Freitag, 15. September 2017

Inspiriert NACHGEKOCHT!- Foodwars S1 E6+7: Yukihira-Style-Chalipin- Steak Don - Mit GEWINNSPIEL!

Dieses Donburi vereint würzigen Reis, geschmorte Zwiebeln und zartes Steak.

Werbung//Wir starten in eine neue Ära... ähhh, Kategorie: Ich weiß nicht, wer von euch alles Anime schaut, aber ich sage euch: da wird STÄNDIG gegessen. Und ganz besonders in Serien wie FOODWARS (Shokugeki no Soma), in der es um Elitekochschüler geht, die sich in Kochduellen battlen, um herauszufinden, wer der beste Koch ist.

Irgendwann hatte ich die Nase voll davon, nur sabbernd vorm Bildschirm zu hängen, und ich beschloss, da ich ja jetzt doch gute Kenntnisse in der japanischen Küche besitze, einige Rezepte nachzukochen.
Das heutige Donburi (eine komplette Mahlzeit in einer Schale) sprach mich besonders an, da es westliches Steak und Wein mit japanischen eingelgten Pflaumen und Mirin, japanischem Kochwein, verbindet. 

Das Doofe war nur: Ich hatte keine Donburi-Schalen.

Großartigerweise  stellte mir Frau Otani von Miyabi (Der Shop wo ich mein ganzes japanisches Geschirr herhabe) drei sehr schöne Donburischalen zur Verfügung, was ich ganz wunderbar finde, vielen Dank dafür!
Und da FREUND und ich ja zu zweit sind, könnt ihr die dritte Schale hier im Blog gewinnen! Wie? dazu später mehr!


Die Schalen wurden von Miyabi extra für dieses Gericht ausgewählt, und sind wirklich wunderwunderschön: der blaue Ring, der sich um die weiße Schale zieht, erinnert an einen Pinselstrich und symbolisiert in seiner Geschlossenheit die Idee des Donburi als eine vollkommene Mahlzeit in nur einer Schale.

Frau Otani ist mit ihrem Miyabi-Freundeskreis-Blog  übrigens auch ein frisch geschlüpfter Blogger! Der Blog hat Origami als Hauptthema, Frau Otani berichtet aber auch von Reisen oder wie das Thema Japan in ihr Leben kam, und hat dabei einen unglaublich sympatischen Schreibstil. Schaut auf jeden Fall einmal rein!

Zurück zum Rezept;):


In der Doppelfolge in der das Donburi serviert wird,  besiegt der junge Held Yukihira in einem Kochduell um das Thema Fleisch-Donburi den "Meat-Master", eine ambitionierte junge Frau (mit zwei überzeugenden Argumenten), welche der Jury so ziemlich das hochqualitativste Fleisch präsentiert, was es auf dem Markt gibt. Yukihira hingegen, welcher chronisch pleite ist, serviert ein Donburi , welches als Fleischkomponente ein fertig verpacktes  Rindfleischstück aus dem Sonderangebot des örtlichen Supermarktes hat, und.... gewinnt das Duell!



Möglich wird das durch Zwiebeln, welche Yukihira fein hackt, das Fleisch damit bedeckt und das Ganze durchziehen lässt: Der Zwiebelsaft löst die Kollagenfasern auf und macht das Fleisch zarter.
Später brät er die Zwiebeln  in einer Mischung aus Sojasauce, dem Bratenfett und Wein an, wodurch selbige ihr Umami voll entfalten können. Als letzten Twist verwendet er Umeboshi-Paste im Reis. Umeboshi sind sauer-salzig eingelegte, japanische Pflaumen, welche viel Säure besitzen.

Die Kombination aus dem leicht saurem Reis, dem herzhaften Fleisch und den süßen Zwiebeln haut die Jury so aus den Latschen, dass Yukihira gewinnt, trotz einfachster Zutaten. 

Womit eindrucksvoll bewiesen wäre, dass es beim Kochen auch auf Kreativität und dem Sinn für Aromen ankommt und nicht allein auf High-End Zutaten.
 Ihr wollt das Rezept?

Hier ist meine Interpretation davon! Ich habe natürlich etwas improvisieren müssen, da in der Sendung nicht alle Informationen gegeben wurden. Bei dem Wein habe ich mich letzten Endes für Portwein entschieden, ich finde der passt am Besten. Das Fleisch wird umso besser, je länger du es mit den Zwiebeln ziehen lässt. 2 Stunden sollten es auf jeden Fall sein, also plane das in deine Vorbereitungszeit ein.
Das Ergebnis ist jedenfalls saulecker!



 Yukihira-Style-Chaliplin-Steak Don
p.P: ca. 600kcal

 Zutaten (für 2 Portionen):
150g Rundkornreis
2 Umeboshi 

260g Rindersteak oder Schweinesteak
400g Zwiebeln, fein gehackt

40g Butter
40ml Mirin
40ml Portwein
40ml Sojasauce

Zubereitung:
1. Das Steak zwischen zwei Frischhaltefolien flachklopfen und rautenfömig ein (aber nicht durch)schneiden.
2. Die eine Hälfte der gehackten Zwiebeln in eine Schale legen, das Steak darauf legen und mit den restlichen Zwiebeln bedecken. 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
3.Den Reis nach Anweisung kochen.
4. Umeboshi entsteinen, zu einer Paste zerdrücken, unter den Reis mischen.
5. Das Steak in der Butter goldbrau braten, mit Salz würzen. Beiseite legen
6. Die Zwiebeln im Steakfett golden anbraten, mit Mirin, Portwein und Sojasauce ablöschen und reduzieren lassen, bis die Soße eingedickt ist.
7. Das Steak halbieren, den Reis in zwei Schalen anrichten, jeweils ein halbes Steak darauf legen und mit Zwiebeln toppen.

Guten Appetit!


GEWINNSPIEL:
Du möchtest die Donburi-Schale von Miyabi gewinnen?
Dann kommentiere unter diesem Beitrag, welches Gericht du zuerst in dieser Schale servieren möchtest (gerne mit Rezept!).


Update:Danke für die Teilnahme! Das Los hat entschieden, und ist auf 

FRANZI

 gefallen, herzlichen Glückwunsch!
Bitte sende mir deine Kontaktdaten an habrubo@web.de

 


Eure Wren

Kommentare:

  1. Oh ich würde sehr gerne mitmachen! So spontan tu ich mir etwas schwer mit einem Rezept. Ich habe vor kurzem ganz tolle gedämpfte Teigtaschen gegessen. Gefüllt mit Fisch und eine herrliche Suppe dazu. Ich muss mich wohl mal auf Rezeptsuche begeben ;) dein Rezept klingt allerdings auch ganz fantastisch!

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    1. Viel Glück dir! Teigtaschen sind immer was feines <3 Ich liebe die ja in allen Variationen.
      Wren

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  2. Die Schale ist ein Traum, diese Farbtöne hauen mich um. Mein Nachbar ist Keramiker und macht leider keine Gebrauchskeramik, sonst hätte ich ihn längst einmal um ein Essschalenset angefleht. Falls wer gucken will http://www.john-palmer.de/index.html

    Ich würde ein Wok-Gericht in der schönen Schale servieren. Nach einem Arbeitstag habe ich Hunger, dann muss es schnell gehen, wenn das Gericht nicht im Slow Cooker schon essbereit ist.
    Für vier Portionen (jeder darf noch nachnehmen): Cremige Geflügel-Gemüse-Schale / LCHF. Wer es magerer mag, reduziert die Fettmengen

    ca. 500g Brokkoli
    1 rote oder "normale" Zwiebel
    ca. 400 g schon vorgekochte Puten- oder Hähnchenbrust
    1 Dose (400g) Kokosmilch oder Kokoscreme
    1-2 Esslöffel Kokosöl
    2 Esslöffel Erdnussmus
    1-2 Esslöffel Currypaste nach Geschmack
    Pfeffer, Salz
    eine Handvoll gehackte Erdnüsse als Dekoration
    Wer "Beilage" braucht oder für eine dritte Person verlängern will, macht noch Zucchini-Zoodles oder Shirataki-Nudeln (Nudeln aus der Konjak-Wurzel)dazu.

    Zwiebeln scheibeln und Brokkoli in Röschen mit Stämmchen teilen, den dicken Stamm schälen und ebenfalls scheibeln.

    Zwiebeln und Brokkoli im Wok mit Öl anbraten, dabei rühren. Das Gemüse darf gern ein wenig anrösten, sollte aber knackig bleiben.

    Fleisch würfeln oder in Längsstreifen schneiden, zum Gemüse geben. Erdnussmus, Kokosnussmilch und Currypaste dazu geben, alles schön umrühren und einige Minuten simmern lassen, damit die Geschmäcker sich entfalten können.
    Ggf. nachsalzen.

    Die Nudelfans rühren die Zoodeln oder Shiratakis drunter, aber auch ohne ist es schnell, lecker und sättigend zubereitet.
    Wer kein vorgekochtes Geflügel hat, kann das gewürfelte Geflügelfleisch auch zuerst anbraten und das Gemüse dann hinzufügen. Schmeckt etwas anders aber nicht schlechter.

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    1. Klingt völlig lecker! Danke für das tolle Rezept und viiiel Glück beim Gewinnspiel!
      Wren

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  3. Hallo Wren,

    da ich ja weiß, dass der Herbst eine deiner Lieblings Jahreszeiten ist, würde ich aus der Schüssel ein Sukiyaki essen.

    Sukiyaki ist ursprünglich ein typisches Soldatengericht, das vor allem eine hohe Energiezufuhr bei starker körperlicher Beanspruchung sicherstellen sollte. Früher war den Buddhisten in Japan der Fleischverzehr eigentlich aus religiösen Gründen untersagt und nur den Soldaten erlaubt, die das Rezept für Sukiyaki schließlich auch nach Hause brachten. Heute wird es in Japan vor allem in der kalten Jahreszeit als reichhaltiges Essen für die ganze Familie zubereitet. Charakteristisch für Sukiyaki ist die Verwendung saisonaler Zutaten, was in der japanischen Küche generell üblich ist. Ähnlich wie Nabe wird auch Sukiyaki direkt am Tisch in einem Topf zubereitet, der auf einer Wärmequelle (z.B. Gaskocher) steht. Wer über diese Möglichkeit nicht verfügt, kann sich auch sehr gut mit einem Fondue-Set behelfen. Normalerweise wird für Sukiyaki Rindfleisch verwendet, aber manche japanischen Rezepte sehen auch Schweinefleisch vor. Vegetarier können das Fleisch natürlich komplett ersetzen und stattdessen Tofu und große Pilze (z.B. Matsutake) verwenden. Wer nicht direkt am Tisch zubereiten kann oder will, kann natürlich auch eine geeignete Pfanne oder einen Topf auf den normalen Herd stellen.

    Zutaten für typisches Sukiyaki:

    • zartes, marmoriertes Rindfleisch, ca. 150 Gramm pro Person rechnen, z.B. Entrecôte
    • Rindertalg (zum Einfetten des Topfes; alternativ mit anderem Fett oder Öl möglich, wichtig ist das sorgfältige Einfetten)
    • Mirin
    • Sojasoße
    • 250 Gramm Tofu
    • 2 Pack Harusame (japanische Glasnudeln)
    • 2 Pack Enokitake (Pilze)
    • 8 Shiitake Pilze
    • ca. 400 Gramm Chinakohl
    • 200 Gramm Shungiku (oder Spinat verwenden)
    • 1 frisches(!) Ei pro Person
    • eine Prise Zucker

    1. Die Pilze werden alle zunächst sorgfältig gesäubert. Während die Shiitake vom Stiel befreit und in Dreiecke geschnitten werden, entfernt man bei den Enokitake-Pilzen nur den Strunk. Auch die Shungiku muss gewaschen werden, wie eigentlich alle Gemüsezutaten. Falls man kein Shungiku findet, ist Spinat eine gute Alternative. Den Chinakohl vom Strunk befreien und die Blätter lösen, waschen und kurz in gesalzenem Wasser blanchieren. Anschließend in 10-12 cm große Stücke zerteilen. All diese Zutaten werden zunächst zur Seite gelegt.

    2. Die Basis-Brühe wird in der japanischen Küche mit Mirin, Sojasoße und Zucker in einem Topf aufgekocht, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Etwa 50 ml der Soße nimmt man nun vom Topf in ein separates Behältnis für die spätere Verwendung als Dip oder Garnierung, den Rest gießt man mit etwas Wasser auf. In Servierschalen gibt man jeweils ein Ei und verquirlt es kurz (für jede Person eine solche Schale vorbereiten).

    3. Die so vorbereiteten Zutaten werden alle am Tisch platziert, am besten auf einer großen Platte. Der Topf mit der Soße wird auf der Tischkochplatte oder im Fondue-Set zum Kochen gebracht. Sobald der Siedepunkt erreicht ist, kommt ein Teil der Glasnudeln mit einigen Tofu-Würfeln in die Soße. Anschließend fügt man Schritt für Schritt die Zutaten hinzu, die man je nach Lust und Laune verzehren möchte. Man schüttet in keinem Fall alle Zutaten auf einmal in den Topf, da er dafür normalerweise auch zu klein ist und sich die Garzeiten der einzelnen Zutaten verlängern würden. Bevor man die gegarten Zutaten isst, wendet man sie kurz im rohen Ei, weswegen man unbedingt nur absolut frische Eier verwenden darf. Um ganz sicher zu gehen, sind pasteurisierte Eier zu empfehlen.

    Wenn ich euch im Oktober/November dann besuchen komme, können wir das Sukiyaki ja gerne mal ausprobieren.

    Viele Grüße

    Gwyndir

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    1. He Gwyndir!,da spricht der Kenner! Großartiges Rezept! Ich drücke dir die Daumen für die Schale!
      Wren

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  4. Antworten
    1. Nananaa nicht so ungeduldig;). FREUND lost heute Abend aus und dann wird das Ergebnis bekanntgegeben:) Bis dahin drücke ich feste die Daumen:)

      Wren

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  5. Gratulation, Franzi! Da muss aber dann auch ein Rezept rüberwachsen. In der Schale fotografiert :-)

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