Samstag, 11. März 2017

Shogayaki - yummi Japan


Was für eine Woche! Uni, Kooperationen, Artikel. Da häufte sich die Arbeit und ich war froh, als endlich Freitag war. Erfreulicherweise hat FREUND jetzt bis einschließlich Montag frei, so dass wir bei dem tollen Wetter viel Draußen sind. Heute waren wir 7 Stunden unterwegs, auf dem Streetfoodfestival und einer Origamiausstellung, über die ich noch berichten werde. Auch am Freitag waren wir in jeder Regenpause draußen, und da freut man sich doch wenn Essen so einfach und schnell zubereitet, leicht und zart und fein im Geschmack ist. Und ja, das ist Shogayaki, oder zu Deutsch Schweinefleisch in Ingwersauce, in der Tat.


Dass ich Shogayaki überhaupt zubereiten konnte, ist eigentlich im Wesentlichen FREUND zu verdanken, denn er hat das Messerschärfen für sich entdeckt. Und das liegt nicht etwa an mordlüsternen Gedanken, sondern daran, dass er, wenn er etwas macht, es richtig macht und so kann ich auch endlich wieder Tomaten schneiden statt sie einfach nur zu zerdrücken. Oder halt den obigen Weißkohl in hauchdünne Fussel, was dem Gemüse einen ganz anderen Geschmack verleiht.



 Ich habe mir natürlich, Profi der ich bin, erstmal beim Kohlschneiden eine Fingerkuppe halb abgeschnitten, dann beim Fleischschneiden und dann beim Ingwerreiben. Unnötig zu erwähnen, dass FREUND schuld war, wer sonst, schärft der einfach so nach 2 Jahren unsere Messer.

Hier nun jedenfalls das  Rezept:

 Shogayaki- Schweinefleisch mit Ingwersauce


Für 2 Personen :
600g Schweinebauch
1/4 Weißkohl

Sauce:
2El Sojasauce
1 EL Ingwer gerieben (etwa daumenlanges Stück)
1 EL XUCKER
3 EL Mirin

Zubereitung:
1. Weißkohl in feine Streifen schneiden. Auf 2 Tellern platzieren.
2. Schweinebauch in feine, etwa einen halben cm dicke Scheiben schneiden.
3. In einer Pfanne kurz knusprig anbraten
4. Zutaten für die Sauce verrühren und zum Schweinefleisch geben. Temperatur etwas runterstellen und die Soße karamellisieren lassen.
5. Schweinefleisch auf 2 Teller verteilen und auch Soße über den Weißkohl geben.

Guten Appetit!

Natürlich gibt es heute auch noch die tägliche Amsel:


Ich finde das total lustig, wie angepisst die auf Bildern immer gucken. Hier habe ich ein Männchen beim Futtersuchen gestört. Vermutlich fragt es sich gerade, ob ich denn gar kein Benehmen habe.

Und für alle Leser, die bis hierhin fleißig mitgelesen haben, gibt es noch einen kleinen Teaser. Ich habe nämlich  Post bekommen, aus Japan:


Seid gespannt!

Einen tollen Samstagabend!

Deine Wren

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