Mittwoch, 1. Februar 2017

SKREI-Der nordische Wanderer, asiatisch angemacht. UND: HALLO an EVA B.!



Wer jetzt denkt, SKREI ist die nordische Version von SCREAM, ist falsch gewickelt, denn tatsächlich handelt es sich bei diesem Begriff um einen Fisch, genauer gesagt um den Winterkabeljau. Und dessen Name ist Programm!

Denn SKREI bedeutet auf Norwegisch "wandern", und genau diese Eigenschaft macht das Fleisch dieses Fisches so fest und zu einer wahren Delikatesse. Nachdem der Kabeljau nämlich so 5-6 Jahre in der knackigkalten Barentssee herumschwamm, packt ihn mit 6-7 Jahren das Fernweh und er macht sich auf die Flossen Richtung Lofoten-Inseln in Norwegens Norden. Dort isses etwas wärmer und vermutlich gibt es da auch gut was zu beißen, denn auch Plankton und alles was Plankton frisst mag warme Meeresströmungen.


Nun darf nicht jeder gefischte Winterkabeljau sich SKREI nennen, Oh Nein!
Er muss nämlich traditionell mit der Handangel oder der Langleine gefangen worden sein und dazu noch  direkt auf dem Boot ausgenommen sowie  mit Meerwasser gereinigt worden sein. Nur die Besten dieser Fische kommen dann als SKREI in den Handel. Wir hatten das Vergnügen am heutigen Tage, und wenn wir fix sind auch noch öfter, denn SKREISAISON ist nur von Ende Januar bis Anfang April.


Skrei hat tolles, weißes, festes Fleisch, einen milden, feinen Geschmack, ist fettarm und kann von daher gut mit oppulenten Soßen UND Zutaten die kein zu starkes Eigenaroma haben, denn sonst bomben die geschmacklich den Fischgeschmack platt. Ich habe mich für Zuckerschoten und Pak- Choi als Gemüse, sowie eine Soße auf Kokosmilch-Mangobasis entschieden.


Den Fisch habe ich fix auf Hautseite in der Pfanne  scharf angebraten und dann bei 150°C für 12 Minuten im Ofen geparkt. Bei so fettarmen Fisch ist es wichtig, den nicht zu lange anzubraten, denn sonst wird der schnell staubtrocken und für Fischmehl ist der definitiv zu schade.



Das ganze Gericht geht auch wieder ratzefatze in 15-20 Minuten, macht aber durch die hohe Qualität echt etwas her.


Skreifilet an gerösteten Zuckerschoten und Pak Choi mit Mango-Kokos-Sauce

Zutaten (für 3 Personen):
450g SKREIfilet
1 Mango
1 Dose Kokosmilch
300g Zuckerschoten
500g Pak-Choi
1 Frühlingszwiebel 
Kokosöl


1/2 Tl 5 Gewürze-Pulver
1/2 Tl Kurkuma
Salz/Pfeffer
(ev. gemahlene Mandeln zum Andicken)


Zubereitung:
1. Skreifilet in drei Stücke schneiden. Mit etwas Kokosöl  auf der Hautseite in einer Pfanne 2 Minuten scharf anbraten.
2. Filets auf ein Backblech (mit Backpapier) legen, Ofen auf 150° vorheizen.
3. Mango in Stückchen schneiden. Kokosmilch in einen Topf geben, mit der Mango köcheln lassen.
4.  Skreifilets für 12 Minuten in den Ofen geben. Die Pak Choi waschen und in einzelne Blätter trennen. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und ein Viertel beiseite legen. Gemüse mit etwas Kokosöl in e eine Pfanne geben, bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten anbraten.
5. 5 Gewürze-Pulver und Kurkuma in die Soße geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und eventuell mit gemahlenen Mandeln etwas andicken wenn die Soße zu flüssig ist.
6. Anrichten, mit ein paar Frühlingszwiebelringen bestreuen

Lass es dir schmecken!


Natürlich muss jetzt noch der Tradition der Leserbegrüßung Genüge getan werden, und so begrüße ich  EVA B. als 32. Leserin meines Blogs! Herzlich willkommen hier *Schokomuffin und Kaffee reicht*!

Für dich habe ich heute den Schlüssel zum Glück mitgebracht, denn so einen kann man ja immer mal gebrauchen, nicht wahr? Nur nicht vergessen, ihn nach Gebrauch wieder an Ort und Stelle zu hängen!

Mach es dir schön!
Deine Wren

Kommentare:

  1. Hehehe, mein finsterer Plan geht auf - jeden Tag jetzt einen Follower begrüßen? :)))))

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    1. Du das dauert noch bis mir die Bilder ausgehen:P. Und bisher warens 2, also noch im Rahmen:D

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  2. Antworten
    1. Ich bedanke mich nochmals recht herzlich:D

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    2. Argl, darum geht es nicht. Du kennst das Gefühl sicherlich, dass man als Blogger gerne mal "in ein schwarzes Loch postet" - man hätte gerne einen Kommentar, ein Lebenszeichen, irgendwas von den Lesern, aber genau dann passiert - nix. Ist mit meinem Blog im großen und ganzen so, ich poste ja weniger persönliches (ich wage es gar nicht, meine Tagebuch Ecke anzufassen, um zu schreiben, dass Abnehmen bei mir gerade so gar nicht klappt), deshalb konzentriere ich mich eher auf Programmieren dort. Und das gibt so gut wie nie Feedback.
      Wenn ich jetzt seh, dass ich dir vielleicht zwei Leser gebracht habe, freut mich das, nicht, weil Du dich bedanken sollst, sondern weil tatsächlich nachvollziehbar "was passiert" und ich das alles nicht umsonst mache. :)

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    3. Schon klar, so war das auch nicht gemeint:D. Ja das Gefühl kennt wohl jeder Blogger, wobei mir wenige aber qualitativ hochwertige Kommentare immer lieber sind als 100 "Toll" oder "das sieht gut aus" . Ich freue mich über jedes Kommentar, natürlich und Follower sind nochmal eine extra Bestätigung. Zu deinem Blog: Ich mag die Themen, finde jedoch den Blog an sich etwas unübersichtlich, vielleicht hilft es, etwas strukturierte Klarheit reinzubringen?:D
      Ansonsten frag doch deine Leser, was sie gerne lesen würden:).

      Grüßle
      Wren

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    4. *seufz* Dann muss ich nochmal bei anderen gucken, wie die das besser strukturieren... Hm, Leser fragen, Du bist gut. Ich hab ja ne Abnehm Community auf G+, da sind jetzt 6000 Leute drin. Kommentieren oder plussen tun davon die wenigstens, war von Anfang an so und da haben wir auch schon ein paar Diskussionen drüber geführt. Die meisten wollen nur konsumieren, sich nicht beteiligen. Vorgestern hab ich ne Umfrage reingestellt, wer eigentlich kochen kann und ne zweite, wie oft sie pro Woche kochen. Und bin fast vom Stuhl gefallen, 70 Leute ca. haben jeweils bei der Abstimmung geklickt! Soviel Beteiligung zu einem Beitrag hatten wir wohl noch nie!
      Im Blog ist es noch schlimmer, ich seh zwar im Gegensatz zu Google+ Klickzahlen und weiss daher, was sie lesen und dass da tatsächlich Leute kommen, aber die Kommentarfunktion wird so gut wie nie benutzt.

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    5. Na sowas:) Vielleicht sind viele Leser einfach schüchtern?;). Ich glaube, manche trauen sich wirklich nicht und einige wollen wirklich einfach nur lesen und sich still freuen. Die meisten Kommentare habe ich tatsächlich bei persönlichen Artikeln, vielleicht weil sich die Leute damit besonders identifizieren? Manchmal steckt man auch einfach nicht drin;). Einfach weitermachen, das ist schon gut!

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    6. Jo, ich mach ja auch einfach weiter. Ich hab im November die Startseite umgebaut und tatsächlich dadurch die Klickzahlen verdoppeln können! Das tat so gut - all die Jahre hab ich alles mögliche probiert, immer was neues, aber nix hat wirklich gezogen. Wenn ich die Klickzahlen nicht hätte, würde ich echt verzweifeln.
      Das ist aber auch echt das Problem in der Community - engagierte Blogger teilen Artikel, und keiner reagiert. Kein Plus, kein Kommentar. Viele hören dann einfach auf.

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    7. Ja das glaube ich!*Knuddel* Wir dürfen ja auch nicht vergessen, dass wir im Bereich Food/Abnehmen nicht gerade Nischenblogs sind, es gibt sooooo viele mit derselben Thematik, da braucht es Sitzfleisch. Ich bin halt dazu übergegangen, Artikel anderere Blogger, instagram-Pages etc, nur zu liken/kommentieren wenn ich sie WIRKLICH toll finde, und dann gibts halt auch nen längeren Kommentar. Da macht es dann auch nichts wenn nichts zurückkommt, weil du hast recht, das kann schon frustrierend sein. Ic denke der Blick auf Qualität ist da sehr hilfreich: Ich habe wenig Follower und wenige Kommentare so im Verhältnis, aber die sind alle TOLL und interessiert und einzigartig. Ich liebe meine Leser und Bloggerkollegen in meiner Liste, das ist dann echt ein wahrer Austausch (so wie hier gerade). Darauf kommt es mir an, ein lebendiges Netzwerk, und das macht dann Freude.

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  3. Sitzfleisch hab ich zum Glück, ich sehe es ja bei den Abspeckbloggern, wie viele nach drei posts wieder aufhören mit dem Blog.

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