig: Soßen, Fonds, Cremes, Teige. Schnippeln, schälen, schneiden!

Das wird ein Spaß!

Einen guten Feierabend!
Wren

Sonntag, 22. Oktober 2017

Von himmlischen Burgern und knusprigen Erdäpfeln - Best of STREETFOODTOUR GIEßEN im Herbst 2017

Bestes Wetter zur Streetfoodtour
 Werbung (Ich bekam einige Verzehrgutscheine vom Veranstalter zur Verfügung gestellt, vielen Dank!)//
Letzte Woche waren FREUND und ich ein weiteres Mal auf der STREETFOODTOUR GIEßEN. Das Wetter war wie bestellt und hätte besser nicht sein können, und so brachen FREUND und ich sehr pünktlich auf, um die anwesenden Foodtrucks mit ihren Angeboten genauer zu besichtigen, VOR dem großen Besucheransturm.

Was diese Saison auffiel: Es waren verdammt viele Burgertrucks da, die generelle Vielfalt war etwas weniger geworden und es gab viele Konkurrenzstände (2 Donutstände, 3 Fritten-Stände, und die Burgertrucks erwähnte ich ja schon), worüber einige der Truckbetreiber nicht übermäßig erfreut waren,wie sie mir mitteilten, was ja verständlich ist: Alleinstellungsmerkmale garantieren Umsatz, bei fünf Burgertrucks nebeneinander mit minimal unterschiedlichem Angebot bleibt jedoch immer einer auf der Strecke.
 Nun verstehe ich ja auch, dass man als Veranstalter die Stellplätze voll bekommen möchte, und ich weiß auch nichts davon, wie viele Trucks sich beworben haben, dennoch wäre es sicherlich im Sinne aller, nächste Saison auf eine ausgewogenere Mischung zu achten, denn von Vielfalt lebt so ein Event doch auch und nur zufriedene Verkäufer kommen das nächste Mal wieder, was ich mir sehr wünschen würde, denn auch dieses Jahr waren tolle Trucks dabei!

Unser erster kulinarischer Stop führte FREUND und mich zum Truck von den Jungs und Mädels von  VON ERDAPFEL


 Dass wir hier zuerst stoppten, war kein Zufall, denn von Erdapfel macht einfach die beste Poutine, die ich jemals gegessen habe (und ich bin verdammt wählerisch): Pommes, die unter leckerer Soße warm gebettet auf ihren Verzehr warten und trotzdem wahnsinnig knuspern, während dir das Umami der selbstgemachten Soßen direkt die Glückshormone anschmeißt. Hier ist nichts laff und matschig, man verbrennt sich unter Umständen nur vor lauter Gier die Schnute, weil alles so frisch und heiß und lecker ist. Wir hatten die neue Frittenglückvariante mit herrlich schlotziger Erdnusssoße und Hühnchen, Geil!
Von Erdapfel ist für mich einfach die erste Adresse, denn hier werde ich nie enttäuscht, nie. Weiter so, Leute!


Doch nicht nur gut Bekanntes, auch neues sollten und wollten wir hier probieren.
Winzige Burger mit Pulled-Pork weckten beim Main-course-foodtruck unser Interesse:

 


Was so niedlich ist, das muss direkt probiert werden und genau das ist auch Sinn und Zweck dieser Probierportionen: Lust auf ihre großen Pendants machen.
 Ich finde die Idee saucool, denn auch wenn die Herstellung vieler kleiner Gerichte aufwendiger ist, bietet sie dem Kunden doch die Möglichkeit, mehr auszuprobieren, oder gleich die größere Version nachzubestellen.
In diesem Sinne: Mahlzeit!


FREUND und mir hatten die kleinen Pulled-Burger durchaus Lust auf mehr gemacht, da es aber noch mehr Trucks auszutesten galt und unser Magenvolumen auch nicht unendlich ist, verabschiedeten wir uns freundlich, und machten uns auf den Weg zu dem Truck von ANGELS SOUL FOOD, welche mit lokalen Burgern warben.


So viel: wir wurden nicht enttäuscht! Hinter ANGELS SOUL FOOD verbirgt sich die Landmetzgerei Engel  aus dem Nachbarort, welche im Familienunternehmen mit viel Liebe und Passion geführt wird. Und zwar so erfolgreich, dass es nun auch einen Foodtruck gibt.  Der oben im Bild abgebildete "Hessenburger"mit Handkäse und dem fantastischen, saftigen Pattie war einfach der Burner, lecker,lecker,lecker, da merkt man klar das Handwerk, die haben es einfach drauf.

Und zwar so sehr, dass wir am nächsten Tag nochmal wiederkamen um den Westernburger zu probieren, der auch supergut, aber nach dem genialen Hessenburger nur der Kandidat für den 2. Platz war.



Es wurde wärmer, sommerlich fast und das Gelände füllte sich. Nach all den Burgern und Fritten stand uns nun der Sinn nach etwas Kühlem zu Trinken aber ohne viel Zucker und so, was Nettes halt.
Hills Weinhütte klang verdammt nett, also hin da:


Jetzt könnte ich viel erzählen, über das inspirierende Gespräch mit dem passionierten, jungen Winzer über Trauben, Wein und generelle Qualität bei strahlendem Sonnenschein an diesem schönen Wochenende. Aber das muss ich garnicht, denn diese Passion schmeckt man, schaut also ruhig im Shop vorbei!
Ich jedenfalls habe hier einen der besten grauen Burgunder überhaupt getrunken, grandios!


Und so zogen wir, Herz, Bauch und Seele erfrischt (denn was ist ein guter Wein, ohne ein ebenso gutes Gespräch?), weiter, um uns Nachtisch für später zu suchen.

Wir blieben hängen bei den Donuts von Funfood
Ich bin kein großer Fan von Donuts. Eigentlich. Aber hier roch es nach frischem Frittierfett und so ein richtig frischer, fluffiger Donut ist in der heutigen Plastikverpackungs-Zeit etwas Seltenes geworden. Also haben wir die extrem freundlichen Menschen hinter dem Stand nach einer Auswahl ihrer besten Donuts gefragt, und sind mit 3 Tüten nach Hause gegangen, aufs Haus, vielen Dank!

Zu Hause haben wir dann probiert und da wir beide eher so die Schokofreaks sind, haben uns folgende Donuts besonders angesprochen: Der Erste mit einer dünnen Glasur und nicht zu süßer Schokocremefüllung und der zweite mit Nüssen obendrauf und Vanillecreme-Innenleben. Lecker!



Ungeschlagen: Die Minidonuts mit Zimt-Zucker Topping. Frisches Fett macht halt viel aus, und wir nahmen uns am Sonntag nocheinmal ein Tütchen davon mit.



Zusammenfassend lässt sich sagen: Viel Neu-Innovatives gab es nicht zu sehen, dieses Mal. 
Dafür ein verstärkter Fokus auf Qualität hinsichtlich Zutaten und Zubereitung. Sicher macht das jetzt einen Burger, Fritten oder Donuts nicht zum Super-Gesund- Essen, aber das ist doch eh klar, und WENN ich mir schon Fastfood hole, dann lieber hier, wo echte Leute mit einer Vision und Überzeugung hinterstecken. 
Ich bin da halt für mehr selbstgemachtes Essen, und weniger für genormtes Kettenfood, da gebe ich dann auch gerne mal 1-2 Euro mehr aus.

Zum Schluss geht mein Dank nochmal an den freundlichen und kooperativen Veranstalter und natürlich die Foodtruckbetreiber, die viel Herz und gute Laune verbreiteten, für die netten Gespräche und das leckere Essen, bis nächstes Jahr, ich freu mich schon!

Wir schließen diesen Beitrag mit einem süßen Tierbild, dem kameraaffinen Hund des  Funfood-Trucks.


Einen schönen Sonntag!

Eure Wren

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Future TASTers Training: Kaninchenleber mit Portweinbirnen, karamellisierten Äpfeln und fruchtigem BY SUSANN-Aprikosenchutney


 Werbung ( Das Chutney wurde gesponsored)//
Es ist passiert lieber Leser. Nachdem es mehrere Male an mich herangetragen wurde, habe ich mich bei der Fernsehsendung "The Taste" beworben. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die Sendung bis Gestern überhaupt nicht kannte, da ich generell nicht viel fernsehe.

DAFÜR hat es dann aber auch direkt gefunkt. Ich fühle mich inspiriert: Von den Aufgaben, den Juroren, der Kreativität. Das bringt Spaß, da will ich hin!
Also schnell Bewerbung abgeschickt, bevor ich es mir anders überlege.

Ob ich nun ausgewählt werde? Keine Ahnung. Aber ich kann ja schonmal üben, und wenn es nicht für die nächste Show passt, dann für die darauf. Ich bin einfach in diese "Löffel-Portion-Idee" verliebt.

Bitte verzeiht mir, dass ich keine Originallöffel habe, die sind schwer zu bekommen, und so müssen es zunächst asiatische Suppenlöffel tun, aber hey, irgendwo muss man ja anfangen, ne?

Hier also der erste "Löffel", herbstlich-süß, mit Apfel, Birne, Chutney.
Und das Chutney, das Chutney  ist etwas ganz, ganz feines!


 Ich habe euch ja schon von Susann erzählt, der inspirierten Powerfrau, eigentlich aus der Modebranche stammend, die nun in ihrer 5qm-Küche Chutneys mit allem kocht, was ihr Garten so hergibt, 2015 den Gründerpreis abräumte, und ihre Kreationen unter dem Label By Susann verkauft.
 Und das mit der kleinen Küche und dem Garten ist nicht etwa ein romantischer Unternehmer-Gag, sondern tatsächlich so. Susann hat ein großartiges Gespür für Aromen und Kombinationen von Zutaten, sowie ein enormes Wissen. Wir telefonierten fast eine Stunde und redeten über Zutaten, Essen und Qualität es war herrlich, schon lange habe ich mich nicht mehr so gut unterhalten!

Ich hoffe, es folgen noch einige gute Gespräche, für Gesprächsstoff ist auf jeden Fall gesorgt, denn Susann schickte mir ALLE Sorten ihre selbstgemachten Chutneys zum Testen, plus selbstgemachte Marmeladen als Dreingabe, ich bin immer noch ganz platt und fühle mich geehrt, vielen Dank!

Ich freue mich also sehr darauf, euch in den kommenden Wochen einige Rezepte mit den vielfältigen By Susann-Chutneys vorstellen zu dürfen. Denn bei dieser Kooperation passt einfach alles: Hochqualitative Zutaten, raffiniert gewürzt und mit Passion und Liebe zum Produkt zubereitet!


Jetzt stehen die Chutneys also in ihren bunten Gläsern mit dem tollen Design im Regal und sehen superschick aus!

Aber mit Rumstehen ist es bei Chutneys ja nicht getan, die wollen auch probiert werden. Und ich muss sagen, das Aprikosenchutney hat mich gleich überrascht.

Kurzer Vorlauf zum Verständnis:
Ich kenne Aprikose eigentlich nur in Kombi mit Vanille. Kann man machen: Aprikose hat vanillige Anklänge und die Vanille unterstreicht die sanfte Fruchtnote, aber eigentlich ist die Kombination fast ZU sanft und das hat mich immer aufgeregt: Dieses Seichte, ohne Ecken und Kanten, ohne Tiefe: UNSPANNEND. Und wenn man das noch mit dem geschmacklich zurückhaltenden Kaninchen kombiniert, dann ist das in etwa, als wenn auf einer Party alle dasselbe Kleid anhaben: Es ist hübsch, aber auf Dauer langweilig.

Anders DIESES Aprikosenchutney!

 Das Chutney, fast, denn auf meinem Glas steht  Chicoree statt Pflaume, ist aber beides drin(Alle Bildrechte bei www.BySusann.de)
Beim ersten Probieren war es würzig scharf, was mir erst garnicht in den Kopf wollte. Beim zweiten Probieren schaute kurz die Aprikose vorbei, drehte sich einmal mit der Pflaume im Reigen, um dann von der leichten Bitternote des Chicoree in den Hintergrund zum Buffet begleitet zu werden. Die Tanzfläche übernahmen jetzt Curry, Balsamico, Ingwer und das Umami von der Tomate. 
Die letzten auf der Party waren tatsächlich Thymian, Ingwer und Senfkorn.
Kurz: Richtig, gutes, multidimensionales Chutney. Kriegt man so nicht, jedenfalls nicht hier, ich hatte bisher nur Begegnungen mit pappsüßen Chutneys, so eher Zucker mit Geschmack. Hier gibt es Geschmack mit minimum Zucker. Fein das!

Nur das"Mittelscharf" kann ich nicht unterschreiben. Gut, das Curry kitzelt zu Anfang mit seiner matten Schärfe die Zungenseiten und der Ingwer hallt ein wenig nach, aber ich finde es eher würzig und das Pflaumenchutney viel schärfer.

Aber das sind ja Peanuts.

Jedenfalls ist DIESES Aprikosenchutney die perfekte Ergänzung zu der Süße der restlichen Zutaten, gibt halt "den" Kick.

Und nachdem ich jetzt so lange geschwafelt habe, hier das Rezept:



Kaninchenleber mit Portweinbirnen, karamellisierten Äpfeln und fruchtigem BY SUSANN-Aprikosenchutney

Zutaten (für 2 Personen)

Eine Kaninchenleber (geputzt und in 2*2cm große Stücke geschnitten)
Ein halber lokaler Apfel, nicht zu sauer (in kleine Stückchen geschnitten)
Eine halbe Birne ( in kleine Stückchen geschnitten)
Eine halbe Zwiebel (etwa 50g, gewürfelt)
2 Stückchen Butter

30ml Portwein
1El Waldhonig
1Tl  BY SUSANN-Aprikosenchutney (HIER findest du das Chutney von BySusann)

Salz, Pfeffer

Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung:
  1. Zwiebeln in Butter glasig dünsten, Birne hinzugeben, 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, Salzen, Pfeffern.
  2. In einer zweiten Pfanne Apfelstückchen in Butter anbraten, Honig dazugeben, unter Rühren karamellisieren lassen, bis die Apfelstückchen leicht braun sind
  3. Leber zu den Birnen geben, etwa4 Minuten von allen Seiten anbraten, mit Portwein ablöschen, Äpfel hinzugeben.
  4. Alles hübsch in zwei Portionen anrichten, einen halben Tl Chutney auf jedes Gericht geben, mit Schnittlauch garnieren.
Guten Appetit!

Wren









Dienstag, 17. Oktober 2017

Herbt Is(s)t Kürbis! BEST of KÜRBISREZEPTE!


Zur Muskatkürbissuppe geht es HIER lang!

Du liebst Kürbis und suchst tolle Rezepte für dieses vielfältige Herbstgemüse? Dann bist du hier richtig! Ich habe hier zu Hause einige außergewöhnliche Sorten, wie rondelli, blue ballet und  Baby-Boo für dich, die auf ihren Einsatz warten.

Um dir die Wartezeit zu versüßen, und dich auf die raren Sorten einzustimmen, sind die Bildunterschriften in den Bildern dieses Beitrags zu meinen (bisher) liebsten Kürbisrezepten aus dem Blog verlinkt, denn meine Liebe zu dem leckeren Kugelgemüse ist nicht neu!

Kürbis SWEET DUMPLING aus dem Ofen mit Creme fraiche und knusprigen Hähnchenoberschenkeln

Ich bin ja persönlich ziemlich baff, wie viele Kürbissorten sich mit Schale zubereiten und Essen lassen. Und den Butternut kann man einfach im Ofen garen und auslöffeln.

Überbackener Spaghettikürbis mit grünem Pesto


Andere Kürbisse wiederum schmecken lecker als Rohkost oder zu Gemüsenudeln verarbeitet. Ja, dazu wird es auch ein Rezept geben. Ein voller Erfolg war im letzten Jahr der Pumpkin Cheeseburger:

Herbstlicher Cheeseburger-Salad mit Kürbisketchup

Und sogar Kekse lassen sich mit dem Allrounder backen!

Kürbis-Nuss-Plätzchen

Ich bin der Überzeugung: Wer keinen Kürbis mag, hat nur noch nicht den richtigen probiert, oder?

*Tüdelüü*
Wren

Sonntag, 15. Oktober 2017

Die tägliche Amsel - die Amselkalypse und WELCOME ASTHI!

Amselorakel
  
Die AMSELKALYPSE, sie ist NAHE! 

Hab ich zumindest gehört. Aber was das sein soll? Das Amselorakel war sich nicht sicher. Und amsel spreche ich auch nicht, also können wir nur abwarten.

Jedenfalls:
Gutes Bild für Halloween, oder? Feiert das hier wer? wenn ja, wie? Ich habs ja nicht so mit diesen Amerikaimporten, aber ich bin ja neugierig.

WELCOME-NEWS:
 Es sind schon wieder zwei neue Mitglieder in den Club der geschmacksfanatischen Kulinariker, sprich: meinen Blog, eingetreten, und da möchte ich natürlich mit dem obligatorischen Bild auch nicht allzu lange hinterherhängen, denn in diesem Blog ist es Tradition, einen neuen Leser mit einem privatpersönlichen Begrüßungsbild zu beglücken. ASTHI, du wolltest einen "coolen Vogel", ich hoffe, dieser ist cool genug für dich:


Geschossen -nur mit der Kamera, versteht sich- habe ich dieses hübsche Exemplar auf dem Weg zur Uni, wo es auf einem Dach saß und im Begriff war, abzuheben.
Liebe Asthi, schön dass du hier bist, mach es dir bequem und viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Diskutieren! 

KULINARISCHE NEWS:
 FREUND und ich waren das Wochenende auf der Streetfoodtour Gießen!
Wem das bekannt vorkommt, JA, wir waren schonmal im März da, nachzulesen hier:


sowie hier:


Es gab allerdings einige neue Stände, altbekannte Trucks mit neuen Ideen und ansonsten wieder viel Spaß und einige gute Gespräche.

Der Beitrag über die aktuelle Tour gibt es im Laufe der Woche, sobald ich die Bilder ausgewertet habe.


*Tüdelüüü*

Wren





Raclette, Zwiebelchutney, Süßkartoffelpü - [Letztes Jahr um diese Zeit]


Was habe ich eigentlich im letzten Jahr im Oktober so getrieben? Einiges! Der Post vom 16.10.2016 erzählt vom Raclette, Süßkartoffelmus und Zwiebelchutney, schau mal rein:

Raclette - Ein HOCH auf die Vielfalt!

Einen schönen Sonntag!

Wren

Freitag, 13. Oktober 2017

Hauptgericht: Entenbrust mit Apple-Pie-Cheddar auf Pfifferlingen mit Pastinakenkroketten [FESTtagsSCHMAUS]


"Alle meine Entchen schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See, werd' ich sie verschonen? hm, hm, hm hmmm..... NE!"
- Bodo Wartke "Der Vogelfänger"


Donnerstag, 12. Oktober 2017

WILLKOMMEN BOESES KEKSI!

Eine skeptische Taube ist skeptisch
Meine treuen Leser kennen bereits diese Tradition: Jeder, der mir unter "Die Weltbesten Leser" folgt, bekommt hier im Blog ein Begrüßungsbild.

Liebes BOESES KEKSI (was'n Name, wo kommt der her?), willkommen auf diesem Blog, mach es dir bequem, Kekse, Steak und heiße Getränke stehen bereit, schön dass du hier dabei bist!

Dein Bild ist die "skeptische Taube", welche sich zum Zeitpunkt des Photos nicht ganz sicher war, ob sie abhauen sollte oder nicht.

Ich hoffe, du haust nicht wieder ab *zwinker* und bei Skepsis, Anregungen und Lobbedürnis ist viel Platz im Kommentarfeld oder Emailpostfach:)

*Tüdelüüüü*
Wren

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Vorspeise: Pastinakenpuffer mit Zander im Lardo-Mantel auf Petersiliencreme [FESTtagsSCHMAUS]


"Es wird dunkel, es wird kalt, schnell,schnell, die Gäste kommen bald!
Mag auch das Wetter nicht behagen, wir wärmen Seele, Herz und Magen!
Hört wie es klappert, dampft und zischt,
Kommt rasch, es wird gleich aufgetischt!"
-Wren, in völliger kulinarischer Euphorie


FIXES Herbstessen - Rührei mit Blutwurst, Zwiebeln und Kürbis-süßsauer-eingelegt


 Herzhaft, einfach, herbstlich. Ich bin ja so ein süß-herzhaft-Mix-Mensch. Ich liebe zum Beispiel süß-sauer-Gerichte aus dem asiatischen Raum, Käse mit Preiselbeeren, Fleisch mit Cranberrys und eingelegten Nüssen, Früchten etc. und auch im Alltag kommt diese Geschmackskombination recht häufig auf den Tisch

So auch hier:
In diesem schnellen Mittag, spätem Frühstück oder einfach unkomplizierten Abendessen tummeln sich pro Portion 
3 Eier, 50g  regionale Blutwurst, eine Handvoll Frühlingszwiebeln und 50g rote Zwiebeln neben den süßsauer eingelegten Kürbisstückchen vom Markt.
Die Zwiebeln mit der in Stückchen geschnittenen Blutwurst in etwas Kokosöl anbraten, Ei dazu, ein paarmal fleißig umrühren und neben den Kürbiswürfelchen auf einem Teller anrichten.

Fertig.

Magst du auch gerne süßsauer-herzhaft-Kombis? Poste es in den Kommentaren!

Eine tolle Wochenmitte!
 Wren





Dienstag, 10. Oktober 2017

Die tägliche Amsel - Zwischen Jucheeeee! und Ironie


Juchheeee! Sie sind wieder da, die Amseln! verstärkt buddeln und wühlen sie jetzt, um sich Speck anzufressen für den langen, kalten Winter.

Ich hole mir ja normalerweise immer un diese Zeit meinen Grippeshot beim Doc ab, war aber dieses mal zu langsam und JETZT:

 *MIMIMIon* Hat es mich in meiner letzten Woche der vorlesungsfreien Zeit vor der Uni so richtig mies erwischt: Fieber, Kopf und Muskelschmerzen, die typische Stress-lass- nach- Reaktion. Warum der Körper das so handhabt ist mir eh nen Rätsel, so " Moah! KEIN STRESS mehr! LASS UNS KRANK WERDEN (jeeeeeeee)."*MIMIMIoff*

Pure Ironie Leude, pure Ironie.

Blognews:

Gibt aber auch viel Gutes. Pumperlgsund hat sich zu einer Kooperation bereit erklärt, also kann ich dem geäußerten Wunsch hier entsprechen und dieses magische Eiweiß demnächst in meiner neuen Kategorie testen. Auch weitere Fittastegerichte haben es in den Kühlschrank geschafft und warten auf ihren Verzehr.
Mit Hanse-Gewürze und BySusann habe ich zudem zwei Traum-Testpartner erreichen können, ich unterstütze ja gerne Startups, weil die oft echt gute, innovative Ideen haben: 
Hansegewürze produziert Gewürze in Bio-Qualität, da suche ich ja IMMER nach, gerade wirklich gute Mischungen sind selten.

BySusann macht allerlei Chutneys in ihrer 5qm-Küche und verwendet dabei überwiegend Zutaten aus ihrem Garten, weswegen es von jedem Chutney manchmal nur um die 100 Gläser pro Saison gibt. Eine herzliche Frau mit einem unglaublichen Fachwissen und einer Begeisterung für Aromen (die geht so weit, dass sie eine Produktion ihrer Chutneys im großen Stil abgelehnt hat, weil sie darauf besteht, beispielsweise für das Kirschchutney nur die Kirschen ihrer alten Kirschbaumsorte im Garten zu verwenden, sonst leidet das Aroma). Wir haben ne Stunde gequatscht und es war einfach toll mit ihr zu reden und z.b. zu erfahren, dass man Marillenbäume nicht neben Pflaumenbäume pflanzen soll (die mögen sich nicht), oder Basilikum im Kuchen ein Gedicht ist. Wir ticken ziemlich ähnlich im kulinarischen Sinne, weswegen ich auch kreuzgespannt auf die Chutneys bin.

Werbungs-News

Meine Leser sind ja eh die Besten: nehmen kein Blatt vor dem Mund und haken auch mal nach:

"Wren, wie viel eigene Meinung ist  denn da in den mit Werbung gekennzeichneten Artikeln?"

Wichtige Frage, weil Werbung verbindet man ja schon mit "vorgebildeter Meinung"!
Meine Meinung wird jedoch nicht beeinflusst, weder durch Produkte, noch Geld, aber ich muss halt vieles, rechtlich bedingt, als Werbung kennzeichnen.

Generell bezeichne ich mit "Werbung" mittlerweile alle Artikel, wo ein Firmenprodukt irgendwie vorkommt, sei es gesponsored, bezahlt oder selber gekauft. Das liegt an der unklaren gesetzlichen Lage zur Kennzeichnung in online-Artikeln, also kennzeichne ich vorsichtshalber alles anstatt Abmahnungen zu riskieren. Wie genau die Kooperation aussah, schreibe ich, der Transparenz wegen aber immer hinter die Werbungs-Kennzeichnung.

Was bewerbe ich?
Generell frage ich bei  für den Blog interessanten Firmen an, bekomme aber mittlerweile auch so bis zu 15 Anfragen die Woche, von denen es etwa 1-2 in den Blog schaffen, weil der Rest einfach nicht passt (Entweder vom Produkt (was soll ich mit nem Betonmischer?, oder von der Ethik her:" Bitte füge folgenden vorgefertigten Bericht in deinen Blog ein"-äh nee). 
In der neuen Kategorie "der zaunkönigliche Vorkoster" gehe ich speziell auf Leser-Testwünsche ein (also immer her damit).

Werde ich damit reich?
Klares: Nein. Bei den Produkttests geht mir der Informationswert vor, das heißt ich erhalte optimalerweise ein Produkt zum Testen (wenn nicht, kaufe ich es selbst). Ein Blogbeitrag nimmt insgesamt locker 3-4 Stunden in Anspruch, ein sinnvolles Honorar ginge bei 150 Euro los, geschäftlich mache ich also meistens ein Minus, dafür aber informationstechnisch ein Plus:).


Zur Meinung
 Meine Meinung ist nicht käuflich. Das steht im Mediakit und ich sage es auch den Firmen nochmal. Egal ob gesponsored oder bezahlt, ob selbstgekauft oder geschenkt, ob befreundet oder verfeindet(kam zum Glück noch nicht vor;)): Ich nehme beim Test kein Blatt vor dem Mund wenn mir etwas nicht gefällt.
Dass die Berichte oft positiv sind, liegt also nicht etwa an gekauften Meinungen, sondern an meiner Vorauswahl bei den Kooperationspartnern, denn wozu etwas testen, was ich im Vorfeld schon Grütze finde?

Ihr bekommt hier also immer meine persönliche Meinung zu kulinarischen Produkten zu hören, denn mein Ziel ist es, mich und euch möglichst gut zu informieren und neue Produkte mit Freude zu entdecken:).

Kulinarische News:
 FREUND und ich waren die Woche mal in einem neuen Burgerladen in Gießen: Beef&Greens. Dort hat FREUND einen, wie er meint, umwerfenden Chili-Cheeseburger gegessen, mein BBQ-Burger war ganz ok. Toll: Man schmeckt das frische Angusbeef, alle Zutaten sind selber gebaut, nett, kannmanmalmachen.
Ich werde dort auf jeden Fall noch mal den veganen Burger probieren, mit Black-Bean-Pattie. 
Achja, und dann gab es zum Nachtisch noch den FREAKshake "Schokobomb".
Ich glaube, ich habe noch kein Namen  gesehen, der besser zum Gericht passt wie dieser. Dieses unsägliche Konstrukt aus Nutella, Brownie, Schokoeis, Schokocookie, Schokostäbchen und Sahne hat vermutlich 100.000 Kalorien und ist der absolute Zuckerschock, aber musste mal probiert werden. 


Etwas Creepy: das Glas war mit Honig am Tablettboden "festgeklebt". Gehört vielleicht zum Freak-sein dazu? wer weiß das schon?


Den Rest der Woche fahre ich jetzt ersteinmal nen gutes Kaloriendefizit, dennnn am Wochenende ist STREETFOODfestival und naja, wenn ich bis dahin wieder gradeaus gucken kann, muss ich mich da durchprobieren, klar, alles nur für den Blog *Hüstel*.


Mach es dir schön!

Wren