Donnerstag, 28. Dezember 2017

Die tägliche Amsel - von Glückwünschen, Schnupfen, Enchiladas und der Frage nach dem Silvestermenü.


Die Streetfoodamsel sucht zwischen den Pflastersteinen nach Brotkrumen und ist unbeeindruckt von den vorbeifahrenden Autos. Ein echter Kulturfolger des Menschen eben.

Ich hoffe, ihr habt die Feiertage gut verlebt, hier haben wir recht ruhige Weihnachten verbracht. FREUND und ich haben Kevin allein zu Haus und der kleine Lord geschaut, drei Tage an der dicken Gans gegessen und allerlei Pen and Paper im Freundeskreis gezockt. Dazu Massen an Glühwein.  

Es zog allerdings mal wieder pünktlich zum 23.12. eine dicke Erkältung bei uns ein, die gestern, an meinem Geburtstag, ihren Höhepunkt erreichte: Explosives Niesen und laufende Nase.

Das hat mich aber freilich nicht davon abgehalten, zum lange reservierten Mexikaner zu gehen (und ganz nebenbei die Bazillen in reichlich Mojito und  und Zimt Dos Mas (was nen geniales Zeug)  zu ertränken)

Zu Essen gab es auch reichlich. Zunächst natürlich eine Vorspeise:


Eine Platte für 5 Personen (die waren auch da, ne? ^^), voll mit Kartoffeln, Garnelenspießen, Enchiladas, Buffalo-Wings, Nachos und Dips: Lecker!


Als Hauptspeise Street-Food-Tacos, auch sehr deliziös!

Ich bedanke mich recht herzlich für all die Glückwünsche, die mich auf verschiedensten Wegen ( Insta, Facebook, Telefon, Mail) gestern erreichten. Ich fühle mich sehr geliebt!

Wer sich noch fragt, was er Silvester kochen soll, der schaue doch mal in meine Kategorie "Silvestermenü", dort findet ihr einen kompletten Menüvorschlag mit passender Weinbegleitung.

Hier wird es bis Neujahr ruhig zugehen: Ich werde diesen Schnupfen auskurieren, lesen, viel Zeit mit FREUND verbringen, der ja nun auch ein paar Tage frei hat, und in der Küche an neuen  Gerichten basteln.

Es steht ja noch ein Gewinnspielergebnis zum Lieblingsketchup aus, die Ziehung wird es am 31.12 zum Neujahr geben, zusammen mit einer kleinen Überraschung, denn, hey! Wir  haben die 100.000 Aufrufe geknackt!

Bis dahin  genießt noch ein wenig das alte Jahr!



Handybild by FREUND. Den Sombrero durfte ich nicht mitnehmen. schade.


Eure Wren

Montag, 25. Dezember 2017

Der WEIN-nachtliche Adventskranz zum Silvestermenü präsentiert: Das Dessert!

Werbung (Kooperation mit jacques Weindepot)//

Es ist soweit! Das vierte Lichtlein brennt, dieses Jahr genau am Heiligabend. Auch wir haben an diesem Abend gut gegessen: Gans mit Rotkraut, schlesischen Klößen und einer wundervollen Bratensoße.

Doch am allerbesten, da waren sich die Gäste einig, mundete das Dessert: Ein nicht zu süßes Schokoladentörtchen mit flüssigem Kern, weißer Schokolade und Grantapfel-Orangenlikörsoße:



Als idealer Begleiter kam heute ein Likörwein aus der Cognac-Region in Frankreich zum Einsatz: RAGNAUD Pineau Charentes
Das Besondere an diesem Wein: Er wird mit Cognac abgelöscht und erhält so sein einzigartiges Aroma .

Dieser recht starke Dessertwein wird am besten eisgekühlt und in Maßen genossen. Durch die Kühlung tritt der Alkohol in den Hintergrund, und ein feines Rosinenaroma kommt hervor, welches ganz hervorragend zum dem warmen Törtchen passt. Hier gleichen sich Bitterstoffe der Schokolade und die fruchtige Süße des Weines perfekt aus. Der gelungene Abschluss eines wundervollen Abends!


So ein Schokoladentörtchen mit flüssigem Kern klingt sehr kompliziert, ist aber wahrlich kein Hexenwerk. Darum, für euch, hier das Rezept. Mit Weinverlinkung, versteht sich.





 Schokoladentörtchen mit flüssigem Kern und Granatapfel-Orangen-Soße
Zutaten (für 4 Portionen):


100g Schokolade (70% Kakaoanteil)
2 Eier
100g Butter
50g Zucker
20g Mehl

100g weiße Schokolade

Kerne eines Granatapfels
2cl Orangenlikör
20g Honig


Zubereitung:
  1. Schokolade mit Butter schmelzen. Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.Wein ins Kühlfach stellen.
  2. Eier mit Zucker verrühren. Mit geschmolzener Schokomasse vermengen
  3. Mehl unterrühren.
  4. Masse in 4 ofenfeste, mit Butter eingestrichene Förmchen füllen. 10 Minuten im Ofen backen.
  5. Weiße Schokolade schmelzen
  6. Granatapfelkerne mit Honig und Orangenlikör vermischen.
  7. Törtchen auf Teller stürzen.
  8. Mit weißer Schokolade und Granatapfelsoße garnieren. Mit Wein servieren.

Frohe Weihnachten!

Eure 
Wren


Ein etwas wirrer Adventscoundown: Mit den übrigen Löffeln, Gewürzempfehlungen und einem The-Taste-Adventskalender-Review


Die Türchen 18+19+20-Fusion: Kartoffelsouffle mit Wolfsbarsch.
 Werbung (Links zu Gewürzen des Gewürzadventskalenders,)//

10,9,8,7,6,5, vierdreizweieins.

So etwa fühlte sich die Adventszeit für mich an. Gut, sie war auch kurz dieses Jahr. Vor allem, da ich mir, euphorisiert von meinem Weiterkommen beim The Taste Casting, und dem unglaublichen Engagement meiner Leser, mir einen entsprechenden Trainingskalender zu basteln, vornahm, den Kalender zu verbloggen.

Irgendwann, mitten Im Kalender, schrieb mir eine Leserin und fragte mich, wie ich das überhaupt schaffen würde neben dem ganzen "normalen Leben".

Im Gemüseschnippeln bin ich definitiv besser geworden:D

Ich muss sagen: Erstaunlich gut, in den ersten zwei Wochen, danach wurde es chaotisch. Ich kaufte am Wochenende ein und kochte halt unter der Woche frisch aus der Gemüsebox und dem erworbenen Fleisch vom Markt.  

Gott was habe ich viel gelernt in dieser Źeit! Verschiedene Gemüseschnitte, Teige, Fonds (vor ALLEM Fonds), filetieren, zerlegen, anschwitzen, gelieren. Es war eine Reise, inspirierend, aufregend und spannend!

Aber eben auch ein wenig verrückt, da ich (noch) nicht hauptberuflich blogge, sondern alles so in meiner Freizeit mache. Die wurde halt ab Woche drei zunehmend knapper und das irre Element der ganzen Aktion kam mehr und mehr zum Tragen.

Beginnen wir mit der Fusion von Löffel 18 und 19:


Am 18. Dezember sollte der Löffel besonders farbenfroh sein.

FREUND und ich feierten am 18. jedoch unseren 5. Jahrestag, er lud mich zum Essen ein, und so beschloss ich , den Löffel mit dem 19. zu Kombinieren: "Backe etwas"

Kreativ wie ich bin, improvisierte ich am 19. ein Kartoffelsouffle mit roter Bete und blauen Kartoffeln, sowie Kirschchutney und stellte fest, dass Souffle echt einfach herzustellen ist. Der Trick ist im Wesentlichen, richtig steifes Eiweiß vernünftig unter die Masse zu heben. Ich war begeistert, schaffte jedoch grad noch das Instagramupdate, denn es war schon nach 23 Uhr, Unitexten, Vorprüfungen und Aufträgen sei Dank.

Es folgte Türchen 20:




Was ich echt sagen muss, ich habe in der Zeit des The-Taste-Trainingskalenders quasi jeden Tag eine für mich neue Zutat kennengelernt und täglich frisch gekocht, das war super, immer. Am 20. zum Beispiel, ein Mittwoch, war bei uns in Lich wieder Markt, mit dem lokalen Fischhändler. Da sah ich halt zum ersten Mal nen ganzen Wolfsbarsch. Es mag an dem Namensteil "Wolf" liegen, aber ich habe mir die Viecher irgendwie immer größer vorgestellt, dabei sind diese Fische nicht größer als so ne Dorade. Im Rahmen des The-Taste-Trainingskalender habe ich einfach mal zwei mitgenommen. Denn da das Thema war: Bereite etwas zu, das besser schmeckt, als es aussieht" fand ich das passend.

Denn: Ich kenne eine menge Leute, die problemlos Filet essen, aber die sich, wenn irgendetwas an ihrem Stück Fleisch noch  an das Tier erinnert  von dem es stammt, angewidert schütteln.

Ich finde diese Entfremdung vom Leben (und auch dem Tod) bedenklich, denn Fleisch wächst nunmal nicht auf Bäumen, sondern stammt von Tieren, die mal gelebt haben, rumgelaufen sind und schließlich starben, damit wir sie essen können. Ironischerweise wird darum richtig frisches, lokales Fleisch oft gemieden, da es auf Märkten halt so nah am Leben angeboten wird wie möglich: Hier hängen ganze Hühner, liegen frische Fische auf Eis, und der Schweinskopf schaut dich aus der Metzgervitrine an. 

Aber NEIN, das ist ja EKLIG!

Also wird das abgepackte Fleisch im Supermarkt gekauft, welches schön sauber und appetitlich geschnitten ist, von dem jedoch keiner weiß, wie alt es ist und woher es stammt.

Grad beim Fisch ist das ein Ding: Frischen Fisch erkenne ich an den roten Kiemen und den klaren Augen, wie will ich das denn sehen, wenn der keinen Kopf mehr hat?

Liebe Leute: Mit dieser Befremdung vor dem Lebensmittel Tier tut ihr selbigen nichts Gutes, denn das Kaufen von fertigen Fleischstücken im Laden mag euch zwar weniger an das ehemals lebendige Tier erinnern (und vielleicht auch an eure eigene Sterblichkeit?), jedoch ist es nicht unwahrscheinlich, dass hier Tiere gelitten haben, in kommerziellen Mastbetrieben und nicht optimal gehalten wurden. Zudem ist nicht sicher, wie gut die Qualität tatsächlich ist.

Ihr wollt den Tieren und euch was Gutes tun? Dafür ist es nichtmal notwendig, radikal auf Fleisch zu verzichten!

Geht auf denMarkt, kommt mit den Verkäufern dort in Kontakt, hört, woher das Fleisch kommt und lernt, wieder gute, frische Produkte selbst zu verarbeiten. Denn das ist nicht nur gut für die lokalen Händler, die Tiere und für eure Gesundheit, sondern auch für den Geldbeutel. 

 Denn Fleisch, welches weniger Verarbeitungsschritte durchlaufen hat, und über weniger Zwischenhändler lief, ist günstiger und von besserer Qualität als alles was ihr im Laden bekommt.

Ihr merkt also, der Löffel war etwas gesellschaftskritisch.
Was bleibt noch?

Die Erkenntnis, dass Wolfsbarsch im Ganzen ein toller Fisch mit wenig Gräten ist. Einfach einschneiden, mit Knofi und Zitrone und Olivenöl spicken, 25 Minuten bei 150°C in den Ofen und genießen. EIN. TRAUM.

Und: Entschuppen immer in der Spüle. Sonst findest du das "Naturkonfetti" noch Tage später. Im Haar, unter dem Tisch, an Schränken...



Türchen 21 sollte skandinavisch sein, wegen Yule, dem "paganen Weihnachten", welches besonders im nordischen Raum gefeiert wird. Als echtes "Ikea-Kind" fielen mir sofort zwei Gerichte ein: Lachs in Honig-Senf-Soße und, ihr ahnt es schon: Köttbullar!

Da ich das aber zu banal fand, gab es statt Kartoffelstamp, leckere Bratkartoffeln aus hellen und blauen Bamberger Hörnchen, statt Hackbällchen Lammbratwurst. Was blieb, waren die Wildpreiselbeeren. Dazu ein leckerer Glögg. Ja wohl skandinavisch genug, oder? So richtig weihnachtlich wurden die Preiselbeeren mit dem tollen Winterzucker aus dem Gewürzkalender.

Türchen 22 und 23 legte ich dann wieder zusammen, denn Weihnachten nahte und ich kam kaum hinterher mit Pakete packen, Baum kaufen und was sonst noch alles anstand.

Praktischweise hatte ich zwei Perlhühner vom Markt erstanden, die echt winzig waren (lemon for scale):


Aber zart wie nix, das sage ich euch!


Zusammen auf Wintergemüse gebettet, wurde das Geflügelpärchen mit etwas Rosmarin im Ofen geschmort.

Trotz der ähnlichen Grundzutaten kamen zwei geschmacklich ziemlich unterschiedliche Löffel bei rum:


Löffel 22 sollte mit Glühwein gekocht werden. Also gab es für Hähnchen eins eine  Glühweinmarinade und eine Reduktion mit Orangenfilets. Dazu Ofengemüse.


Löffel 23 sollte orientalisch angehaucht sein. Hier wurde das Huhn mit Chili-Honig-Ras el Hanout-Marinade gewürzt, mit einer Soße aus Granatapfelkernen und Gin serviert, und von einem Joghurt mit Zitronenzesten und Knoblauch abgerundet. Dazu auch hier, das Ofengemüse mit seinen tollen Röstaromen.


Im Türchen 24 war schließlich ein BBQ-RUB enthalten. Mit dem habe ich unsere 8-Stunden bei 95°C- Weihnachtsgans vor dem Aufknuspern eingerieben, was beim Essen zu Kommentaren wie:

"Warum gibt es keine Gans, die komplett aus Haut besteht?"

führte.

Ein Bild gibt es leider nicht, die Gans war einfach zu schnell zerlegt und verzehrt. Aber das spricht doch auch für sich, oder?

Mein Fazit zum Kalender: Gerne wieder, ich bin kochtechnisch um bestimmt 300% besser geworden, danke nochmals an die Ersteller! Aber das nächste Mal vielleicht mit 1-3 Partnerbloggern. Allein ist das schon etwas hart.

Ich wünsche euch besinnliche Feiertage!

Eure Wren


Der WEIN-nachtliche Adventskranz zum Silvestermenü präsentiert: Das Hauptgericht!


Werbung (Weinkranz wurde zur Verfügung gestellt von jacques Weindepot)//Zum dritten Advent wurde das Hauptgericht unseres Silvestermenüs serviert. Frau Löffler und ich waren uns einig, dass einem, nach der fetten Weihnachtszeit, der Sinn nach magerem Fleisch stehen würde, also Wild oder Rind. Da musste natürlich ein Wein mit Charakter her, der gut mit den Eisennoten des Fleisches kann.


Wir entschieden uns für einen temperamentvollen Spanier, den TORRES CELESTE CRIANZA 2014.

Dieser kräftige Lagerwein aus Kastilien-León wurde aus der Tempranillo-Traube hergestellt welche für die Region  um den Fluss Duero die vorherrschende Traube ist. Der Wein reift in kleinen Eichenfässern, den barricas, und erhält dadurch ein ausgeprägtes Geschmacksprofil, was auf die kühlen Nächte und die Höhenlage zurückgeführt werden könnte. Auf die Höhenlage spielt auch der Name des Weines: "Celeste" an, welcher "himmelblau "bedeutet. Auf der Seite von jacques Weindepot wird das sehr gut beschrieben:

"[...]
Wer des Nachts im Weinberg steht, meint fast, die Sterne berühren zu können, und die Wolken sind zum Greifen nah."


Eine schöne Assoziation für einen kräftigen Wein mit tiefroter Farbe, starkem Raucharoma und kräftigen Beerennoten. Eine Hauch von Marzipan erinnert an Weihnachten. Wer gerne leichte und süßliche Weine mag, wird mit diesem Charakterkopf wenig anfangen können, alle anderen werden ihn lieben!
Zu dem zarten Filetsteak  war der Spanier die perfekte Ergänzung.





Nachdem ich den Wein dekantiert und gekostet hatte, wusste ich: Geflügel geht hier sofort unter, da muss Rind ran: Also in Schlappen geschlüpft an diesem schönen Adventssamstag und mal kurz  um die Ecke gebogen zum Metzger des Vertrauens, denn man kennt sich schon. Als ich den Laden betrat, wurde mir bereits das im dekorativen Trockenschrank liegende, lokale dry-aged- Rind angepriesen, welches zwar unverschämt gut aussah, aber mir stand der Sinn nach etwas Anderem:

"Du, ich brauch Rinderfilet, richtig Gutes, für 4 Personen. Steaks"

Zack, schnappte sich Herr S. sein Messer und verschwand Richtung Kühlraum. Zurück kam er mit einem richtig gut aussehenden Filet-Mittelstück mit ganz feinen Fasern, toll gewachsen. Er schnitt die Sehnen ab und das Filet in vier Stücke (jedes fast genau 300g, wie ich später feststellte),:

"Das ist so gut, wenn du das isst, wirste an mich denken"
 sagte er. 

Japp, er hatte Recht!

Zu Hause wurde das Filet mit etwas Lardo umwickelt, in der Pfanne scharf angebraten und dann fein 20 Minuten bei 160°C im Ofen gegart. 
Ganz wichtig ist hier: Steche dein Steak, NIEMALS ein. Nicht mit der Gabel, nicht mit dem Messer oder der Fleischgabel, lass es einfach sein! Der Fleischsaft tritt sonst aus und das ganze Teil wird furztrocken. So ein Steak wird erst beim Anschneiden angepiekt, vorher nicht, und bis dahin mit Liebe behandelt. So.

Dazu ein feines Pfannengemüse mit Olivenöl und italienischen Kräutern, dazu Kräuterbutter, fertig ist die Laube:



Ein saftiges Steak, ein toller Wein, was will man mehr? Die Raucharomen im Wein und im pfannengebräunten Steak kommen voll zur Geltung, die Beerenaromen im Wein machen eine Soße überflüssig. Ein sehr feines Gericht.



Rinderfilet auf Pfannengemüse
Zutaten (für 4 Personen)


4 Rinderfiletsteaks a 300g
8 Scheiben Lardo
Bratenschnur
1 tl Butter
1El Olivenöl
Salz/Pfeffer

2 Paprika gewürfelt
2 Zwiebeln gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
200g Kartoffeln, gewürfelt
2 Zucchini, gewürfelt
2El Olivenöl
1EL Butter
Italienische Kräuter
Salz, Pfeffer 

Zubereitung:
  1. Die Pfanne für die Steaks mit Butter und Olivenöl richtig aufheizen lassen, Ofen schonmal vorheizen.
  2. Die Steaks in der heißen Pfanne von jeder Seite 2 Minuten scharf anbraten. Salzen (noch nicht pfeffern, der Pfeffer würde verbrennen) in eine Ofenform und diese für 20 Minuten in den Ofen stellen.
  3. In einer zweiten Pfanne Zwiebeln und Knoblauch mit Olivenöl und Butter bei mittlerer Hitze anbraten, Kartoffeln hinzufügen und, nach 10 Minuten, das übrige Gemüse. Bissfest garen und mit Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Gemüse auf einem Teller anrichten, Steak darauf toppen. Mit Meersalz oder etwas Kräuterbutter garnieren.Pfeffern.

Einen guten Appetit!

Deine
Wren



Dienstag, 19. Dezember 2017

Die tägliche Amsel - Winter is coming, für Wochenendbesuche.


Ist das nicht krass? Ich weiß ja nicht, wie das bei euch so ist, aber hier schneit es pünktlich zum Samstag so 5-10cm, um das Wochenende über dekorativ winterlich auszusehen und dann am Montag, wenn man zur Arbeit fahren muss, wieder wegzuschmelzen. Finde ich garnicht übel, ein sehr arbeitnehmerfreundlicher Winter, oder?
Die tägliche Amsel sieht das wohl anders, aber die hat ja auch keinen Glühwein, um sich aufzuwärmen.


Ich dachte, es wird, zwischen Löffeln und Weihnachtsvorbereitungen, mal wieder Zeit für eine tägliche Amsel. Für alle neuen Leutchen hier: Die tägliche Amsel ist meine Alltagskategorie, hier erzähle ich ein wenig aus meinem Leben und dem ganzen Blogger-Drumherum, quasi mein virtuelles Wohnzimmer.

Viele liebe Emails haben mich wieder erreicht. Vielen Dank, ich freue mich darüber stets sehr und antworte auch sehr gerne auf solche virtuelle Post.

Es freut mich, dass der Kalender euch gefällt (mir macht er auch einen Mords-Spaß!), auch wenn nicht jedes Türchen pünktlich erscheint, aber Uni und Brötchenjob (texten) gehen halt vor und zur Weihnachtszeit wird es ja mit der Zeitplanung nicht unbedingt einfacher wie wir alle wissen. Ich gebe jedoch mein Bestes und versuche, nicht zu sehr in Verzug zu geraten.

Ansonsten ist der Kalender für mich ein großes kulinarisches Abenteuer, durch das ich viel lerne und mitnehme. Nach Weihnachten werde ich dazu auch noch mal einen Review schreiben, über Erfahrungen, Erlebnisse und lustige Begebenheiten in dieser Zeit.

Auch interessiert viele von euch meine Abnahme und das ganze Drumherum. Um dem gerecht zu werden, wird es im Januar ein fettes Special zu dem Thema geben, natürlich mit passenden Rezepten, um gleich mal die Weihnachtskekskilos wieder auszugleichen, wenn ihr mögt. Lasst euch überraschen! 

Ansonsten freue ich mich auf Freitag, meinen ersten offiziellen Weihnachtsurlaubstag. Bis dahin muss noch so mancher Unitext gelesen, Paket verschickt und Text geschrieben werden. Aber ich bin guter Dinge: Der Baum steht schon auf dem Balkon, die fette Weinachtsgans hole ich Morgen ab und alle Geschenke sind verpackt und versendet.

Nur die Weihnachtsstimmung, die darf noch kommen.

Was hast du noch zu tun in den paar Tagen vor Weihnachten? bist du eine Weihnachtschaosqueen oder ein Winterorganisationsgenie? lass es mich wissen!

Eine ruhige Vorweihnachtszeit!

Eure Wren


Montag, 18. Dezember 2017

17. Adventskalendertürchen: "Heute bleibt die Küche kalt!" und: Wie man aus der Not eine Burrata machte! (Burrata auf Apfel-Möhren-Salat)

Das Thema im 17. Türchen war: "Heute bleibt die Küche kalt"
Es ist kalt geworden im italienischen Apulien.
 Sehr kalt.
Frau Marino steht auf der hölzernen Terrasse ihres Hofes, ihr Atem kondensiert in der Luft, wird zu kleinen, schneeweißen Wölkchen. Besorgt sucht sie  den Himmel ab, nach einem Zeichen von blau in der schweren, grauen Wolkendecke: Nichts.

Seit nun mehr als einer Woche hatte es nicht aufgehört zu schneien, die anfängliche Freude über die weiße Pracht war rasch Besorgnis gewichen. Ein wenig Schnee war gut, viel Schnee hingegen bedeutete Chaos: Unpassierbare Wege, Isolation.
Die Kühe im Stall waren unruhig, sie wollten gemolken werden.
Frau Marino seufzte, seit Tagen war der Transportwagen nicht bis zum abgelegenen Hof vorgedrungen, es stapelten sich die Milchtöpfe im Lager, bald wäre eine ganze Woche Milch verloren, bei vielen Töpfen hatte sich bereits der Rahm oben abgesetzt.
Der Italienerin war klar: Sie musste etwas tun. Nur, was?

Was den italienischen Milchbauern 1956 nahe der Stadt Andria, welche in diesem Jahr von einem harten Winter betroffen war, einfiel, war genial wie lecker: Sie füllten Mozzarella mit Sahne, um diese vor dem Verderb zu schützen. So entstand die allseits beliebte Burrata, eine Sonderform des Mozzarella: Dieser ist bei der Spezialität Burrata mit cremiger Sahne, vermischt mit übriggebliebenen Mozzarellastückchen, gefüllt.

Burrata heißt übersetzt soviel wie "gebuttert" und dementsprechend cremig schmeckt sie auch. Man isst Burrata gerne mit Tomatensalat zu warmen Baguette.

Für mein Gericht heute habe ich die italienische Spezialität mit heimischen Möhren und Äpfeln kombiniert, der italienischen Herkunft allerdings mit selbstgemachtem Basilikumpesto Rechnung getragen. Das Zitronendressing ist leicht, frisch, und die Säure verhindert das oxidieren der Zutaten, so dass der Salat seine Farbe behält. Eine tolle Vorspeise!



 Burrata auf Apfel-Möhren-Salat mit Basilikumpesto und Zitronendressing
 Zutaten für 4 Personen (Vorspeise)

1 Burrata
2Tl Basilikumpesto

6 Möhren, geschält, geraspelt
150g Rotkohl, frisch, geraspelt
1 Apfel, geraspelt

Saft einer halben Zitrone
1El Honig

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Dressing mit Honig und Zitronensaft anrühren.
  2. Möhren, Rotkohl und Apfelraspeln vermengen, Dressing unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken
  3. Burrata vierteln, auf Salat anrichten
  4. Mit Basilikumpesto toppen.
Einen guten Appetit!


Wren


(Quellen: Burrata die Andria. Broschüre der Associazione Produttori Burrata di Andria. )


Sonntag, 17. Dezember 2017

16. Adventskalendertürchen: von Lammwurst-Smarties, Pasteten-Giotto und dem Scheitern.


So die Aufgabe des 16. Türchens. Klingt ersteinmal einfach. Ich dachte zunächst an herzhafte Pfannkuchen, Puddings oder Kuchen. Oder halt Dinge wie Lamm in Spekulatiuskruste oder so. Ähnliche Vorschläge kamen auch von Lesern.

Nur: All diese Dinge: Kuchen, Pfannkuchen, Puddings gibt es auch klassisch in herzhaft. Das wäre mir dann wie eine Beugung der Challenge vorgekommen, also fielen diese Optionen schoneinmal raus.

Es musste wirklich ein klassisch süßes Gericht sein. Total nicht meine Challenge heute, denn ich mag tendenziell nicht so sehr Süßes und dann noch aus einem süßen Gericht etwas Herzhaftes machen? Uff! Aber nunja, irgendwann musste es passieren.

Zuerst dachte ich daran, aus Lammwurststückchen so eine Art "herzhafte Smarties" zu machen, das scheiterte aber an der Glasur. Eine andere Idee waren "Pasteten-Giotto": Pastetenbällchen mit Kakaobutterglasur, in Nusscrunch gewälzt, wieder war die Glasur das Problem.

Ich entschied mich schließlich für Wackelpudding in herzhafter Doppelversion:


Was in süß Kirsche ist, ist hier rote-Bete-Saft und was Waldmeister ist, ist hier Spinat. Also quasi der Schrecken aller Grundschulkinder.
Spinat hat nicht so ganz funktioniert, da das Pulver nach unten abgesunken ist, und sich am Boden sammelte. Das Jelly selber wurde dann eher so Parkteichgrün. Nunja. Noch ein paar Kleckser Zitronencreme druff:

Schmeckt nicht.

Ich vermute, es liegt einfach daran, dass unser Gehirn etwas anderes, nämlich süß, erwartet. Das ist ja auch der Effekt bei blau gefärbtem Ketchup. Der wird nicht gemocht, obwohl er eigentlich gleich schmeckt. Oder in der einen Doku letztens, da hat ne Frau Vanillepudding mit neutraler Lebensmittelfarbe dunkel eingefärbt und ein Koch schmeckte in der eingefärbten Version tatsächlich einen Nusspudding raus. verrückt oder? Mal der beste Beweis, dass die Augen mitessen und unser Gehirn Muster liebt.

Ich denke, ich werde das Jelly mal zu herzhaften Gerichten dazutesten und schauen, wie es da ankommt.

Eure
Wren

Freitag, 15. Dezember 2017

15. Adventskalendertürchen: Entenbruströllchen mit Lardo und Umami-Füllung, auf Knoblauch-Romanesco und Vanille-Portwein-Reduktion


 Heute kam ganz klar die Entenbrust zum zuge, warum? Nun, hier die Aufgabe des heutigen Kalendertürchens:



Ich bin mir nicht sicher, ob Entenbrust da wirklich zählt, denn die Erpel haben  hier tatsächlich die größeren Brüste, aber lassen wir das einfach mal gelten, nich?

Das Gemüse stammt aus der heute frisch eingetroffenen Biobox, herrlich krumm und ungenormt ist es:


 Für dieses Gericht habe ich viel mit Röstaromen gearbeitet. Die Umami-Füllung besteht aus Pastinaken, Zwiebeln und Champignons.


 Entenbruströllchen mit Vanille-Portwein-Reduktion
 Zutaten (für 2 Personen)

2 Entenbrüste
 Dünne Scheiben Lardo

Püree:
3 Pastinaken
4 Zwiebeln
4 Champignons
2 Tl Butter
Salz/Pfeffer/ Muskat

1 kleiner Romanesco
2 Knoblauchzehen
1 Tl Pinienkerne
1/2 Teelöffel Vanillesalz
1 Tl Butter

150ml Portwein
Vanille einer Schote

Orangenpfeffer


Zubereitung:
  1. Entenbrüste in einer Pfanne auf der Hautseite scharf anbraten, in einer Auflaufform mit der Haut nach unten bei 160°C etwa 40 Minuten garen.
  2. Pastinaken schälen, würfeln und in Wasser mit etwas Salz garen.
  3. Zwiebeln und Champignons würfeln und in Butter bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Romanescoröschen in Wasser mit etwas Salz garen.
  5. Pastinaken abgießen, Zwiebeln und Champignons hinzugeben. Alles pürieren. abschmecken.
  6. Romanesco abgießen. In Pfanne mit etwas Butter und dem Knoblauch sowie den Pinienkernen anrösten.
  7. Entenbratfett in der Pfanne mit Portwein ablöschen, Vanille dazugeben,reduzieren lassen.
  8. Ente dünn aufschneiden, zu Rollen formen, mit Püree füllen, mit Lardo umwickeln, anrichten.
  9. Übrige Zutaten (Romanesco, Soße) anrichten. mit Vanillesalz und Orangenpfeffer bestreuen.

Guten Appetit!

 Eure Wren.

14. Adventskalendertürchen: Liebe ist Alles! (Spaghetti Carbonara)

Gestern wurde es romantisch im Hause Zaunkönig

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber wenn ich an Liebe und essen denke, habe ich sofort folgendes Bild im Kopf: Ein italienisches Restaurant, Geige spielt: eine sehnsüchtige Melodie. Ein Paar sitzt am Tisch, der nur von zwei Kerzen beleuchtet wird. Ein guter Wein, und: eine RIESIGE Pfanne voll mit Spaghetti Carbonara, die echte Carbonara. Denn echte Carbonara wird keinesfalls mit Sahne und Kochschinken gemacht, das nennt sich: Spaghetti alla Carbonara. Echte Carbonarasauce enthält Eigelbe, viel Pecorino und italieniscen Rohschinken. Die Sahne fehlt auch garnicht, denn die Eigelbe und der geschmolzene Käse geben eine cremige Soße welche einer Sahnesauce in nichts nachsteht.

Das Thema heute? LIEBE!


Auch hier wieder voller Einsatz der Leserin, ich musste sogar ein wenig Zensieren *hüstel*.

Alles für die Carbonara: Pecorino, Lardo, Italienischer Rohschinken

Die fertige Carbonara in ihrer vollen Cremigkeit! AMOREEE!
Um die aphrodisierende Wirkung dieser traditionellen Pasta noch zu verstärken, habe ich noch eingelegten Spargel in der Pfanne mit dem Speck mitgebraten. Zum Essen gab es übrigens den Weißwein "Tapps" den ich nur wärmstens empfehlen kann!



Und hier das Rezept für viel Lecker und noch mehr Liebe!





Die echte Carbonara *Love Edition*

Zutaten (für 4 Personen)

400g Spaghetti

150g italienischer Rohschinken, gewürfelt
50g Lardo, gewürfelt
200g eingelegter Spargel, in Stückchen geschnitten

200g Pecorino, gerieben
5 Eigelb
Pfeffer


  1. Schinken und Lardo in einer Pfanne knusprig braten. Spargel hinzufügen, bei geringer Hitze mit anbraten.
  2. Eigelb mit Pecorino in einer Schüssel verrühren, Pfeffern
  3. Nudeln al dente kochen, in die Pfanne mit dem Speck geben.
  4. Ei-Käse Gemisch dazugeben und bei geringer Hitze mit zwei Gabeln vermischen, bis die Soße cremig ist.
  5.  Sofort servieren.

Guten Appetit!

Was ist dein "Liebesmenü"? Schreibe es mir in den Kommentaren!

Wren


13. Kalendertürchen: A song of water and fire (Saibling auf hellem Möhrenpüree mit Matchafond)

Das ist eine Hippe.
Jahaaa! Catchy phrases kann ich, wa? Oben im Bild seht ihr eine Hippe! Das ist nichts anderes als eine Art Crepeteig, der ausgebacken (und eingefärbt) dekorative, essbare Elemente ergibt. Sieht halt hübsch aus. Und warum ist das Ding jetzt Blau?

Na! schau dir mal die Aufgabe an:


Na, geht dir schon ein Licht auf? Nicht? Ok, dann zeige ich dir ersteinmal, was ich mir als Gericht überlegt habe:


Hier hätten wir einmal Saiblingsfilet auf hellem Möhrenpüree mit Matcha-Saiblingsfond und Korallenhippe mit Zitronencreme, in der kleinen Perlzwiebel befindet sich ein wenig Kräuterlikör.

Wo hier der Bezug zum Licht ist? Nun: zunächst habe ich helle Zutaten verwendet, weiß reflektiert ja. Dann soll die Hippe in Verbindung mit der Zitronencreme einen Sternenhimmel symbolisieren. Und dann ist da noch der hochprozentige Kräuterlikör:


Ich weiß, das Bild ist schlecht, aber: ES BRENNT! Klarer Lichtbezug. Geil oder? der Kräuterlikör passt übrigens auch geschmacklich voll gut zum Gesamtgericht.


Der Saibling gehört übrigens zu den Lachsartigen und ist ein echter Frischwasserfreak. Er ist schwieriger nachzuzüchten als Forelle und Co und von daher teurer. Mein Exemplar habe ich frisch vom Markt Es wurde am Morgen erst aus dem Zuchtteich gezogen, ist das nicht genial? Ganz feiner, milder Geschmack, unbedingt mal probieren!



Saibling auf hellem Möhrenpüree und Matcha-Saiblingsfond 
Zutaten (für 2 Personen):

1 frischer Saibling
1 Tl Butter

2 Knoblauchzehen, gehackt
2 Zwiebeln, gehackt
150ml Weißwein
1 Liter Gemüsebrühe
3 Eiweiß
1EL Butter

6 helle Möhren
2 Perlzwiebeln

4cl brennbarer Kräuterlikör

Hippe:
20g Mehl
140ml neutrales Öl
100 ml Wasser
Lebensmittelfarbe

Zitronencreme

Zubereitung:

  1.  Den Saibling filetieren.
  2. Karkasse in einem Topf mit Butter Zwiebeln, Knoblauch fein anrösten, mit Weißwein ablöschen und mit Gemüsebrühe auffüllen. Köcheln lassen.
  3. Möhren schälen, in grobe Stücke schneiden und in Salzwasser gar kochen.
  4. Perlzwiebeln schälen, halbieren und mit einem Messer die einzelnen Schichten trennen, so dass sich kleine "Zwiebelschälchen" ergeben. Kurz in einer Pfanne anbraten
  5. Fond durch ein Sieb geben, abkühlen lassen.
  6. Zur Klärung des Fond Eiweiß in den abgekühlten Fond geben, kurz umrühren und aufkochen lassen. Das Eiweiß gerinnt und nimmt dabei die Trübstoffe aus dem Fond mit hoch. Eiweiß von der Oberfläche abschöpfen.
  7. Für die Hippe alle Zutaten mischen un in einer Pfanne solange braten bis sich keine Bläschen mehr bilden. Hippe aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier entfetten.
  8. Möhren pürieren, mit Muskat und Salz abschmecken. Püree anrichten.
  9. Fischfilet kurz in Butter anbraten. Anrichten.
  10. Fond abschmecken, 200ml abschöpfen und Matcha dazugeben. abschmecken. Anrichten.
  11. Hippe in Stücke brechen. Ein Stück auf dem Fisch anrichten, mit Zitronencreme garnieren.
  12. Zwiebelschälchen anrichten, Likör einfüllen. Anzünden. Mit dem Essen warten bis die Flamme erloschen ist (just saying).

Guten Appetit!


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Deine Wren