Dienstag, 14. März 2017

The BIG-FAT-LIFE auf der STREET FOOD TOUR//Gießen- Teil 1: BURGER!


Werbung// Strahlender Sonnenschein begrüßte dieses Wochenende das Team und die  Foodtrucks des 3. Streetfoodfestivals in Gießen. 36 Foodtrucks hatten Aufstellung genommen, um die erwartungsvollen Gäste kulinarisch zu Beglücken und zu Überraschen. FREUND und Ich waren natürlich dabei, denn wir waren neugierig, wie sich die Streetfoodszene nun, nach dem ersten großen Hype entwickelt hat, und ob sich hier vielleicht auch neue Trends finden lassen. Von den Organisatoren wurden wir großzügig mit Verzehrgutscheinen bedacht (Noch einmal herzlichen Dank an dieser Stelle an Herrn Fuchs!), was uns ermöglichte, euch einen solch großen Überblick über die Vielfalt der angebotenen Gerichte (leider nicht über alle, unsere Mägen haben Grenzen;)) bieten zu können. Diese Gutscheine erklären auch, warum der Beitrag als Werbung makiert ist, unsere Meinung hat das freilich nicht beeinflusst.
Aufgrund der Bilderflut, und um jedem Gericht gerecht zu werden, gliedert sich dieser Beitrag in zwei Teile: 1. Burger! und 2. Kuriosa und Innovationen.

Starten wir also mit den Burgern, dem Fastfood allen Fastfoods und einem der am stärksten vertretenen Angebote auf dem Streetfoodfestival!

1. Fleischlos Glücklich!


Jeder, der mich kennt, weiß, was für ein großer Fleischverfechter ich bin. Nun ist es ja aber so, dass auf dem Streetfoodfestival mittlerweile für jeden Geschmack etwas zu finden ist, so dass sowohl LowCarber als auch Vegetarier und Veganer glücklich, satt und zufrieden nach Hause gehen können. Und da ich als Genussblogautor keine Vorurteile haben möchte und sollte, zog es uns zunächst zum Veggiewerk, welches veganes Fastfood ausschreibt.
Dort fragte ich nach JENEM Gericht, welches ich UNBEDINGT probieren sollte (Signature dish).
Die fixe Antwort: Der Texas Style Burger


Der Preis war für einen Burger auf dem Festival völlig ok und so war ich gespannt, in was genau ich denn da nun reinbeißen würde. Das Pattie aus Seitan machte mich zunächst skeptisch. Ich erwartete einen in Soße ertränkten  Burger, um den Geschmack des "Kunstfleisch" zu überdecken. Schön anzusehen war es aber auf jeden Fall was der Koch da tat: Kunstvoll flippte er das Pattie auf dem Grill und schichtete nach und nach den Burger:


An dieser Stelle möchte ich mal sagen: Ich habe  bisher noch nie erlebt, dass ein Burger in Real besser aussieht als auf dem Bild, BIS JETZT! Absolut  toll gemacht und sehr appetitlich gelungen. Mich freut es  ehrlich gesagt sehr, dass sich bei den Burgern auf Streetfoodfestivals so langsam die Brot-zu-Inhalt-Ratio etwas ändert: Das Brot war schön fluffig, nicht massiv, nicht zu dick. Und geschmacklich?
Ich muss ja ehrlich sein, ne?
Also sag ich mal frei von der Leber weg: Dieser Burger kann was.
Tolle Kombi: Gut portionierte Sauce trifft auf knackige  Nachos, frisches Gemüse und ein geschmacklich einwandfreies Pattie.
Wir, als eingefleischte Fleischesser würden diesen Burger wieder essen, mit Freude!

2. Pulled Pork/Beef/Turkey/Chicken - Ein Dauerbrenner

Es gab leider wieder einige Pulled-Meat-Stände. Leider deshalb, weil  Pulled Fleisch eigentlich saugeil ist, aber viel zu viele Trittbrettfahrer auf diesen Megatrend aufgesprungen sind. Das Ergebnis: Zu viel Einheitlichkeit, schlechte Rubs, fader Krautsalat und zu wenig Individualität. Da stirbt der Geist der Innovation an der akuten Freude am rollenden Rubel. Wir haben uns darum auf das Urteil des Veranstalters verlassen, was die Auswahl an Pulled-Burgern anging, und wurden nicht enttäuscht:


Für den Fall, dass dir mal der Sinn nach Pulled steht: Ein Smoker neben dem Stand ist schoneinmal ein verdammt gutes Zeichen! Hier wird definitiv selbst gesmoked. Und so durfte ich auch am Stand von Bigfood-BBQ mal , ganz schnell, in den Smoker linsen, wo die fetten Nacken-, und Schulterstücke in hausgemachtem Rub langsam vor sich hin schmurgelten:


Da legt man doch gerne mal 8 Euro für einen Pulled-Beef-Burger hin.


Den bekamen wir dann auch, und auch hier stimmte die Fleisch-zu -Brot-Ratio. Die Würzung war geschmacklich sehr rund, ohne das Aroma des Fleisches zu überdecken. Eine vernünftige, nicht übertriebene Menge Sauce, so muss das, und so sollte ein vernünftiger-Pulled-Burger auch sein.


Als Nächstes standen wir bei den Jungs von NIK'S  auf der Matte, welche uns ihren Beef-Brisket-Burger ans Herz legten.


Beef Brisket ist  quasi Pulled-Beef, allerdings aus der Brust statt aus der Schulter. Wir waren gespannt und erhielten auch recht fix den Burger:


Das Fleisch hätte ruhig etwas mehr sein können mengentechnisch (Burger-Brot-Ratio), denn es war unglaublich saftig und nicht überwürzt, toller Eigengeschmack und nicht so heftig zerfasert, wie ich es schon bei anderen Gelegenheiten an Pulled-Ständen  erlebt habe.

Beide Stände eine Runde Sache und noch echte Aushängeschilder für die Pulled-Burger-Trucks.

Nun brauchten wir ersteinmal einen Kaffee, mit Herz natürlich:



Danach war wieder Platz im Magen und es zog uns zum BurgerTruck, denn dieser warb mit Biofleisch vom Weiderind:


Und nicht nur das: Neben Hamburger und Cheeseburger stehen hier auch weniger alltäglichere Kreationen wie der "Peanut-Butter-Bacon-Burger" oder der "Malay-Rendang-Burger " (vegetables,rendang-beef, gochujang-cheddar, potatoes, mango-cilantro) auf der Karte. Verwirrt von so viel Auswahl fragte ich auch hier nach der Empfehlung.
Die Antwort: " Der Bibimbap Burger" (Vegetables, gochujang-Cheddar, kimchi, bulgogi-beef, egg, Hijiki).  Ich dachte nur: Abenteuer! 
Die Hälfte der Zutaten kannte ich nicht, die Kombi war für mich nicht wirklich vorstellbar. Aber Kimchi! Japan und so. Also, klar: bring it on!

"Ist scharf" wurde ich informiert. "Scharf?" wimmerte ich. " Vertrau mir, schmeckt total gut!" wurde mir gesagt, dann der Burger liebevoll gedeckelt.
In der Hand hielt FREUND dann das:

 Erster Blick: Superfluffiges Brioche-bun, dem sieht man an, dass das selbstgemacht ist. Schonmal kein Standard und seeehr trendy momentan. Hier ist jemand informiert.
Das Ergebnis im Geschmack?:

Kennst du das, wenn du schneller Essen möchtest um noch mehr von dem genialen Geschmack abzubekommen aber gleichzeitig langsamer, damit es nicht so schnell vorbei ist?. Die Aromenkombi ist der Burner: leichte Schärfe, vielfältige Sauce, cremiger Cheddar, saftiges Fleisch und UMAMI!!!.  Ich habe mich von Oben bis Unten zugesaut und es NICHT gemerkt. Qualität und Kombi zum Niederknien. Ich bin ja selber ein Burger-fanatic aber nicht mal  mein selbstgemachter Hausburger kann dagegen anstinken und DIE vom TRUCK  machen ja hunderte pro Tag und nicht nur so 3 wie ich, ne?
Falls ihr den BURGERTRUCK seht, hin da. Sofort.LECKA! Mit Durchschnittlich knapp 8-9.50 Euronen etwas teurer als der Durchschnitt aber absolut den Preis wert. Hier gibt es zusätzlich zur hohen Qualität die alle Burger hatten, den Pfiff durchgeknallter Innovation der das Ganze noch besonders macht. Ich wünschte, ich könnte mich da mal gepflegt durchprobieren, durch die Karte.

Fazit des Burgertests: Qualität stimmt durch die Bank weg, Service auch. Danke!

Wren und FREUND

Kommentare:

  1. Sehr gut geschrieben und trifft voll ins schwarze mit den Pulled-Pork-Ständen.

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    1. Vielen Dank:D. Ja, irgendwie musste das mal gesagt werden. Wenn 20 Pulled-Burger Stände auf einer Veranstaltung sind, ist ja auch keinem geholfen:)

      Beste Grüße
      Wren

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  2. Oh. Mein. Gott.

    WAS für Burger! *sabber* :)

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    1. Oh. Ja! Waren alle echt sehr lecker! Danach waren wir auch WIRKLICH satt:D

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  3. Die sehen allesamt großartig aus! Und das sage ich als Vegetarierin. :D
    Wobei ich das Weiderind-Ding vermutlich sogar essen würde, wenn es lokal geschlachtet und verarbeitet wird. Und mal im ernst - PEANUTBUTTER-Burger! Muss haben!

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    1. Danke! der erste Burgewr war ja sogar vegan! Du beim Weiderind ding war o ziemlich alles lokal und selbstgemacht, was man wirklich geschmeckt hat. Die Burgertruck.nation gibts auch auf FB und die sind so in und um Frankfurt unterwegs. Ich plane da auch ganz krass mal hinzujuckeln und auf JEDEN FALL auch mal den pEANUT-BURGER zu futtern.

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