Sonntag, 26. Februar 2017

Ohayōgozaimasu! - Frühstück auf japanische Art - Yummi Japan


"Guten Morgen!!",
riefen FREUND und ich heute Morgen gut gelaunt unserem Coach zu, als er uns, bei strahlendem Sonnenschein, zur sonntäglichen Nordic-Walking-Tour abholte. 

" Ohayōgozaimasu!" ,
hätten wohl Japaner gerufen, wobei ich nicht weiß, ob Nordic Walking dort so sehr verbreitet ist, aber auf jeden Fall wär man mit dem traditionellen japanischem Frühstück bestens versorgt auch für längere sportliche Aktivitäten.

Ein solches Frühstück, wie oben abgebildet, besteht nämlich aus einem kleinen Anteil Reis (Für Lowcarber Blumenkohlreis oder Shirataki, gelle?), miso-Suppe, Eiern und tsukemono (eingelegtes Gemüse). Ich habe noch Fisch als extra Proteinquelle hinzugefügt, da heute am Sonntag dieses Frühstück auch zugleich unser Mittag ist. So ein Frühstück ist sehr gesund, da variantenreich und enthält alles was man so für den Tag braucht. Der Zeitaufwand ist, mit 20 Minuten Vorbereitungszeit, auch echt überschaubar.
Und damit du das auch gut nachbauen kannst, hier die einzelnen Komponenten vom Bild für dich. Am besten kochst du deinen Reis vor, so geht es noch schneller.


Teriyaki-Fischfilet


Ich habe, saisongerecht, Skreifilet genommen, es geht aber auch jeder andere weißfleischige Fisch. Die Teriyakisauce gibt etwas Würze, ohne dabei den Eigengeschmack des Fisches zu überdecken:
Zutaten (für 2 Personen:
300g Fischfilet
Sauce:
4 El Sojasauce
1Tl Xucker
3EL Mirin (japanischer Kochwein)
Zubereitung:
1.Alle Zutaten für die Sauce in einen kleinen Topf geben, verrühren und bei geringer Hitze etwas einkochen lassen.
2. Ofen auf 160° Umluft vorheizen.
3. Filet mit etwas Teriyakisauce bestreichen und das Filet in den Ofen  auf mittlerer Schiene 15 Minuten garen. Alle 5 Minuten mit Sauce bestreichen.




Onsen Tamago (weiches Ei)

In Japan werden diese Eier im Dampf von heißen Quellen (Onsen) gegart. Dort gibt es dann richtige Gemeinschaftsküchen, wo man mit seinen Zutaten hingehen und diese unter Anleitung zubereiten kann. Quasi als eine Art Familien-Koch-Event. Hier in Deutschland, wo es keine heißen Quellen gibt, muss es halt der gute alte Kochtopf richten. Pfiffig dazu ist die Dashi- Shoyu-Sauce, welche am Besten am Tag vorher  schnell angesetzt wird. Die Menge reicht länger und die Shoyu kann auch statt normaler Sojasauce verwendet werden.

Zutaten
(für 2 Personen) :
Dashi-Shoyu(am Tag vorher ansetzen!)
200ml Sojasauce
3  EL Katsuobushi
1 getrockneter Shitakepilz

2 Eier

Zubereitung:
1. Für die Dashi-Shoyu alle Zutaten vermischen, über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
2. Am Morgen die Shoyu durch ein Sieb in ein Marmeladenglas abtropfen lassen.
3. 2 Eier weich kochen.
4. Eier aufschneiden und mit einem EL Sauce übergießen.



Tsukemono (eingelegtes Gemüse)

 
Tsukemono ist eingelegtes Gemüse. Traditionell wird hier gerne Kohl verwendet (Kimchi) aber es eignet sich auch alles, was man gerne so isst. Ich habe mich hier für Möhre, Rettich und Zucchini entschieden.


Miso- Suppe



Miso ist eine sehr bedeutende Zutat in der japanischen Küche. Dabei handelt es sich um fermentierte Sojabohnen-, /Reis/ oder Gerstenpaste, welche als Würze in verschiedenen  Gerichten und eben auch in dieser traditionellen Suppe Anwendung findet. Es gibt verschiedene Misoarten, für die Suppe wird meistens das braune verwendet. Ich habe für diesen Bericht die traditionelle Suppe mit Seidentofu und Wakame (einer Algenart) zubereitet.



Zutaten (für 2 Personen):
300ml Dashi-Brühe
2 El braunes Miso
80g Seidentofu
3 g Wakame

Zubereitung:
1. Tofu in Würfel schneiden, Wakame etwa 5 Minuten in warmen Wasser quellen lassen.
2. Dashi-Brühe aufkochen.
3. Tofu in die Brühe geben, eine Minute mitköcheln lassen
4. Algen abgießen und in die Brühe geben . Eine weiter Minute köcheln.
5. Misopaste durch ein Sieb in die Suppe rühren, servieren.




Was isst DU Sonntags gerne zum Frühstück? Schreib es in die Kommentare!

Mach es dir schön!
Wren




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