Montag, 20. November 2017

Orientalisch gefüllte Forelle


Ich darf ja grad, wegen dem entzündeten Handgelenk, nicht so viel am Computer abhängen und schreiben. Da mir meine Arbeit aber Spaß macht und ich Aufträge nur ungerne eine Zeit lang liegen lasse, habe ich mich trotzdem immer wieder erwischt, wie ich an Aufträgen und Artikeln saß. Unser Besuch, J., hat da einen Riegel vorgeschoben indem er mit mir angefangen hat, GOT zu schauen. Die Serie lief bisher an mir vorbei, nun bin ich aber angefixt und bestrebt, GOT durchzugucken.

Das hat mehrere gute Auswirkungen: Meine Hand heilt und ich bekomme noch mehr Ideen für tolle Gerichte. Ich bin grad mit Staffel zwei durch. Besonders fasziniert hat mich hier die Stadt Qarth, eine reiche Händlerstadt (Gewürze), taktisch gut mitten in der Wüste gelegen, welche vor Dekadenz (Und Intrigen) übersprudelt. Und auch wenn die Stadt am Ende der Staffel in Schutt und Asche liegt, hatte ich trotzdem  Lust auf ein Gericht  mit vielen Gewürzen und Aromen.
Auf dem Wochenmarkt am Samstag sah ich frische Forelle, und dachte: hey? was ist dekadenter, als Fisch in der Wüste? dazu Feigen, Datteln, Süßkartoffeln. Ich könnte mir gut vorstellen, dass so ein Gericht auch in Qarth gut angekommen wäre.


Die Füllung für die Forellen besteht aus Olivenbrot, Datteln, etwas Butter, Apfelstückchen, Muskatnuss, Zimt und Salz. Die Datteln und der Zimt betonen die süßlichen Noten der Forelle. Die Butter ist in Verbindung mit dem Brot gut für das Umami.
Verwendet habe ich den ganzen Fisch, ihn gefüllt und mit jeweils zwei blanchierten Mangoldblättern umwickelt. Diese halten die Füllung an Ort und Stelle, und sorgen dafür, dass wärend der Zeit im Ofen das Fleisch nicht zu trocken wird.


Als Beilage gab es ein Süßkartoffelpüree mit Tonkabohne. Diese hat ganz feine Vanille-, und Marzipanaromen und funktioniert wirklich gut mit der samtigen Süßkartoffel. Zum Schluss habe ich noch eine Reduktion aus Weißwein und Feigenlikör mit Zwiebeln und kleingeschnittenen Datteln, sowie etwas Zitronenabrieb hergestellt. Hier ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Soße nicht zu viel Säure hat, also sparsam mit der Zitronenschale sein, sie soll nur aromatisieren nicht die Forelle geschmacklich umlegen.



Orientalisch gefüllte Forelle

Zutaten (Für 2 Personen)
2 Forellen
1/2 Teelöffel Salz
2El Olivenöl, mild
Dill, gehackt
4 große Mangoldblätter

Füllung:
1 Scheibe getrocknetes Chiabatta mit Oliven
3  große Datteln, entsteint
Etwas frische Petersilie
40g Butter
Zimt, Muskatnuss, Salz
1/2 Apfel geschält

Soße:
150ml Weißwein
4cl Feigenlikör
5 getrocknete Feigen
1Tl frischer Rosmarin, gehackt
100g süße Zwiebeln 
 1 Messerspitze Zitronenabrieb 
Salz

Süßkartoffelpü:
2 Süßkartoffeln
Eine Messerspitze Tonkabohnenabrieb
Muskatnuss, Salz


Zubereitung:
1.Die Forellen putzen, waschen, abtupfen und mit Öl, Salz und Dill einreiben.Ofen auf 220° Ober/Unterhitze vorheizen.
2. Für die Füllung alle Zutaten im Mixer zerkleinern. Die Mangoldblätter in etwas Wasser blanchieren, in Eiswasser abschrecken
3. Die Forellen füllen. Mit Mangold umwickeln und für 25 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene garen.
4. Die Süßkartoffel schälen und in gesalztem Wasser garen.
5. Für die Soße Zwiebeln  und Feigen fein hacken und mit Rosmarin in Butter anbraten, mit Wein und Likör ablöschen und bei mittlerer Hitze reduzieren.
6. Süßkartoffeln pürieren, mit Tonkabohnenabrieb, Muskat und Salz abschmecken, anrichten.
7. Die Forellenfilets auslösen, auf dem Pü anrichten. Füllung und Soße darübergeben, servieren


Guten Appetit!

Deine Wren



Freitag, 17. November 2017

Meine zwei besten Tipps für die perfekte Bratensoße mit JACQUES WEIN-DEPOT + die WELTBESTE Entenfüllung [FESTtagsSCHMAUS]


Der Braten steht auf dem Tisch. Her mit der Soße!
 Werbung (Wein wurde mir von Jaques Weindepot zur Verfügung gestellt)//Da steht er nun auf dem reich gedeckten Tisch, der Festtagsbraten. Egal ob Fisch, veganer Kartoffelbraten, Rehrücken, oder mein Liebling: Ente, alles freut sich auf den Verzehr des zumeist mühevoll zubereiteten  Garguts.

 Weil ich speziell Ente so sehr liebe, stelle ich euch heute weiter unten mein Rezept für die weltbeste Füllung vor, denn es darf auch mal etwas Anderes sein, als die ewigen Trockenpflaumen mit Brot.

Aber zunächst habe ich ein Anliegen, das mir persönlich noch wichtiger ist als die Füllung, denn was wäre so ein guter Braten ohne eine tolle Soße dazu? Ich habe in meinem Leben schon das gesamte Horrorkabinett der schlechten Festtagssoßen erlebt: Zu dünn, komische Farbe, ohne Geschmack, nicht zum Gericht passend, oder gar aus der Tüte. Das muss nicht sein, echt nicht!

Zum unkomplizierten Zerlegen braucht es ein scharfes Messer:)

Tolle Bratensoßen sind einfach und schnell selber machbar, wenn man ein paar wenige Punkte bedenkt. Darum, heute exklusiv für euch, liebe Leser, meine persönlichen Toptipps für eine richtig gute Soße zum Festtagsgericht, nach der sich eure Gäste die Finger lecken werden, also bereitet besser reichlich zu!


1. Spare nicht beim Weineinkauf!


Ein guter Wein ist beim Festtagsessen die halbe Miete

Das mag überraschend für den einen oder anderen sein, aber ich nenne diesen Punkt nicht ohne Grund zuerst. Denn üblicherweise wird zum Festtagsessen ein Wein gereicht und idealerweise wird dieser dann auch in der Soße verwendet.
Zunächst mal generell zum Wein: 

 Um den richtigen Wein als Begleiter zu einem Gericht ranken sich viele Mythen und nicht alle davon haben einen wahren Kern. Generell gilt: Der Wein sollte dir schmecken (was bringt ein Wein den du nicht magst, nur weil er laut Weinkenner IDEAL zu deiner Ente passt?), nicht der günstigste sein (aus einem schlechten Wein wird selbst mit den besten übrigen Zutaten nichts gutes und der zieht dann das ganze Gericht runter) und bei Desserts IMMER süßer sein, als das Dessert selbst. Ansonsten probiere einfach aus, experimentiere, was dir wozu gut schmeckt und ob du die auf den Etiketten angegebenen Aromen auch in den Weinen erkennst. Nimm Teil an Weinverkostungen und Seminaren, und probiere zu Hause mit Freunden auch einmal etwas aus. Und dann traue deiner Intuition, wenn sie zuschlägt. So war es bei mir und der Ente nämlich der Fall.

Denn am  Mittwoch gab es bei uns in der Mensa eine Weinverkostung mit Jacques Wein-Depot als Partner (klickt mal rein, hier lassen sich wirklich gute Weine auch online erwerben ).
Ich war natürlich mit von der Partie und habe begeistert für mich neue Weine aus Spanien probiert.
Beim letzten Wein, einem jungen Rotwein mit kräftiger Säure, ploppte in meinem Kopf eine fröhlich tanzende Ente auf (Ich schwöre euch, im Wein war wirklich nur Wein). Und ich wusste, DAS ist DER Wein für meine Ente.
Einen großen Dank an dieser Stelle der Agenturinhaberin von Jacques Weindepot, Frau Löffler, welche mir eine halbe Flasche überließ, damit ich Worten Taten folgen lassen konnte.

Festlich gedeckt

Den Wein gab es  zum Essen dazu, aber er kam natürlich auch in die Soße. Für die Soße ist es ersteinmal wurscht, ob der Wein trocken oder halbtrocken ist, das lässt sich alles mit anderen Zutaten ausgleichen, so dass du da ganz nach deiner Geschmacksvorliebe gehen kannst. 

Für die Soße gilt hier halt besonders: Nimm 3 Euro mehr in die Hand, und hole einen guten Wein so ab 5 Euro aufwärts. Wein ist genau so eine wichtige Zutat wie Fleisch und Gemüse und sollte deswegen in der Qualität nicht hinten anstehen. Für dunkle Bratensoßen bietet sich natürlich ein Rotwein an um dem Ganzen zusätzlich eine schöne Farbe zu geben, während Weißwein für helle Soßen zum Fisch ganz toll ist. Aber das ist kein Muss, es gibt auch schöne Rotweine, die gerade zu fettem Fisch wie Lachs ganz ausgezeichnet sind, und eine helle Orangensauce mit einem passenden Weißwein drin mag auch zu einem Geflügelbraten gut passen. Lass dich also nicht von angeblichen Vorschriften oder Regeln beeinflussen, sondern mache dein Ding, achte auf die Aromen im Wein und kombiniere nach Gefühl.
Mit dem Wein löscht du am besten das angeschmorte Gemüse ab, gießt dann Wasser an, würzt und lässt das Ganze reduzieren. 



2. Gemüse, Bratensaft, Gewürze, Geduld.
Lecker Biogemüse

Es gibt einen Grund , warum Lauch und Sellerie in diesen Suppengemüsesträußen drin sind: Sie geben der Suppe Frische und Aroma. Aroma, das braucht auch eine gute Bratensoße. 

Der Wein trägt seinen Teil bei, aber angebratene Zwiebeln und gewürfeltels Wurzelgemüse geben Umami, Röstaromen durch das Braten, und dem Gesamtgeschmack Tiefe. Beginne deine Soße also mit einer gewürfelten Zwiebel, einem Stück Knollensellerie und einer Möhre, alles fein gehackt, die du in Butter im Soßentopf anbrätst (außer du schmorst das Gemüse im Ofen mit dem Braten mit, dann entfällt der Schritt). Dann löscht du mit dem Wein (etwa 250ml) ab und füllst mit dem Bratensaft und  etwas Wasser auf. Nun kommen, bei Wild-, und Bratengerichten, typische Gewürze hinzu: Ein  Lorbeerblatt, Zimt, Piment, Muskatnuss.  Die Soße reduzierst du jetzt etwa auf die Hälfte runter, schmeckst mit Salz, Honig und Pfeffer ab, pürierst das Ganze und gießt die Soße durch ein Sieb in einen neuen Topf. Hier kannst du sie warmhalten, abschmecken und bei Bedarf mit noch ein wenig Mehl abbinden. Dann steht einer sämigen und sauleckeren Soße nichts mehr im Weg.

Ich bin dann mal essen...

Und nun natürlich, wie versprochen, meine weltbeste Entenfüllung. Da steckt mit Quitte, roter und gelber Bete und Pflaumenmus die volle Herbstdröhnung drin, Kartoffeln saugen das Fett auf und Honig-Whikeylikör und Cointreau machen die Sache rund. Die Füllung ist ausreichend für 2 Enten, du kannst aber auch problemlos die Hälfte im Ofen mitschmoren.

 Wrens weltbeste Entenfüllung
 Für 2 Enten (oder mehr leckere Füllung):
1 Quitte
5 Kartoffeln
3 kleine Rote Beten
3 kleine gelbe Beten
1 kleiner säuerlicher Apfel
3 EL Pflaumenmus
2EL Apfelmus
3 Zwiebeln
1EL Tomatenflocken 
3 Zimtblüten

4cl Whiskey-Honig-Likör 
2cl Cointreau

Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Muskatnuss


Zubereitung:
  1. Gemüse schälen, in 4cm große Würfel schneiden, mit übrigen Zutaten vermengen, mit Gewürzen würzen und in die Ente füllen. Mitschmoren lassen und später genüsslich auffuttern.



Hast du eine Lieblingssoße oder Füllung? Poste das Rezept in die Kommentare!

Deine Wren

Montag, 13. November 2017

Please do me a Flavour! - BananaSplit-Crêpe-Cake

Ein kreativer Kuchen mit zwei meiner Lieblingsflastys von Blacklinetwo
Werbung*// Da wollte meine beste Freundin also in eine eigene Wohnung umziehen. Und was läge da für mich als Foodblogger näher, als die kulinarische Versorgung der 10-Mann und Frau starken Umzugstruppe zu übernehmen. Neben Minipizzen mit dem besten Pizzamehl der Welt von Adler Mühle  sollte es etwas Süßes werden. Es bot sich also ein Kuchen an. Nun gab es aber zwei Probleme.

Erstes Problem: Ich hasse Backen, zumindest wenn es um süßes Gebäck geht, da muss immer so viel abkühlen und richtig zusammengerührt werden, die Zutaten finde ich oft langweilig, ist halt nicht meins.

Zweites Problem: Die Umzugstruppe besteht zur einen Hälfte aus gesundheitsbewussten Fitnessfreaks und zur anderen aus Schleckermäulern, die keinen Bock auf geschmackliche Abstriche haben.

Also habe ich innerlich gebrainstormed, meine Schränke durchforstet und hatte schließlich, um 9 Uhr Abends am Tag vor dem Umzug, die entscheidende Idee: Einen Pfannkuchen-Kuchen! 




Die Pfannkuchen schön dünn gemacht mit bisi Öl, schon sind es Crepes, und der Name klingt nicht so doof ("Kuchen-Kuchen", bisl balla, ne?). Für den guten Geschmack habe ich mit der Sorte "Bananasplit",  eines meiner Lieblingsflastys von Blacklinetwo (Affiliatelink), sowie Kakaonibs in den Teig gemischt. Ich verwende diese Aromen gerne, wenn ich bei Desserts vollen Geschmack bei wenig Zucker haben möchte, denn die Flastys lösen sich super in Milchprodukten, haben keinen unangenehmen Nachgeschmack, auch nicht beim Backen, und, das Wichtigste: Da ist kein Shit drin. Andere Aromen kommen da für mich nicht mehr in die Tüte, fertig.

Die Creme habe ich mit fettreduzierter Sahne angeschlagen und hier das Flasty "Vanillakilla" genutzt, welches toll nach Vanille schmeckt. Das Inulin in den Flastys sorgt zudem für Cremigkeit, so dass es trotz reduziertem Fettanteil keine Geschmackseinbußen gibt.

Noch eine Schicht Schokoladenkuvertüre düber und Mandeln und Kakaonibs für Knusper obendrauf, fertig!


Das Ergebnis kann sich sehen lassen, und war in 10 Minuten komplett weggeputzt, Geschmackstest bestanden:). Für alle Leser, die Interesse an den Flastys haben: Mit dem Code: hannah10 bekommt ihr 10% Rabatt auf euren Einkauf.

Und hier das Rezept:



BananaSplit-Crepe-Cake


Zutaten:
Crepes:
500g Mehl
1Liter fettarme Milch
4El mildes Olivenöl
5 Eier
1 Prise Salz
2EL Kakaonibs

Creme:
500ml Rama Cremefine 19%

200g Vollmilchkuvertüre
2 EL Mandelstifte 
1EL Kakaonibs
Butter

Zubereitung:
1. Alle Zutaten für die Crepes vermischen. Eine Pfanne mit etwas Butter einfetten und dünne Crepes ausbacken (sollten am Ende mindestens 20 sein). Abkühlen lassen.
2. Die Cremefine mit dem Vanillakillaflasty aufschlagen. Immer abwechselnd einen El Creme (auf den Crepe gestrichen) und einen Crepe schichten. Einen Frühstücksteller als Formgeber auf den Kuchen legen und mit einem Messer am Tellerrand entlang, die Ränder abschneiden.
3. Die restliche Creme auf dem obersten Crepe und den Seiten ausstreichen. Kuchen eine Stunde kühl stellen.
4. Kuvertüre schmelzen, den Kuchen damit überziehen, mit Mandeln und Kakaonibs überziehen. Bis zum Servieren kühl stellen, fertig.

Guten Appetit!

Eure Wren

(*= Blacklinetwo ist Affiliatepartner, dass heißt, wenn du über meinen Link hier im Blog dort bestellst, bekomme ich 10% Provision, für dich entstehen dadurch keinerlei Kosten, du hast lediglich die Möglichkeit, mich etwas zu unterstützen, wenn du magst.)

Die tägliche Amsel - Zwitscher, Piep, ich hab euch lieb!


Die Amsel hat den Zaun ihres eigenen Horizonts erreicht. Nun sitzt sie auf der Spitze dieses Zaunes und schaut sich um, in der neuen Welt.

So ein wenig geht es mir grad. Ich hätte vor nem Jahr oder so nie gedacht, wie erfolgreich die Sache um meinen kleinen Blog wird. Die letzten Wochen waren unglaublich krass: Ich habe viele Kooperationspartner kennengelernt, passionierte Köche, verrückte Unternehmer, Menschen mit Ideen und Visionen und ich mitten drin, Waow!

Zusätzlich funktioniert meine "Wunschliste" besser, als ich dachte. Ich meine wirklich, was ist mit euch los? wie krass ihr seid!

 Ich sitze hier in Paketen und Päckchen, mit Pippi in den Augen und einer riesen Dankbarkeit, weil mich jeder liebe Kommentar, Kugelaustecher, der hübsche Teller, die witzige Postkarte, die selbstgemachte Marmelade, die herzliche Email, oder das tolle Kochbuch weiter bringt.

 Ich werde immer besser auf meiner kulinarischen Reise, dank und mit euch, und dieses Gefühl der Wertschätzung ist für einen kleinen Zaunkönig wie mich, der oft mit sich hadert, ob das gut ist was er tut, unsagbar wertvoll. 
Es versteht sich ja von selber, dass ich die Adressen notiere und in der Adventszeit mal ein paar Danke-Leckerlis losschicke. Darum, wenn ihr etwas über Amazon Prime versendet, notiert irgendwie eure Adressdaten und packt eure Postkarte in nen Briefumschlag und legt eure Adresse dazu damit ich weiß, wer ihr seid, nich?

 Beflügelt von all diesen Dingen habe ich viel gearbeitet, viel zu wenig geschlafen, und habe, dank zusätzlicher Belastung durch die Uni, jetzt direkt mal die Quittung in Form einer Handgelenksentzündung bekommen. Diese ist zwar etwas schmerzhaft, aber im Wesentlichen nervig, denn ich muss meine Bildschirmarbeit einschränken, auf ein Drittel meines sonstigen Pensums.

Die Postingfrequenz hier sollte  allerdings nicht zu sehr leiden, denn ich habe einige fast fertige Beiträge, die ich nun nach und nach losschicken werde. Wenn ihr auf dem aktuellsten Stand der Dinge sein wollt, empfehle ich euch aber zur Zeit meinen Instagram-kanal zum Blog: the_big_fat_life  
Da findet ihr immer den neuesten Kram in Bildern, manchmal noch, bevor er auf den Blog kommt, jetzt mit dem Handgelenk gilt das natürlich doppelt, ich freue mich über jedes Abo dort!

Ansonsten gilt es noch, zu erwähnen, dass ihr hier im Blog bald die 100.000 Aufrufe geknackt habt und es anlässlich dieses Ereignisses dann auch ein nettes Gewinnspiel geben wird!

So, und nun setzte ich mich mal ein Stündchen ran, für nen neuen Beitrag:)

Einen tollen Montag!

Wren

Eure Wren

Montag, 6. November 2017

Future TASTers Training: Gefüllte Auberginenröllchen mit glasierter Entenkeule (Und die Antwort auf die Frage, was uns wirklich glücklich macht)



Letzte Woche kamen die ersehnten original "The Taste"-Löffel von Fissler an. Garnicht so einfach, die in die Finger zu bekommen, aber nun habe ich derer vier und kann endlich mal an den richtigen Proportionen trainieren.

Viel habe ich mir angeeignet in den letzten Tagen: Fonds zu Kochen, in dunkel, hell, trüb oder klar. Ich habe zum ersten Mal Nudeln gemacht, direkt gefüllte Ravioli, und das Ergebnis war genial!
Ich lerne viel über Temperaturen und Konsistenzen, und ich kann endlich dünne Scheibchen schneiden, denn: ich besitze ein scharfes Messer.

Wer meine Beiträge aufmerksam liest, wird feststellen, dass das letzte Woche noch nicht der Fall war.
Aber manchmal geschehen Dinge, Dinge, für die ich eigentlich überhaupt schreibe, diesen Blog und Texte generell. Und Nein, damit meine ich nicht materielle Werte, sondern das Zwischenmenschliche, echte Kollegialität und gegenseitige Wertschätzung:


Es begann eigentlich damit, dass ich vor einiger Zeit dem Entwickler (Link auf den echt guten Blog)  der Produkte von, d. die Pfanne (Link auf besagtes Messer) 
anschrieb, weil ich gerne besagtes Messer testen wollte. Dass es schwierig ist, Messer zu testen (es sind quasi sofort feine Gebrauchsspuren auf der Klinge zu finden) war mir bis dato nicht klar. Klar war allerdings die Meinung des Entwicklers zu meiner Anfrage und ich kassierte eine Absage. Das ist nun nicht ungewöhnlich: Viele Firmen besitzen einen eigenen Blog, haben bereits Stammblogger, oder keine Lust oder Kapazitäten für Kooperationen. Alles fein.

Interessant an der Sache war aber, dass wir völlig komplett verschiedene Ansichten zur Reichweite von Bloggern und Co. an sich hatten was sich in Form einer Mail an mich manifestierte, die ich nicht unkommentiert lassen konnte, nicht etwa, weil sie unhöflich gewesen wäre oder dergleichen, ich hatte einfach andere Ansichten.

Es folgte eine kurze Diskussion, wo jeder seine Seite anschaulich darlegte, die Fronten geklärt wurden und man sich gegenseitig ein wenig auf den Sack ging.

Am Ende konnte ich diesen Menschen nicht wirklich leiden. Ich wusste aber, dass das an der Tatsache lag, dass mir jemand in meiner Überzeugung widersprochen hatte, und da fühle ich mich zunächst immer etwas angekratzt.

Allerdings war ich auch neugierig, denn Menschen mit einer begründeten Meinung ohne Scheu diese anzubringen, gibt es nicht mehr so viele in der heutigen Zeit.
 Zudem: Der Typ kochte auf seinem Blog, und ich wollte nun wissen, wie gut.

Ohne diese Diskussion hätte ich also nicht im Folgenden den Instagramkanal von Thomas abonniert und auch niemals wirklich gesehen, was für ne geile Küche der macht.
So verging ein wenig Zeit, ich fand den Kochstil zunehmend cool, das angekratzte Ego war längst vergessen, das Messer auch und man kommentierte halt auf Instagram in den Posts hin und her.

Irgendwann postete ich  ein Bild der von mir sehr geliebten Kartoffelsorte "Bamberger Hörnchen", die ich auf dem Markt erstanden hatte. Thomas schrieb darunter, dass er 130km fahren müsste, um daran zu kommen, worauf ich anbot, einfach welche zu schicken, was ja mit Tüften gut geht und nicht teuer ist. Ich bin halt der Meinung, dass man sich unter Köchen, ob jetzt Profi-, oder Hobbykoch, unterstützen sollte, habe sowas auch schon öfter gemacht, kein großes Ding.

Erstmal kam keine Antwort, was mich nun nicht verwunderte, die meisten Leute riechen ja eine Falle in irgendeiner Form, wenn man sowas anbietet. Für mich war das ok, jeder so wie er mag.




Was dann kam, nun, damit hatte ich nicht gerechnet. 
Ich bekam eine Paketbenachrichtung von d.die Pfanne.
Bestellt hatte ich nichts.
Kurz und knapp.


Es war das besagte Messer.

Gebunden war diese Hilfe für die Vorbereitung auf "The Taste", wie in dem beigelegten sehr netten Brief geschrieben stand, an Bamberger Hörnchen vom Markt sowie einen Schwarzkohl als Tauschgabe von meiner Seite.

Ehrensache, dass ich da gleich Samstag lostigerte, alles einsammelte und direkt versendete. Grad ist das Paket wohlbehalten angekommen, wie ich erfuhr. Danke an dieser Stelle nochmal, lieber Thomas. Ich bin super gespannt, was du aus den Hörnchen zauberst:).

Und genau das, Lieber Leser, sind halt so Sachen, die mich berühren und mich für Wochen und mehr fröhlich und glücklich stimmen. Das Messer ist ein Traum, klar. Aber viel GENIALER ist doch die Menschlichkeit die in solchen Aktionen liegt, Respekt und Wertschätzung, ohne im Gegenzug irgendwie etwas zu erwarten, sondern einfach mal nett sein.

 Und das ist es doch, worum es geht: Am Ende ist es nicht das Geld, das uns glücklich macht, nicht der dritte Kleinwagen oder der Swimmingpool.  Es macht uns nicht dauerhaft glücklich, reich oder berühmt zu sein.

 

Klickt doch mal auf den Blog von  The Masked Chef  und schaut euch  an, was iron eggs sind, oder wie man einem Apfelstrudel mit Datteln aufwerten kann. 

Und, natürlich, hier noch das Rezept zum Löffel:





 Gefüllte Auberginenröllchen mit glasierter Entenkeule

 Zutaten (für 2 Personen)

Eine Entenkeule
2 Auberginen
3 Zehen schwarzer Knoblauch

2 Knoblauchzehen in Scheiben
3 Zweige Thymian
1 El Tomatenflocken
100g Ricotta
2EL Olivenöl
Butter 

Salz, Pfeffer

Teriyakisauce (ich hab die immer auf Vorrat, aber mit 1El Mirin, 1EL Zucker, 1EL Sojasauce und 1TL Sake, lässt sie sich superleicht selber herstellen. Einfach  kurz aufkochen lassen und das Fleisch damit bestreichen)


Zubereitung:
  1.  Die Entenkeule mit schwarzem Knoblauch spicken und in einer Pfanne mit etwas Butter scharf anbraten. Den Backofen auf 170° Umluft, vorheizen.
  2. Keule in eine feuerfeste Form legen und 45 Minuten im Ofen auf der Hautseite garen.
  3. Eine Aubergine halbieren, die Hälften einschneiden, mit Knoblauchscheiben und Thymian spicken und mit Olivenöl bestreichen. In Alufolie zu Päckchen packen und zu der Ente eine halbe Stunde in den Ofen stellen.
  4. Die zweite Aubergine längs in feine Scheiben schneiden und die Scheiben mit Zitronensaft bestreichen, das fügt Säure hinzu und verhindert ein unschönes Braunwerden.
  5. Die Ente und die Auberginenpäckchen aus dem Ofen nehmen. Die Auberginenscheiben in etwas Butter in einr Pfanne von beiden Seiten 2 Minuten anbraten, abkühlen lassen.
  6.  Die Ofenauberginen Auslöffeln und das Innenleben mit dem Ricotta und den getrockneten Tomaten durch die Küchenmaschine zu einer Paste verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  7. Auf die Hälfte jeder Auberginenscheibe eine Tl der Füllung geben, umklappen so dass ein Päckchen entsteht, anrichten.
  8. Die Teriyakisauce erwärmen, die Entenkeule in Stücke schneiden und mit der Sauce bestreichen.
Guten Appetit!



Eure Wren







Sonntag, 5. November 2017

Wenn das Leben dir Zitronen gibt... Mach LEMONCURD draus!


Das Leben hat mir sogar eine ganze Menge Zitronen gegeben, zum Glück lediglich im wortwörtlichen Sinne: in der Form unserer Gemüsebox. In Jeder Box der letzten drei Wochen waren unter anderem immer mindestens drei Zitronen dabei, und so stapelten sich die sonnengelben Früchte neben dem Arbeitsbrett.

Das konnte ja aber kein Dauerzustand sein, und so beschloss ich, zum ersten Mal mein heißgeliebtes Lemoncurd selber zu Produzieren. Respekt hatte ich schon ein bisl, denn überall wurde ich davor gewarnt, wie schnell die Eiercreme gerinnt wenn sie auch nur ein BISL zu heiß ist.
Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, nicht wahr?


Also rieb ich die Schale von 6 Zitronen ab, presste den Saft und erfreute mich an dem leckeren Zitrusduft, der alsbald durch die Küche strömte.
Dann rührte und rührte ich, was sich tatsächlich als etwas zeitaufwendig aber nicht schwierig herausstellte. Nach 25 Minuten dauerrühren, hatte die Creme die Konsistenz von Akazienhonig angenommen und konnte in die Gläser gefüllt werden.

Da ich mir bei der Konsistenz nicht sicher war, habe ich zwischendurch immer Miniportionen in den Kühlschrank gestellt und nach 5 Minuten geguckt, wie fest das Ergebnis geworden war nach Abkühlung. Kann ich als Methode nur empfehlen

Ob sie etwas geworden ist, die Creme?


Und ob! Und das beim ersten Versuch! Sonnengelb, zitronig und LECKER! Was lernen wir daraus? Keine Angst vor neuen Rezepten!

Und hier isses:


Lemoncurd

Zutaten (für etwa 800g)

Saft und Schale von 6 Zitronen
6 frische Eier, verquirlt
400g Gelierzucker 1zu1

Zubereitung:
  1. Zitronenschalen und Saft in einem Topf mit dem Zucker erhitzen und rühren, bis der Zucker aufgelöst ist. Auf etwa Körperwärme abkühlen lassen.
  2. Eier unterrühren. Die Masse bei geringer Hitze (darf nicht kochen, sonst gerinnt das Ganze) beständig rühren, bis die Konsistenz die von Akazienhonig erreicht.
  3.  In durch Abkochen sterilisierte Gläser füllen, abkühlen lassen.
  4.  Gekühlt ist die Creme etwa 3 Monate haltbar.


*Tüdellüü*
Wren

Donnerstag, 2. November 2017

SOUL SOUPS - Wrens Lieblingssuppen, mit HANSE GEWÜRZE


Gut gegen die Kälte: Bortsch mit Lamm
 
Werbung*// Der doch recht milde Herbst, auf den Straßen hörte ich oft (fast schon empört): 
„Das ist doch kein Oktober!“, zieht sich nun endlich die Winterstiefel an und setzt sich die warme Schafwollmütze auf, um seine Ohren vor dem kalten Wind zu schützen. Der erste Herbststurm zog über uns hinweg, und die Luft ist nun merklich abgekühlt, endlich!

Endlich deshalb, weil die kalte Jahreszeit für mich die Zeit der inneren Wärme ist. Denn was gibt es Schöneres, als aus der Kälte ins Haus zu kommen, sich die klammen Finger an einer Schale dampfender Suppe aufzuwärmen und die Aromen der frischen Kräuter und Zutaten einzuatmen.
Soulsoups, das sind, für mich, meisterhaft gewürzte Suppen mit kräftigen Farben, welche Löffel für Löffel einfach glücklich machen.




Mild und cremig: Karotten-Tomatensuppe mit Orangenpfeffer.



Für meine persönlichen Lieblingssuppen bin ich immer auf der Suche nach guten Gewürzen und im speziellen nach Gewürzmischungen, welche dann aber auch bitteschön ohne Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker auskommen sollten. Bisher war meine Suche nicht sonderlich erfolgreich, denn entweder waren es die besagten Zusatzstoffe, oder ein unausgewogenes Aromaprofil, welches mich störte. Denn zum Würzen ist zu wissen, dass es keinesfalls ausreicht, einfach Gewürze „zusammenzuschütten“, man muss die einzelnen Komponenten auch miteinander abstimmen, sowohl was Menge als auch die Partikelgröße angeht. Wenn sich in einem Gewürzsalz das grobe Meersalz am Boden versammelt, während die gehackten Kräuter sich im oberen Bereich tummeln, dann ist da zum Beispiel etwas schief gegangen.

So schaute ich also und suchte ich, und fand schließlich HANSE GEWÜRZE. Wobei eigentlich fand Hanse Gewürze mich, denn sie suchten Blogger für einen Produkttest. Ich bewarb mich, wurde ausgewählt und durfte mir ein ordentliches Paket aus dem Shop aussuchen, vielen Dank noch einmal dafür! Ich wählte aus dem großen Angebot einige Einzelgewürze, aber auch Mischungen aus, und wartete nach einem unkomplizierten Bestellprozess gespannt auf die Ankunft.


Herzhaft-winterlich: Rotkrautsuppe mit Entenbrust



Während ich wartete, stöberte ich auf der Seite und was ich so las, fand ich gut: Hanse Gewürze wählt nur naturbelassene Gewürze aus, welche ohne Pflanzenschutzmittel oder anderen Kram herangezogen wurden. Auch verzichtet das Startup bei seinen Gewürzen auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe, setzt, laut eigenen Aussagen, auf 100% natürliche Ware. Die Gewürze werden des Weiteren mit Hand verarbeitet um die empfindlichen Ausgangsprodukte zu schonen und die Aromen zu bewahren.
Auch allerlei Tipps, zum Beispiel zur Lagerung und Verwendung der Gewürze sind auf der Seite zu finden und ich fühle mich dort als Kunde sehr gut informiert

Eine kleine Auswahl aus dem reichen Angebot von HANSE GEWÜRZE

Als die Gewürze bombensicher verpackt ankamen, in ihren schön verkorkten Gläsern oder den praktischen, wiederverschließbaren Papiertüten, war ich kreuzgespannt, Besonders triggerte mich das Gewürz „Magic Star“. Die Beschreibung lautet nämlich so:

Unser Magic-Star ist unser ganzer Stolz. Eine fein abgestimmte Mischung, die Sie universell einsetzen können. Egal ob zu Fleisch, zu Fisch oder zu Gemüse. Dieses Gewürzsalz passt immer.“

Ahja, soso. Fand ich ersteinmal ein wenig großspurig, ehrlich gesagt, aber ich bin da ja durchaus aufgeschlossen. Ich überlegte, wie ich dieses Wundersalz am besten austesten könnte, und entschied mich für eine Reihe meiner Lieblingssuppen: Bortsch, Rotkrautsuppe, Möhren-Tomatensuppe.

Warum diese Auswahl? Nun. Bortsch ist sehr herzhaft mit viel Umami: Zwiebeln, Tomatenmark und Speck geben sich die Hand, begleitet von der erdigen roten Beete und kräftigem Lamm. Würde das Gewürz gegen diese geschmacksintensive Kombination bestehen können?
Als zweites im Ring: Rotkrautsuppe mit Ente. Hier überwiegen fruchtige Aromen, Säure vom Wein sowie fettiges Entenfleisch. Passt dieses Salz zu diesem eher süßen Gericht?

Zuletzt schließlich die Tomaten-Möhrensuppe mit gelben Dosentomaten aus Italien. Mild, sämig, sanft, mit einer leichten Schärfe von Ingwer und einem Hauch Orange. Ergänzt „Magic Star“ sie oder wird es diese leichte Suppe von der Gewürzmischung mit der Aromakeule erschlagen?
Ich war gespannt.

Also ab mit der Wunderwaffe in die Gewürzmühle, -Die Mischung war schoneinmal gut, nichts setzte sich großartig ab (nichteinmal nach pentrantem Schütteln, wenn getestet wird, dann richtig, ne?)-, und losgekocht.



In die Magic-Star-Gewürmischung von Hanse Gewürze habe ich mich verliebt:)


Kurz und knackig: Das Ergebnis hat mich überzeugt. Das Gewürz hat etwas von einem guten Schauspieler, der sich je nach Situation und Szenenzusammenstellung die richtigen Kleider anzieht und sich perfekt einfügt. Wie kann das sein?
Das Geheimnis liegt wohl in der Zusammensetzung:

Steinsalz, Tomaten*, Zitronenschalen*, Pfeffer*, Zwiebeln*, Paprika*, Knoblauch*, Thymian*, Rosmarin*, Basilikum*, Lavandin*
* aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft

Zunächst mal Salz. Klar bei einem GewürzSALZ, sollte man meinen. Die richtige Menge ist hier jedoch wichtig, und das haben die Jungs von Hanse Gewürze super hinbekommen.
Dann die Umami-Fraktion: Zwiebeln und Tomaten sorgen für Herzhaftigkeit.
Thymian, Rosmarin und Knoblauch sind klassische Würzkräuter, die sich in den meisten Fonds und Grundlagensaucen wiederfinden, sie machen das Geschmacksprofil rund.
Für Frische sorgt Basilikum sowie die Zitronenschale, die auch noch Säure hinzufügt. Paprika und Pfeffer für eine runde Schärfe, Perfekt!

Fazit: Die Mischung ist wirklich clever gemacht, da sie alle Komponenten beinhaltet, die es braucht für ein gutes Gericht: Schärfe, Umami, Süße, Säure.
Für mich wird dieses Gewürz einen festen Platz in meiner Küche bekommen.

Du möchtest das Magic Star selber ausprobieren? Hier die Rezepte für dich zum Nachkochen:




Bortsch mit Lamm
"Eine erdige, herzhafte Suppe, perfekt, um an richtig kalten Tagen ordentlich aufzuwärmen. Die Rote Beete hat jetzt Saison und schmeckt ausgezeichnet. "

Zutaten (für 2 Personen)

2 Große Rote-Beete- Knollen, geschält und in Würfel geschnitten.
100g Zwiebeln, geschält und gewürfelt.
 200g Lammhüfte, in Stücke geschnitten
1 Zweig Rosmarin
2 Knoblauchzehen, geschält und angedrückt.
Ein Stück Butter
150ml Trockener Rotwein (oder Traubensaft)
1Liter Gemüsebrühe


Pfeffer


Zubereitung:
1. Zwiebeln, Fleisch und Knoblauch mit Butter in einen Topf geben und etwa 5 Minuten anbraten, bis die Zwiebeln glasig und die Fleischwürfel braun gebraten sind. 
2. Rote Beete-Würfel hinzugeben, unter Rühren weitere 2 Minuten braten, mit Wein ablöschen und mit Brühe auffüllen.
3. Etwa 30 Minuten kochen lassen, bis die Rote Beete gar ist. Suppe grob pürieren, mit Gewürzsalz und Pfeffer würzen




Karotten-Tomaten-Suppe mit Orangenpfeffer und Kokosmilch

"Diese milde Suppe bringt mit ihrer Farbe, dem Kokosgeschmack und dem Zitrusaroma der Orange den Sommer zurück, ohne dabei zu leicht zu sein. Diese Suppe ist gedacht für trübe, regnerische Herbsttage als sättigender Glücklichmacher. Dazu passt ein mildes Kürbisbrot"

Zutaten(für 2 Personen)
1kg Möhren, geschält und in Scheiben geschnitten
1 Dose gelbe, ganze Tomaten (Gibt es zum Beispiel HIER)
50g Schalotten, geschält und in Würfel geschnitten.
1 Stück Butter.
1 Dose Kokosmilch cremig
150ml trockener Weißwein
1Liter Gemüsebrühe
Muskatnuss

Zubereitung:
1. Schalotten in Butter anbraten, bis sie glasig sind, Möhrenscheiben hinzugeben, unter Rühren etwa 2 Minuten weiter anbraten, mit Weißwein ablöschen und mit Brühe auffüllen, Dosentomaten dazugeben.
2. Etwa 30 Minuten kochen, bis die Möhren gar sind. Suppe pürieren.
3. Kokosmilch hinzugeben, erwärmen. 
4. Mit Orangenpfeffer, Magic Star und Muskatnuss abschmecken




Rotkohlsuppe mit Entenbrust, knofisierten Kürbisbrotcroutons und knuspriger Entenhaut


"Diese Suppe ist ganz klar ein Festessen mit all ihren weihnachtlichen Aromen wie Zimt, Lorbeer und Nelke. Auch die Zubereitungszeit ist eine andere, denn der Rotkohl wird mehrere Stunden im Slowcooker gegart, um  all die Aromen voll zu Geltung zu bringen. Wer sich jedoch die Zeit zur Vorbereitung nimmt, wird mit einem großartigen Gericht belohnt werden, welches anderen Hauptgerichten in nichts nachsteht."

Zutaten (für 2 Personen):
Rotkohl (gart 6 Stunden, darum am Morgen zubereiten)
1 kleiner Rotkohl, halbiert und in Streifen geschnitten.
2 Äpfel, entkernt und in Würfel geschnitten
300ml Portwein
500ml Entenfond
(2 LOrbeerblätter
3 Zimtblüten
5 Nelken )-> in einem Gewürzsäckchen.


Ente:
2 Entenbrüste
1 Tl Kokosöl

Brot:
 2 Scheiben Kürbisbrot 
2 Knoblauchzehen

Pfeffer
Zucker bei Bedarf


Zubereitung:
1. Alle Zutaten für den Rotkohl in den Slowcooker füllen. Eine Stunde auf "High", 5 auf  "Low" Kochen lassen. Der Kohl ist nun weich und die Aromen der Gewürze konnten sich perfekt entfalten. Wer länger arbeiten muss, kann den Kohl aber auch locker 7 oder 8 Stunden garen lassen, das schadet nicht.
2. Gewürzsäckchen herausnehmen, Kohl mit Flüssigkeit in einen Topf füllen , grob pürieren. Mit Gewürzsalz, Pfeffer und Zucker abschmecken, bei Bedarf etwas Wasser angießen (wenn die Suppe zu dick ist)
3. Ofen auf 170°C Umluft vorheizen. 
4. Entenbrüste auf der Hautseite diagonal einritzen (nicht in das Fleisch) und in eine Pfanne mit dem Kokosöl scharf anbraten (von beiden SEiten 2 Minuten)
5. Mit der Hautseite nach unten in eine Auflaufform geben und im Ofen etwa 20 Minuten garen.
6. Entenbrust rausnehmen, die Haut abtrennen, in Streifen schneiden und in einer kleinen Pfanne kurz knusprig anbraten.
7. Suppe aufwärmen, Brot toasten, mit Knoblauch einreiben und in Würfel schneiden.
8. Die Ente in Scheiben schneiden. Suppe auf Tellern anrichten, die Entenbrust dazugeben, mit  Brot und Entenhaut garnieren.


Einen guten Appetit!



Hast du eine Lieblingssuppe? Wenn ja welche und 

warum? 

Poste es gerne in die Kommentare!


Mach es dir schön!

Wren

*( Gewürze wurden von HANSE GEWÜRZE zur Verfügung gestellt)