Donnerstag, 28. Dezember 2017

Die tägliche Amsel - von Glückwünschen, Schnupfen, Enchiladas und der Frage nach dem Silvestermenü.


Die Streetfoodamsel sucht zwischen den Pflastersteinen nach Brotkrumen und ist unbeeindruckt von den vorbeifahrenden Autos. Ein echter Kulturfolger des Menschen eben.

Montag, 25. Dezember 2017

Der WEIN-nachtliche Adventskranz zum Silvestermenü präsentiert: Das Dessert!

Werbung (Kooperation mit jacques Weindepot)//

Es ist soweit! Das vierte Lichtlein brennt, dieses Jahr genau am Heiligabend. Auch wir haben an diesem Abend gut gegessen: Gans mit Rotkraut, schlesischen Klößen und einer wundervollen Bratensoße.

Ein etwas wirrer Adventscoundown: Mit den übrigen Löffeln, Gewürzempfehlungen und einem The-Taste-Adventskalender-Review


Die Türchen 18+19+20-Fusion: Kartoffelsouffle mit Wolfsbarsch.
 Werbung (Links zu Gewürzen des Gewürzadventskalenders,)//

10,9,8,7,6,5, vierdreizweieins.

So etwa fühlte sich die Adventszeit für mich an. Gut, sie war auch kurz dieses Jahr. Vor allem, da ich mir, euphorisiert von meinem Weiterkommen beim The Taste Casting, und dem unglaublichen Engagement meiner Leser, mir einen entsprechenden Trainingskalender zu basteln, vornahm, den Kalender zu verbloggen.

Der WEIN-nachtliche Adventskranz zum Silvestermenü präsentiert: Das Hauptgericht!


Werbung (Weinkranz wurde zur Verfügung gestellt von jacques Weindepot)//Zum dritten Advent wurde das Hauptgericht unseres Silvestermenüs serviert. Frau Löffler und ich waren uns einig, dass einem, nach der fetten Weihnachtszeit, der Sinn nach magerem Fleisch stehen würde, also Wild oder Rind. Da musste natürlich ein Wein mit Charakter her, der gut mit den Eisennoten des Fleisches kann.

Dienstag, 19. Dezember 2017

Die tägliche Amsel - Winter is coming, für Wochenendbesuche.


Ist das nicht krass? Ich weiß ja nicht, wie das bei euch so ist, aber hier schneit es pünktlich zum Samstag so 5-10cm, um das Wochenende über dekorativ winterlich auszusehen und dann am Montag, wenn man zur Arbeit fahren muss, wieder wegzuschmelzen. Finde ich garnicht übel, ein sehr arbeitnehmerfreundlicher Winter, oder?
Die tägliche Amsel sieht das wohl anders, aber die hat ja auch keinen Glühwein, um sich aufzuwärmen.

Montag, 18. Dezember 2017

17. Adventskalendertürchen: "Heute bleibt die Küche kalt!" und: Wie man aus der Not eine Burrata machte! (Burrata auf Apfel-Möhren-Salat)

Das Thema im 17. Türchen war: "Heute bleibt die Küche kalt"
Es ist kalt geworden im italienischen Apulien.
 Sehr kalt.
Frau Marino steht auf der hölzernen Terrasse ihres Hofes, ihr Atem kondensiert in der Luft, wird zu kleinen, schneeweißen Wölkchen. Besorgt sucht sie  den Himmel ab, nach einem Zeichen von blau in der schweren, grauen Wolkendecke: Nichts.

Sonntag, 17. Dezember 2017

16. Adventskalendertürchen: von Lammwurst-Smarties, Pasteten-Giotto und dem Scheitern.


So die Aufgabe des 16. Türchens. Klingt ersteinmal einfach. Ich dachte zunächst an herzhafte Pfannkuchen, Puddings oder Kuchen. Oder halt Dinge wie Lamm in Spekulatiuskruste oder so. Ähnliche Vorschläge kamen auch von Lesern.

Nur: All diese Dinge: Kuchen, Pfannkuchen, Puddings gibt es auch klassisch in herzhaft. Das wäre mir dann wie eine Beugung der Challenge vorgekommen, also fielen diese Optionen schoneinmal raus.

Es musste wirklich ein klassisch süßes Gericht sein. Total nicht meine Challenge heute, denn ich mag tendenziell nicht so sehr Süßes und dann noch aus einem süßen Gericht etwas Herzhaftes machen? Uff! Aber nunja, irgendwann musste es passieren.

Zuerst dachte ich daran, aus Lammwurststückchen so eine Art "herzhafte Smarties" zu machen, das scheiterte aber an der Glasur. Eine andere Idee waren "Pasteten-Giotto": Pastetenbällchen mit Kakaobutterglasur, in Nusscrunch gewälzt, wieder war die Glasur das Problem.

Ich entschied mich schließlich für Wackelpudding in herzhafter Doppelversion:


Was in süß Kirsche ist, ist hier rote-Bete-Saft und was Waldmeister ist, ist hier Spinat. Also quasi der Schrecken aller Grundschulkinder.
Spinat hat nicht so ganz funktioniert, da das Pulver nach unten abgesunken ist, und sich am Boden sammelte. Das Jelly selber wurde dann eher so Parkteichgrün. Nunja. Noch ein paar Kleckser Zitronencreme druff:

Schmeckt nicht.

Ich vermute, es liegt einfach daran, dass unser Gehirn etwas anderes, nämlich süß, erwartet. Das ist ja auch der Effekt bei blau gefärbtem Ketchup. Der wird nicht gemocht, obwohl er eigentlich gleich schmeckt. Oder in der einen Doku letztens, da hat ne Frau Vanillepudding mit neutraler Lebensmittelfarbe dunkel eingefärbt und ein Koch schmeckte in der eingefärbten Version tatsächlich einen Nusspudding raus. verrückt oder? Mal der beste Beweis, dass die Augen mitessen und unser Gehirn Muster liebt.

Ich denke, ich werde das Jelly mal zu herzhaften Gerichten dazutesten und schauen, wie es da ankommt.

Eure
Wren

Freitag, 15. Dezember 2017

15. Adventskalendertürchen: Entenbruströllchen mit Lardo und Umami-Füllung, auf Knoblauch-Romanesco und Vanille-Portwein-Reduktion


 Heute kam ganz klar die Entenbrust zum Zuge, warum? Nun, hier die Aufgabe des heutigen Kalendertürchens:


14. Adventskalendertürchen: Liebe ist Alles! (Spaghetti Carbonara)

Gestern wurde es romantisch im Hause Zaunkönig

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber wenn ich an Liebe und essen denke, habe ich sofort folgendes Bild im Kopf: Ein italienisches Restaurant, Geige spielt: eine sehnsüchtige Melodie. Ein Paar sitzt am Tisch, der nur von zwei Kerzen beleuchtet wird. Ein guter Wein, und: eine RIESIGE Pfanne voll mit Spaghetti Carbonara, die echte Carbonara. Denn echte Carbonara wird keinesfalls mit Sahne und Kochschinken gemacht, das nennt sich: Spaghetti alla Carbonara. Echte Carbonarasauce enthält Eigelbe, viel Pecorino und italieniscen Rohschinken. Die Sahne fehlt auch garnicht, denn die Eigelbe und der geschmolzene Käse geben eine cremige Soße welche einer Sahnesauce in nichts nachsteht.

Das Thema heute? LIEBE!


Auch hier wieder voller Einsatz der Leserin, ich musste sogar ein wenig Zensieren *hüstel*.

Alles für die Carbonara: Pecorino, Lardo, Italienischer Rohschinken

Die fertige Carbonara in ihrer vollen Cremigkeit! AMOREEE!
Um die aphrodisierende Wirkung dieser traditionellen Pasta noch zu verstärken, habe ich noch eingelegten Spargel in der Pfanne mit dem Speck mitgebraten. Zum Essen gab es übrigens den Weißwein "Tapps" den ich nur wärmstens empfehlen kann!



Und hier das Rezept für viel Lecker und noch mehr Liebe!





Die echte Carbonara *Love Edition*

Zutaten (für 4 Personen)

400g Spaghetti

150g italienischer Rohschinken, gewürfelt
50g Lardo, gewürfelt
200g eingelegter Spargel, in Stückchen geschnitten

200g Pecorino, gerieben
5 Eigelb
Pfeffer


  1. Schinken und Lardo in einer Pfanne knusprig braten. Spargel hinzufügen, bei geringer Hitze mit anbraten.
  2. Eigelb mit Pecorino in einer Schüssel verrühren, Pfeffern
  3. Nudeln al dente kochen, in die Pfanne mit dem Speck geben.
  4. Ei-Käse Gemisch dazugeben und bei geringer Hitze mit zwei Gabeln vermischen, bis die Soße cremig ist.
  5.  Sofort servieren.

Guten Appetit!

Was ist dein "Liebesmenü"? Schreibe es mir in den Kommentaren!

Wren


13. Kalendertürchen: A song of water and fire (Saibling auf hellem Möhrenpüree mit Matchafond)

Das ist eine Hippe.
Jahaaa! Catchy phrases kann ich, wa? Oben im Bild seht ihr eine Hippe! Das ist nichts anderes als eine Art Crepeteig, der ausgebacken (und eingefärbt) dekorative, essbare Elemente ergibt. Sieht halt hübsch aus. Und warum ist das Ding jetzt Blau?

Na! schau dir mal die Aufgabe an:


Na, geht dir schon ein Licht auf? Nicht? Ok, dann zeige ich dir ersteinmal, was ich mir als Gericht überlegt habe:


Hier hätten wir einmal Saiblingsfilet auf hellem Möhrenpüree mit Matcha-Saiblingsfond und Korallenhippe mit Zitronencreme, in der kleinen Perlzwiebel befindet sich ein wenig Kräuterlikör.

Wo hier der Bezug zum Licht ist? Nun: zunächst habe ich helle Zutaten verwendet, weiß reflektiert ja. Dann soll die Hippe in Verbindung mit der Zitronencreme einen Sternenhimmel symbolisieren. Und dann ist da noch der hochprozentige Kräuterlikör:


Ich weiß, das Bild ist schlecht, aber: ES BRENNT! Klarer Lichtbezug. Geil oder? der Kräuterlikör passt übrigens auch geschmacklich voll gut zum Gesamtgericht.


Der Saibling gehört übrigens zu den Lachsartigen und ist ein echter Frischwasserfreak. Er ist schwieriger nachzuzüchten als Forelle und Co und von daher teurer. Mein Exemplar habe ich frisch vom Markt Es wurde am Morgen erst aus dem Zuchtteich gezogen, ist das nicht genial? Ganz feiner, milder Geschmack, unbedingt mal probieren!



Saibling auf hellem Möhrenpüree und Matcha-Saiblingsfond 
Zutaten (für 2 Personen):

1 frischer Saibling
1 Tl Butter

2 Knoblauchzehen, gehackt
2 Zwiebeln, gehackt
150ml Weißwein
1 Liter Gemüsebrühe
3 Eiweiß
1EL Butter

6 helle Möhren
2 Perlzwiebeln

4cl brennbarer Kräuterlikör

Hippe:
20g Mehl
140ml neutrales Öl
100 ml Wasser
Lebensmittelfarbe

Zitronencreme

Zubereitung:

  1.  Den Saibling filetieren.
  2. Karkasse in einem Topf mit Butter Zwiebeln, Knoblauch fein anrösten, mit Weißwein ablöschen und mit Gemüsebrühe auffüllen. Köcheln lassen.
  3. Möhren schälen, in grobe Stücke schneiden und in Salzwasser gar kochen.
  4. Perlzwiebeln schälen, halbieren und mit einem Messer die einzelnen Schichten trennen, so dass sich kleine "Zwiebelschälchen" ergeben. Kurz in einer Pfanne anbraten
  5. Fond durch ein Sieb geben, abkühlen lassen.
  6. Zur Klärung des Fond Eiweiß in den abgekühlten Fond geben, kurz umrühren und aufkochen lassen. Das Eiweiß gerinnt und nimmt dabei die Trübstoffe aus dem Fond mit hoch. Eiweiß von der Oberfläche abschöpfen.
  7. Für die Hippe alle Zutaten mischen un in einer Pfanne solange braten bis sich keine Bläschen mehr bilden. Hippe aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier entfetten.
  8. Möhren pürieren, mit Muskat und Salz abschmecken. Püree anrichten.
  9. Fischfilet kurz in Butter anbraten. Anrichten.
  10. Fond abschmecken, 200ml abschöpfen und Matcha dazugeben. abschmecken. Anrichten.
  11. Hippe in Stücke brechen. Ein Stück auf dem Fisch anrichten, mit Zitronencreme garnieren.
  12. Zwiebelschälchen anrichten, Likör einfüllen. Anzünden. Mit dem Essen warten bis die Flamme erloschen ist (just saying).

Guten Appetit!


Wie findest du meinen Kalender bisher? Poste es in den Kommentaren!

Deine Wren

12. Adventskalendertürchen: Gänseleberpastete mit Äpfeln


Es darf auch einfach mal einfach sein. Leber und Apfel ist ja eh eine gottgleiche Kombination und findet sich in vielen Gerichten wieder. 
DAS war die Aufgabe am heutigen Tag:


Leider musste ich die schöne Kugel zerstören, um an die Flaschenpost zu kommen. Das Thema begeisterte mich zunächst nicht so, denn es gab ja bereits einen Burger und Currywurst in den letzten Türchen. Zum Glück kann man Fastfood auch einfach als schnelles Essen interpretieren. Und frische Zutaten? Die habe ich ja eh immer im Haus!


Da mein Arbeitstag an diesem Dienstag auch extrem lang und ich verdammt müde war, kam mir was leichtes und frisches auch gelegen. Und so würfelte ich frische Gänseleberpastete, einen roten und einen grünen Apfel aus unser Biobox, und: fertig.

Manchmal braucht es nicht mehr um glücklich zu sein und eine Challenge zu erfüllen.

Was ist dein Lieblingsgericht nach einem anstregenden Tag? Poste es in den Kommentaren!

Deine Wren

11. Adventskalendertürchen: Zarte Stubenkükenbrust mit Portweinglasur und Knusperkruste auf Chinakohlsalat mit japanischem Dressing


Also. Der Rezepttitel auf Instagram war NOCH länger  aber das wollte ich euch nicht antun. Sieht auch doof aus, so nen halber Roman. Ändert ja auch nichts am Geschmack. Die Aufgabe hat mir heute jedenfalls sehr gut gefallen, schaut mal:


Und ich HABE es richtig krachen lassen! mit knusprigem Kohl, krosser Geflügelhaut und einer sündhaft leckeren Kruste aus Erdnüssen, Mandeln und schwarzen Nüssen, LECKER!

Als herzhafte Grundlage habe ich ein Stubenküken zubereitet:


Ein Stubenküken heißt so, weil Hühnerküken, bei denen man das Geschlecht nicht gleich feststellen konnte, früher in der Stube mitgehalten wurden, denn da war es warm und das Küken wuchs schnell heran. Sobald man dann nach 5-6 Wochen sagen konnte ob Männlein oder Weiblein, wurden die Hennen weiter draußen großgezogen um später Eier zu legen und die jungen Hähne, die eigentlichen Stubenküken, kamen in die Pfanne.

Es handelt sich hier also um einen noch nicht ausgewachsenen Hahn. Schmeckt ganz ausgezeichnet, sehr fein und zart.

Für das Rezept kam der ganze Vogel ersteinmal zum Braten in den Ofen, die Haut habe ich später nochmal extra kross gebraten.



Für weiteren Knusper sorgten knackiger Chinakohl und gerösteter Sesam im Salatdressing.



Stubenkükenbrust mit Portweinglasur und Knusperkruste


Zutaten (für 2 Personen):

1 Stubenküken
1Tl Olivenöl
Salz

 150ml Portwein
2El Sojasauce

1/2 Chinakohlsalat, in Streifen  geschnitten

2EL Sesam

1Tl Reisessig
1El Sake

Kruste:
2EL Erdnüsse gehackt
2EL geststiftelte Mandeln, gehackt.
1 schwarze Nuss, gehackt
1 Tl Butter

Zubereitung:
  1. Stubenküken mit Öl und Salz einreiben und im Ofen bei 180°C Umluft 40 Minuten garen. Die letzten 5 Minuten die Temperatur auf 225°C hochdrehen, dann wird die Haut schön knusprig.
  2. Bratensaft in einer Pfanne mit Portwein und Sojasauce ablöschen und reduzieren lassen.
  3. Die Krustenzutaten mit Butter in einer Pfanne knusprig anbraten.
  4. Sesam in einer Pfanne bei niedriger Hitze unter Schwenken anrösten.
  5. Brust des Kükens auslösen, Haut abziehen und knusprig anbraten.
  6. Brust mit  Portweinreduktion bestreichen und in der Nusskruste wenden.
  7. Chinakohl mit Reisessig, Sake und Sesamsamen vermengen, anrichten.
  8. Kükenbrust mit Kruste anrichten.
  9. Mit Hühnerhaut toppen. 

Einen guten Appetit!

Wren

10. Adventskalendertürchen: Thunfischfrikadelle mit Buttermöhrchen, Erbsen-Matcha-Püree und dem tollen BY SUSANN Tomatenchutney


Werbung// Das heutige Türchen kam mir gleich verdächtig vor: Es war eine relativ große Tüte und sie war schwer, etwa tausendmal schwerer, als ein Aufgabenzettel eigentlich sein sollte. Da hatte sich wer so richtig ins Zeug gelegt, offensichtlich. Nur, in welche Richtung? Mir war etwas mulmig.

Das änderte sich auch nicht so wirklich, als ich die Tüte öffnete, und die Aufgabe las:


Ich sag dir, lieber Leser: Mir wurde abwechselnd heiß und kalt, bis ich am Ende des Textes schnallte, dass das nur nen Spaß war, also der vorangegangene Text. 
Die zwei etikettlosen Dosen hingegen, die waren noch da. Den halben Tag schlich ich um diese herum und war zu feige, sie zu Öffnen. In der FLÜ-Whatsappgruppe wurde sich schon köstlich amüsiert.

Irgendwann, sah ich der Wahrheit dann ins Gesicht und fand:


Thunfisch und Erbsen/Möhrchen-Gemüse.

Man war ich erleichtert! Ich mein, die hätten mir ja auch Gammelfisch oder Natto oder so schicken können und mach DA mal nen Löffel mit, ne?

Aber mit diesen Zutaten ging es dann gut: Ich schwenkte die Möhren kurz in Butter, pürierte die Erbsen und machte aus dem Thunfisch meine weltbesten Thunfischbouletten.  Diese allerdings nicht mit Ajvar als Topping, sondern mit einer noch viel geschmackvolleren Neuentdeckung meinerseits: Dem würzig-umami-leckeren Tomatenchutney von By Susann. Ihre Chutneys sind ganz großartig, da sie nicht so quietschsüß sind, sondern würzig und voller Geschmack! Schaut euch ihre Seite mal an und ordert ruhig mal ein paar Gläschen! Auch zum Verschenken sind die Chutneys sehr gut geeignet (bald ist Weihnachten!).




Thunfischfrikadelle mit Buttermöhrchen, Erbsen-Matcha-Püree und BYSUSANN Tomatenchutney
Zutaten (für 4 Personen):

1 Dose Ersen/Möhrengemüse
1/4 Tl Matchapulver


2EL Butter
Salz.


Zubereitung:
  1. Thunfischbouletten zubereiten.
  2. Möhrchen in Butter schwenken
  3. Erbsen mit Matcha pürieren.
  4. Matchapüree anrichten, Möhren dazu anrichten und mit Thunfischboulette toppen.
  5. Mit jeweils einem Tl Tomatenchutney garnieren.
Einen guten Appetit!

Eure Wren 

(* Chutneys wurden von BY SUSANN zur Verfügung gestellt)



Die WEIN-nachtliche Adventskranzreise zum Silvestermenü präsentiert: Die Vorspeise


Werbung// Advent, Advent, das zweite Lichtlein brennt! Schon ein paar Tage zwar, doch die Uni hat mich fest im Griff des Lektürewahnsinns, und so komme ich erst heute dazu, mit dem wirklich ganz wunderbare zweiten Licht des WEIN-Adventskranzes Freude in eure Herzen und auch eure Mägen zu bringen.

Sonntag, 10. Dezember 2017

9. Adventskalendertürchen: Mac'n Cheese-Burger mit Entrecote-Lardo Pattie und selbstgemachter Bacon-Honig-BBQ Sauce

Dieser Löffel hat 484kcal, aber schmeckt total gut:D

Nachdem die Aufgabe gestern darin bestand, ein Gericht möglichst "leicht" zu kochen, kam heute der kalorientechnische Knaller in Aufgabenform:


Oha, volles Kontrastprogramm also. Tatsächlich hatte ich, als ich mit dem Kochen begann, noch keine rechte Ahnung, wo die Reise hingehen würde, sowohl kulinarisch als auch kalorientechnisch. Etwas Süßes wollte ich auf gar keinen Fall zubereiten.

Schließlich beschloss ich, einen Burger zu kochen, denn in keinem anderen Gericht lassen sich kcal gut und lecker (denn schmecken soll es ja schließlich auch) verstecken. Das Ergebnis ist gewaltig und so ein Löffel könnte auch als Bersteigernahrung durchgehen, so viele Kalorien hat der. Würde man einen normalgroßen Burger essen, wäre man mit 2000 Kalorien dabei, ohne Beilagen versteht sich.

Möglich wird dieses kulinarische Monstrum durch die Verwendung von Sahne, Cremecheese, Bacon, guter Butter, und einem Klassiker der amerikanischen Küche als Bun: Mc'n Cheese. Natürlich frittiert. Als Gemüse kommt Avocado zum Einsatz, welche als fettreichstes Gemüse nochmal gut Kalorien oben drauf knallt.

Schmecken tut die Kreation großartig, soll sie auch, denn immerhin heißt es "The Taste" und da ist der Geschmack am Wichtigsten.

Wer diesen Burger nachbauen will, hier ist das Rezept, auf eigene Gefahr:



Mac'n Cheese Burger
circa 2000kcal p.P
Zutaten (für 3 Burger):

 Patties:
20g Lardo
250g Entrecote 
50g Butter

Mac'n Cheese:
 150g Parmesan, gerieben
150g Bergkäse, gerieben
100g Cheddar, gerieben
200g Nudeln (ungekocht)
200ml Schlagsahne
50g Butter
 
Mehl
Milch nach Bedarf 

Muskatnuss, Salz, Pfeffer
Belag:
100g Mayo 
 1/2 Avocado
 50g Frischkäse, Doppelrahmstufe 


BBQ-Sauce:
125g Bacon
100g Salsadip
200g Ketchup
50g Bienenhonig
150ml Portwein

Liquid Smoke

Panierstraße (1 Teller mit einem verquirltem Ei, ein Teller mit Mehl, einer mit Semmelbröseln)
Sonnenblumenöl

Zubereitung:
  1. Mc'n Cheese-Sauce: Aus Butter und Mehl  eine Mehlschwitze zubereiten, mit Sahne und Milch ablöschen, bis sich eine cremige, nicht zu dickflüssige Konsistenz ergibt, Käse unterrühren, bis er geschmolzen ist. Sauce beiseite Stellen.
  2. Nudeln kochen. Unter die  Sauce heben, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Masse in eine Auflaufform füllen (so dass später 6 Scheiben ausgestochen werden können) und im Kühlschrank fest werden lassen.
  3. Entrecote fein hacken, mit Lardo vermischen und für die Burger passende Patties formen. In den Gefrierschrank stellen.
  4. Für die BBQ-Sauce Bacon hacken und in einer Pfanne knusprig braten, mit Honig karamellisieren.
  5. Bacon mit Portwein ablöschen, Ketchup, Salsa und 3 Tropfen Liquid Smoke dazugeben, einköcheln lassen.
  6. Aus der Mac'n Cheese Masse 6 Buns austechen und durch die Panierstraße ziehen (jedes Bun einmal im Mehl wälzen, dann im Ei, wieder Mehl, Ei, Paniermehl.
  7. Sonnenblumenöl in einem Topf dreifingerbreit einfüllen, erhitzen und die Buns darin je 3 Minuten goldgelb ausbacken. Auf Küchenpapier auskühlen lassen (vorsicht mit dem heißen Öl!).
  8. Jeweils ein Bun (insgesamt 3) mit Frischkäse bestreichen. Avocado in Scheiben schneiden und auf den 3 Buns verteilen. Mayo auf den Buns verteilen.
  9. Fleischpatties in Butter von jeder Seite 2 Minuten  scharf anbraten. Auf das Bun mit der Mayo geben.
  10. 3 El von der BBQ-Sauce auf jedes Pattie geben. Mit zweitem Mac'n Cheesebun toppen.
  11. Die restliche BBQ-Sauce als Dip servieren


Wer sich den Burger tatsächlich nachbaut: Ich hätte gerne ein Bild vom Essen.

Eure Wren

Samstag, 9. Dezember 2017

8. Adventskalendertürchen: Currywurst mit Pommes, halbe Kalorien, voller Geschmack! [Mit Gewinnspiel]


Werbung*// Da liegt sie, die Currywurst mit Pommes. Lecker aber keinesfalls unschuldig, denn eine Standard-Imbiss-Portion schlägt mit 825kcal zu Buche. Nicht gerade kalorienfreundlich, besonders, wenn man all die Kekse und den Glühwein bedenkt, die man schon gegessen und den man getrunken hat. Zum Glück kam die Rettung in Form des 8. Türchens des The-Taste- Trainings-Adventskalenders meiner Leser!


Freitag, 8. Dezember 2017

7. Kalendertürchen: Mare e Monti

Iberico, Maronen, Seeteufel, Timutpfeffer, schwarze Nüsse, Kürbis

Werbung*// "See und Berge" war das Motto des 7. Kalendertürchens des The-Taste-Trainingskalenders und es erwischte mich eiskalt, denn ich hatte nichts, aber auch garnichts aus dem Meer da, nicht einmal Fleur de Sel.

Die Aufgabe des Tages

Mit hübschem Bild auf der Vorderseite
Also ab, einkaufen. Dabei habe ich mich von meinen Vorstellungen inspirieren lassen. Beim Thema "Berge" kam mir gleich eine Almhütte in den Sinn, wo allerlei Vieh gehalten wird, die Bäuerin die letzten Herbstfrüchte einmacht und das erste Wintergemüse erntet. Und so landeten letztendlich als "Berge"-Teil im Gericht: Hokkaido (blanchiert und als Pü), Maronen (als Creme und Crisp),

Lecker-schmecker Maronencreme :)
Ibericosteak, schwarze Nüsse, Winterfeldsalat.

Das Meer symbolisierte ein Fisch, der Seeteufel: saulecker, keine Gräten (das Tierchen liegt nämlich den ganzen Tag aufm Meeresgrund und zieht sich per Ansaugen nur hin und wieder einen Fisch rein, was für ein Leben)  und eine tolle Farbe. Dazu Fleur de Sel und der Timut-Pfeffer aus dem Gewürzkalender, quasi der dunklere Verwandte des Szechuan, mit einer etwas bitteren Zitrusnote. Eine Portweinreduktion aus dem Bratenfett der beiden Tiere ergibt das verbindende Element. Und da ich für das Probekochen bei The Taste übe, habe ich gleich mal ein Tellergericht draus gemacht:


Du magst das Rezept haben? Nichts lieber als das!





"Mare e Monti"


Zutaten (für 2 Personen)

1 Hokkaidokürbis
Muskat, Salz, Pfeffer

1 Iberico-Nackensteak
1 Seeteufelsteak


4Maronen, gekocht
1Tl Butter

1 Handvoll Feldsalat

150ml Portwein

Fleur de Sel

Zubereitung:
  1. Hokkaido vierteln, entkernen. Mit einem Sparschäler 4 breite Streifen abschneiden, zur Seite legen. Den restlichen Kürbis würfeln und gar kochen.
  2. Maronen und schwarze Nuss hacken, in Butter braun anbraten, zur Seite stellen
  3. Feldsalat waschen und putzen, zur Seite stellen.
  4. Kürbis abgießen und pürieren. Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.
  5. Kürbisstreifen 3 Minuten im kochenden Wasser blanchieren. Abgießen, zur Seite stellen
  6. In einer Pfanne das Ibericosteak von beiden Seiten 3 Minuten pro Seite scharf anbraten. In Alufolie wickeln und im Ofen bei 80°C warmhalten.
  7.  Den Seeteufel in Stücke schneiden. Im Ibericofett 2 Minuten unter Wenden braten, Zur Seite stellen.
  8. Fett mit Portwein ablöschen  und reduzieren lassen.
  9. Das Iberico in Würfel schneiden, anrichten, Seeteufel anrichten.
  10. Hokkaidostreifen zu Rollen formen, anrichten, mit Kürbispüree füllen.
  11. Ibericowürfel mit Portweinreduktion bestreichen und mit Chrunch von Maronen und schwarzen Nüssen toppen.
  12. Auf jeden Teller zwei Erbensgroße Portionen Maronencreme geben, mit Chrunch toppen.
  13. Salat zwischen dem Fleisch anrichten, mit Portweinreduktion und restlichem Chrunch toppen.
  14. Timutpfeffer und Fleur de Sel auf den Seeteufel geben.
  15. Servieren.

*Tüdelüüü*
Wren 

*( Gewürzkalender ist gesponsored und es existieren Links zu Dinses Culinarium)

6. Kalendertürchen: Türkischer Lammeintopf für den Nikolaus


Hä? Wiiieee? warum ein türkischer Lammeintopf für den Nikolaus?
Jaaaa, lieber Leser! In diesem Blog wird es beizeiten nicht nur kulinarisch, sondern auch historisch!
Und mit der Aufgabenbeschreibung zum Türchen wurde sich wieder so viel Mühe gegeben, dass ich da garnicht mehr viel zu sagen muss:


Alles klar! Und als Zeichen meiner Gutmütigkeit serviere ich euch heute keinen Sommersalat (Sonnengereiftes Gemüse ist auch grad saisonal etwas schwierig) sondern einen wunderbar wärmenden Lammeintopf, für den sich auch gewiss der Nikolaus begeistert hätte: Mit Lamm, Kümmel, Wurzelgemüse, Knoblauch und Joghurt.



Und hier das Rezept:



Türkischer Lammeintopf


Zutaten (für 4 Personen):
4 Lammkoteletts
500g Pastinake
500g Karotten
1 große Süßkartoffel
2 Küchenzwiebeln
4 Knoblauchzehen

1 EL Butter
4EL Johurt

2 EL Schwarzer Kümmel, ganz
1Tl Kümmel gemahlen

2L Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
  1. Pastinaken, Karotten und die Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden.
  2. Zwiebeln schälen, Würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Zwiebeln mit Lamm,Butter, Knoblauch und dem schwarzen Kümmel in einem Topf scharf anbraten.
  4. Mit Gemüsebrühe ablöschen, Kümmel dazugeben, etwa 45 Minuten gar köcheln lassen.
  5.  Koteletts rausnehmen. Fleisch ablösen und in Stücke schneiden. Fleischwürfel wieder in den Topf geben, Joghurt dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Was ist dein Liebster Eintopf? Poste es in den Kommentaren!

Deine Wren


Türchen 5: Honiggelee, Zitronenbaiser, Pastinake, Lardo, Tomaten, Rauchsalz, Mayo mit Nelke



 Werbung (wegen des gesponsorten Gewürzkalenders von Dinses Culinarium, ihr wisst schon;)//
Moin! Heute habe ich leider kein Rezept für dich, was daran liegt, dass der Löffel stark improvisiert und mit Zutaten zubereitet ist, die ich grad so da und fertig hatte, was ein Nachbauen einfach zu kompliziert macht. Aber toll war sie schon, die Aufgabe:



Verpackt in einem schönen Nikolaushäuschen (wie unglaublich süß, das steht jetzt als Deko auf dem Bloggerregal) die Forderung: "Bitte einmal ALLES und zwar auf Löffelformat". Tjoa.

Also habe ich gekramt und nach meiner Art das Freestylecooking auf die Spitze getrieben: Da war noch Honiggelee im Kühlschrank, und Wachteleier, und Zitronen! Also machen wir daraus einen Gelee-Baiser-Pilz! Somit süß, scharf, sauer abgedeckt.

Pastinake, Tomate und Lardo decken Umami, herzhaft und knusprig ab, und das Rauchsalz verstärkt nochmal die Röstaromen. Die Mayo aus Wachteleigelb (es waren keine anderen Eier mehr im Haus) mit Nelken gewürzt, schwächt die dominate Nelke, die sonst alles übertüncht hätte ab , und macht das Ganze cremig.

So entstand also dieser Löffel, welcher gut harmonisierte, aber nicht wirklich rezeptauglich ist.

Jetzt interessiert mich aber natürlich: 

Wie würdest du die verschiedenen Geschmacksrichtungen und Konsistenzen zusammenbringen? Poste deine Ideen oder fertigen Kreationen gerne in den Kommentaren, ich bin gespannt!

Deine Wren