Samstag, 7. Januar 2017

UMAMI und kleiner Wohnzimmerrundgang



Heute hätte ich FREUND knutschen können, und habe es dann auch nicht nur beim Konjunktiv belassen, sondern ganz real umgesetzt. Denn FREUND fand etwas, nach dem ich im Laden schon lange suchte: UMAMI -Paste. UMAMI kommt aus dem japanischen und beschreibt unseren 5. Geschmackssinn, der durch herzhaft-vollmundig gut beschrieben werden kann. Diese Paste jedenfalls ist im Netz SAUteuer, da Versandkosten, und heute gab es sie tatsächlich bei Rewe, ich habe direkt drei Packungen mitgenommen. Aber was macht Umamipaste und warum willst du sie UNBEDINGT haben? NUN, sie hebt den herzhaften Geschmack von Gerichten nochmal hervor und ich garantiere dir: wenn du die einmal in einer guten Bolognese( 1TL pro Soßenpott) oder in einer anderen herzhaften Soße probiert hast, nimmst du die immer! Eine echte Geschmacksrevolution! und weißt du, was das Beste ist? Da ist kein Bullshit drin (außer ein MÜ Zucker, und der steht ganz hinten)! Hier die Zutatenliste:

Tomatenmark, Sardellenpaste(Sonnenblumenöl, Salz), Wasser, Sonnenblumenöl, schwarze Olivenpaste (Oliven, Salz), Knoblauchpüree, Balsamicoessig, Grana-Padano-Käse-Pulver , Butterpilze (Boletus luteus), Zucker, Salz, Zitrusfasern, Citronensäure.

Also: unbedingt ausprobieren, die knapp drei Euronen pro 70g gehen, da man ja die Paste als Gewürz einsetzt.
So weit zum Umami.

Nun möchte ich euch gerne auf einen Rundgang durch unser Wohnzimmer einladen, welches wir nun, nach einem Jahr Sparen, endlich vollständig möbliert haben. Es sollten nämlich passende Möbel sein, da wir ja in einem schönen Fachwerk leben und Balken durch das Wohnzimmer laufen. Lasst mich unbedingt wissen, wie ihr die Einrichtung findet!

Los gehts!


Tritt man durch die Tür, so fällt der Blick zunächst auf den Fernseher. Der Fernsehtisch ist von Butlers, und ich mag diesen schlichten Stil sehr. Hier wird wenig Ferngesehen, sondern mehr Animes geschaut und gezockt: Wir haben beide einen Steam-Account und freuen uns über jedes Spiel, welches man zu zweit im Team spielen kann.



Rechts neben dem Fernseher steht unsere kleine Kommode im Shabby-Look. Ebenfalls von Butlers, und ich habe bewusst diese beiden Stile gewählt um einen Kontrast zu haben.  Die Kommode ist randvoll mit Gesellschaftsspielen, denn diese zocken wir auch sehr gerne: Von Abalone, über Atlantis, Ursuppe, bis hin zu Magic ist alles dabei. In dem kleinen Aquarium wachsen fleischfressende Pflanzen, die ich im Oktober für meine Unterrichtsprobe an der Schule gebraucht und dann völlig uneigennützig behalten habe *pfeif*. Es gedeihen dort: Schlauchpflanze, Sonnentau, Zwergkannenstrauch, Fettblatt und eine Venusfliegenfalle, die gerade eine Blüte schiebt (darum ist die Lampe auch so weit nach oben geklappt, damit die Blüten nicht wegbraten)

Dreht man sich nun um, blickt man auf meine Leseecke:

 Das Sofa habe ich von einer lieben Komilitonin bekommen, wofür ich sehr dankbar bin, denn mit Sofas ist das bei uns so eine Sache: Unsere Eingangstür (Wir wohnen im ersten Stock) ist nur 72 cm breit.  Zusätzlich knickt der Flur (74 cm breit) dann scharf nach Links ab. Da sämtliche anderen Türen oder Fenster auch nicht breiter sind, war es EXTREM schwierig , ein Sofa zu finden, welches wir ÜBERHAUPT in die Wohnung schaffen konnten. Dieses kleine Sofa hat es auch nur deshalb geschafft, weil wir die Füße abschrauben konnten. Aber nun steht es. Hier sitze ich in freien Minuten unter der Leselampe, lese ein gutes Buch oder auch mal Blogbeiträge. Im Bücherregal links stehen unsere Lieblings Pen&Paper- Regelwerke (Cthulhu, L5R, Sadowrun, unknown Armys) und Mangas (Cantarella, Ikigami Ajin...), mittig stehen diverse Romane einmal durchs Beet und rechts meine Gitarren-Akkorde, Spiele die nicht in die Kommode passten, und mein Kaffee-to-go Glas (Hier kommen zwei-Euro-Stücke rein, perfekt für Uni-Kaffeepausen). Rechts oben steht dann das Terra mit unserer Mitbewohnerin: Cookie:
Cookie ist eine Gottesanbeterin und wie ihre Besitzerin Kamerascheu und absolut verfressen. Natürlich isst sie auch Low Carb, am liebsten Heuschrecken. Den Namen bekam sie übrigens deshalb, weil es so lieblich knuspert, wenn sie ihre Beute verspeist, was uns an das Krümelmonster denken ließ.


Sitzt man auf dem Sofa, kann man wunderbar in den zweiten Wohnzimmerteil schauen, der durch Balken etwas abgetrennt ist: Der Esszimmerteil. Der Massivholztisch ist leider sehr anfällig für Kratzer, weswegen ihn stets eine Decke ziert. Die Stühle sind ebenfalls von Butlers, in Lederoptik und saubequem. Hier hält sich FREUND gerne auf, um an seinen Freizeitprojekten zu Programmieren. Die Lampe über dem Tisch hatte uns im Laden sofort angesprochen, denn wir sind große Japan-fans und wollten unbedingt etwas asiatischen Flair im gemütlichsten Raum der Wohnung. Auf dem Tisch selber steht ein Ilex-Strauch, der sich seit dem 21. Dezember tapfer hält.
Auf der linken Seite ist unser zweites Bücherregal zu sehen:
Wer  nun den Eindruck hat, dass das Regal schief steht, hat nicht ganz unrecht, denn Fachwerkhaustypisch ist die gesamte Wohnung eher ungerade, was beim Bilderaufhängen ziemlich nervt, weil man das Bild entweder zum Boden oder zur Decke hin ausrichten muss. Ihr ahnt es schon: Das Regal ist ebenfalls von Butlers. Links neben dem Regal ist die Andockstation unseres Staubsaugerroboters "James". Alle Möbel sind so ausgewählt, dass der kleine Helfer da auch drunterfahren kann. Wir haben den jetzt über ein Jahr und ich kann das Gerät (von Neato-Robotics) gerade für Allergiker und Tierbesitzer (oder Menschen mit langen Haaren;)) empfehlen: Unsere Fußböden waren noch nie so sauber. 


Im Regal selbst sind auch allerlei Dekoelemente verstaut. Allem voran meine über alles geliebten Original-japanischen Teeschalen, von denen die 5. zum Zeitpunkt des Fotos auch grad in Benutzung war. Das Kirschblütenbild ist eingeklemmt und zur Zeit im Frühjahrssortiment von Depot in Postkartenform erhältlich.


 Auf der anderen Seite des Raumes steht der große Bruder der Spielekommode. Oben stehen Japanischer Whiskey (FREUND ist ein großer Whiskeyfan), Holunderblütenlikör und Bratapfellikör, daneben ein Cocktailset des Drink-Syndikat und Pisco-Sour. Die Lampe konnte ich günstig auf dem Flohmarkt erwerben. Links in der Kommode befinden sich Wein und weiterer Whiskey, in den Schubladen Tischdecken und Platzsets und ganz rechts mein Blog-Geschirr, damit mir das in der Küche nicht ständig kaputtgeschmissen wird (wir haben viele Gäste und da geht schonmal etwas zu Bruch *narf*).


Rechts neben der Kommode steht noch eine kleine Sitzbank mit Beistelltisch. Auf das Lesen der  neuen Flow freue ich mich besonders, denn in dieser Ausgabe befindet sich ein Interview mit meiner Lieblingsautorin: Juli Zeh.

Damit wären wir auch am Ende des Rundgangs. Ihr habt noch Fragen oder Anregungen? Immer her damit!

Ansonsten wünsche ich ein erholsames Wochenende!
Macht es euch schön!

Eure Wren

Kommentare:

  1. Boah, was für eine geile Bude! :)
    Habt Ihr SUPER hingekriegt! Wer sich da nicht wohlfühlt, ist selbst schuld. :)

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    1. Wuuuu, vielen Dank^^. Da steckt viel Arbeit drin. Wenn ich früher in echt schönen Wohnungen war, sah das immer so einfach aus, ist es nicht, sondern erfordert Planung und Auswahl von Dingen,

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  2. Als ebenfalls in-einem-Uraltbau-Wohnende: I feel you! Am tollsten sind auch mitten drin abknickende Wände und Wandmaterial aus .. Stroh, Sand, Salzteig ... was weiß ich, jedenfalls nix, an dem man etwas aufhängen kann! :D
    Aber euer Wohnzimmer sieht toll aus. Ich kann kein Deko und bewundere jeden, der das so schön und harmonisch kann.
    Das Lichtbäumchen hat´s mir besonders angetan. Woher kommt das denn?

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    1. OHGOTT JA! Das Bücherregal im Esszimmerteil stand gefühlt SO schief, dass ich da eigentlich gerne ein paar Schrauben durch in die Wand gedreht hätte. Erstens waren die Schrauben ein Witz und 2. die Wand, die aus gefühlt gepresstem Puderzucker besteht und in der kein Dübel, geschweige denn etwas anderes hält. Die Decke ist da eine Ausnahme, aber die ist ja auch, naturgemäß, aus Holz. Das Lichtbäumchen hatten wir vom Praktiker, das gibt es aber oft in Läden wie Nanunana oder Depot oder Butlers im Angebot. Einfach Augen auf halten:D

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  3. Wunderbar gemütlich bei euch! Und ein Massivholztisch wird doch erst so richtig schön, wenn er Patina, sprich Gebrauchsspuren und "Lebenslinien" bekommt. Die Teeschalen sind ein Träumchen, ich habe zwei original japanische Reisschälchen, die liebe ich auch sehr!

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    1. Liebe Bettina,
      Vielen Dank, wir fühlen uns auch sehr wohl:D
      Nun, leider ist der Tisch lackiert und hat somit eine geringe Hitze und Nutzungs-toleranz. Außerdem ist er von unseren Vermietern mitvermietet, da gehe ich lieber kein Risiko ein. Tendenziell hast du natürlich Recht und ich träume noch von einem Tisch aus lediglich abgeschliffenen Baumscheiben, das wäre was:D. Ja mit Reisschalen liebäugel ich auch schon länger. Ich habe mir jetzt erst einen Berg Original japanisches Geschirr geordert (der Laden heißt Miyabi), dejnn vom Design her können wir Deutschen uns deutlich ein paar Scheiben abschneiden. Sobald das Geschirr da ist, wird das natürlich auch öfter im Blog auftauchen. Was ich noch gerne hätte, wären so große, bauchige Teeschalen oder ein-zwei schöne Koeshi-Figuren *seufz*, aber das muss dann später kommen^^

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