Dienstag, 28. Februar 2017

"Prinzessin" war irgendwie noch nie ein besonders spannender Job

Fast schon philosophisch heute beim Karneval der 3-6 jährigen: Bunt und laut zieht die Meute durch die Straßen. Die böse Hexe verzaubert alles, was sie umgibt, während die gute Fee versucht, Schadensbegrenzung mit Gegenzaubern zu betreiben. Nebenan hält der Cowboy den Löwen im Schach, der furchterregend brüllt.
Die unglaublich niedliche und rausgeputzte Prinzessin im blauen Taftkleidchen und mit standesgemäßer Krone guckt sich das Treiben an und zupft dann eine der Kindergärtnerinnen am Ärmel: " Und was können Prinzessinen?"
Während die Betreuerin noch überlegt, kommt der Cowboy mit dem nun zahmen Löwen im Schlepptau, nimmt ihre Hand und sagt: " Keine Sorge, du kannst mich heiraten und gut aussehen, während ich Räuber jage."

Kommentare:

  1. Fuck.
    Das schmerzt.

    Und was war ich dankbar für die Eltern, die ihren zwei sichtbar begeisterten Mädels bei Frau Schwan im Laden zwei astreine Ninjakostüme gekauft haben.

    Elender gegenderter Nonsense. :(

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  2. Ninja, wiieee cool. Ich frage mich aber, wie sehr die Eltern tatsächlich die Kostümwahl beeinflussen, oft haben Kinder da ja ihren eigenen Kopf. Ich erinnere mich an ein Karneval wo ich, nich seehr jung, unbedingt als Ballerina gehen wollte. Und ich bin nun wirklich nicht genderspezifisch erzogen worden. Vielleicht hat die kleine Prinzessin ja drauß gelernt und ist nächstes Jahr auch ein Cowboy:D

    Wren

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