Montag, 18. September 2017

FOODSAVERS Kitchen - Kohlrabilasagne mit Kichererbsenbechamel, Aivar und Chinakohl (vegetarisch)

Was mache ich mit übrig gebliebenen Gemüse?

Ich hasse es, Lebensmittel wegzuwerfen, und dabei habe ich nichteinmal diesen : "Andere haben nichts zu beißen und du wirfst Sachen weg-Gedanken". 
Es geht mir viel mehr um den Wert der Lebensmittel an sich, um das Gemüse beispielsweise, welches lange gewachsen ist und nun nur aufgrund mangelnder Organisation meinerseits schlecht wird und in der Tonne landet.

Letztens war ich bei Freunden zu Besuch und die Gastgeberin warf einen halben Chinakohl weg. Auf mein erstauntes Nachfragen hin meinte sie: "Ich weiß halt nicht, was ich damit noch machen soll"

Kann man machen, muss nicht sein, finde ich, und darum gibt es diese neue Kategorie, um übrige Lebensmittel vor der Tonne zu retten, stattdessen die Kreativität einzuschalten, und sich zu trauen, was Leckeres daraus zu Bauen:)

Unterstützt hat diesen Beitrag Daniela Fitzthum von der Licher Natukostecke. Daniela ist nämlich auch gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln, und so wird am Ende der Woche einiges, was über das Wochenende verderben würde, mitgenommen, um lecker Pfannen, Eintöpfe und Aufläufe daraus zu zaubern. Und diese Woche durfte ich halt ein  wenig Gemüse "mitretten", mit nach Hause nehmen und dieses leckere Lasagne für euch bauen. Vielen Dank, liebe Daniela!


Nachdem ich das Gemüse gewaschen und geputzt hatte, sammelte ich die Überreste der Woche zusammen: Die offenen Packungen aus Kühl und Vorratsschrank. Da ich noch Käse hatte, entschied ich mich für eine schöne Lasagne, denn  Kohlrabi, in Scheiben geschnitten, eignet sich perfekt als Lasagneplattenersatz und ist mit einer tomatigen Sauce ein Traum!

Foodsaverregel Nr 1: Gemüsereste und Tomatensoße sind eine Traumkombi!

Generell lassen sich Gemüsereste gut würfeln, anbraten, und in Tomatensoße (aus Tomatemark, passierten oder gestückelten Tomaten) geschmort, super zu einer leckeren Pfanne verarbeiten. Noch ein paar italienische Gewürze, oder ein bisl gehackten Ingwer rein, fertig. Wem das zu leicht ist, der kann die Soße etwas weiter eindicken lassen, zwei drei Eier in die Masse reinschlagen und stocken lassen, und das ist nur eine von vielen möglichen Ideen!

Hier nun das spontane Lasagne-Rezept für euch, das Gemüse kann natürlich variiert werden!



Kohlrabilasagne mit Kicherebsenbechamel
p.P:350kcal
Zutaten(für 4 Portionen):
2 Kohlrabi in Scheiben geschnitten

1Aubergine gewürfelt
1/2 Chinakohl, geschnitten
1 Rote Paprika gewürfelt
1 Zwiebel gehackt
1 Knoblauchzehe gehackt

5g Kokosöl

150g Tomatenmark
300g Ajvar mild
Italienische Kräuter
Salz
Pfeffer

1Dose Kichererbsen
95g Frischkäse Rahmstufe
Muskatnuss

160g Räucherkäse gewürfelt
Zubereitung:
1. Zwiebel mit Knoblauchzehe und Öl in einer Pfanne kurz anbraten, Auberginen und Paprika hinzugeben. Etwa 5 Minuten weiterbraten, gelegentlich umrühren.
2.Tomatenmark und Aivar mit 200ml Wasser verrühren. Gemüsepfanne damit ablöschen, mit Kräutern, Salz und Pfeffer würzen.Aauf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Soße etwas dickflüssig ist.Nochmals abschmecken.
3. Kichererbsen mit Frischkäse pürieren, mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.
4. In einerAuflaufform zunächst Kohlrabischeiben schichten, bis der Boden bedeckt ist, dann etwas Soße darauf geben,Chinakohlstreifen,  ein paar Löffel Bechamel, Kohlrabiplatten und so weiter. Zum Schluss die restliche Bechamel in die Form geben und mit Käsewürfeln toppen.
5. Bei 180° Umluft etwa 35 Minuten im Ofen garen lassen, bis der Käse braun und die Kohlrabischeiben gar sind.

Guten Appetit!


Wie sieht es bei dir aus? Wie "rettest" du am liebsten übriggebliebene Lebensmittel vor der Tonne?
Poste es in den Kommentaren!

Wren



Samstag, 16. September 2017

Die tägliche Amsel- Probleme, die ich früher noch nicht hatte..

... Das beginnt schon beim Auffinden der Amseln: Flogen sie im Winter, Frühling und Sommer ÜBERALL herum, Ü-BER-ALL, machen sich die gefiederten BIB (Birds in Black) neuerdings erstaunlich rar. Ist es das kühle Wetter, der Regen? Vielleicht, andererseits: Wo sollen die denn hin? Oder gibt es neuerdings  überdachte Amselnester mit Strom und Gasheizung? ich hoffe mal nicht.

2. HUNNGAAAAA!!!
Ein weiteres Problem ist, dass ich, 2kg vor Normalgewicht, mit meinem Kaloriendefizit nicht mehr hinkomme. Dazu sei gesagt, ich habe mein Sportpensum fett hochgeschraubt (weil plötzlich geil!) auf 3mal die Woche Cardio+ Splitmuskeltraining und so 1-2 mal die Woche Nordic Walking oder Wandern. Dazu kommen die obligatorischen 10.000 Schritte am Tag.
Mein Körper schiebt in Folge richtig mies Hunger. Ok, beim Diäteln ist ja so nen bisl Hunger hin und wieder normal, aber kein: "Ich esse meine Blumen, den Nachbarshund und auch dich, wenn du mir auf den Keks gehst"- Hunger.
Keine Ahnung wie ich das löse, kcal dauerhaft hochschrauben?  Is eigentlich doof, weil ich bin nicht so massiv geduldig, aber dieser krasse Schmacht geht auch echt nicht. Das Tagesergebnis ist zwar immer unter Gesamt umsatz, aber, hey, nervt.
Protein habe ich ein wenig im Verdacht, da könnten 60g pro Tag zu wenig sein (na, wer erinnert sich noch dass ich mal das UMGEKEHRTE Problem hatte?).
Wer sonst Ideen hat, immer her damit!
Ein wenig pokere ich auf die Blackline Flavours  , um damit mein Quarkporridge zu aromatisieren. Madame Graphisme hat ja das Zeug ne Zeitlang in den Himmel gelobt, und da sie auch ein Schokoholic ist, habe ich große Hoffnungen auf die Sorte "Tiny-milk". Dann hätte ich  meine Proteinmahlzeit mit Abwechslung im Geschmack und ohne Zuckerbombe.  Der Flavour basiert auf Inulin was zumindest nicht der harte Mist ist sondern ein Ballaststoff. Hoffen wir nur, dass ich davon nicht rennen muss.

3. Wren rennt
Das Rennen wäre das dritte Problem. Ich führe das mal nicht weiter aus, falls kleine Kinder mitlesen, aber ich vertrage keine Fleisch+ Gemüsekombis ohne was stärkemäßiges mehr, dann bin ich direkt am Flitzen. Ich denke mal dass das Hammerantibiotikum im Urlaub meine Darmflora genukebombed hat, und die immer noch nicht so hundertprozentig klar kommt. Zur Zeit reichen ein paar Haferflocken in den Gemüsepfannen. Auch hier hoffe ich auf das Inulin welches ja als Präbiotikum gilt, ich glaub da zwar nicht dran, aber vielleicht wirkt es trotzdem. Ansonsten halt Joghurtquark und so.

4. Doofe Kommentare beim Training
Zur Zeit verstärkt, was nervt, da ich momentan Arbeitstechnisch etwas gestresst bin und nen dünnes Fell habe. Grimmig gucken und Ohrstöpsel helfen da leider nicht. Da wünscht man sich manchmal schon, dass der Crosstrainer spontan aus seiner Verankerung bricht und mal schön nach vorne losfährt, sorry, aber ich will doch nur trainieren...

Ich frage zum Beispiel den Trainer im Fitti, ob die nen Tool zum Abchecken der Körperzusammensetzung haben. Er so: " Nä, aber wir haben nen Personal-Trainer der kann mal deine Körperzusammensetzung abchecken *höhö*. 
Toll, danke. 
Rangiert bei mir direkt auf Platz 3 nach: "Bist du öfter hier?" (Ok bei Fittis keine sooo unberechtigte Frage, trotzdem nervig wenn dieselbe Person dass in zwei Wochen dreimal fragt) 
und: "Du trainierst aber ganz schön hart- für ne Frau" *Kotz*


5. Arbeeeiiit
Eigentlich nichts, wo man sich beschweren sollte, denn tendenziell supererfüllend und bringt kleine Münztierchen rein, aber es kommen ja, wie immer, alle Termine auf einmal, und so japse ich zwischen Abgabefristen, Deadlines und der mangelnden Organisation diverser Systeme (Uni *hust) aufgrund dessen sich ALLES verzögert.

Bah ey.
So.
genug gemöppt.

Was war schön?

- Als Stammkunde im Dönerladen kommt man IMMER zuerst dran, egal wie voll es ist.
- Verlobungsring wieder vom Juwelier abgeholt (wurde verkleinert). "wie was, Wren, VERLOBT?" jahaaa, guckst du HIER
- Herbst! (liebste Jahreszeit)
- MUSKELN, so langsam sieht man was.
- Montag kommt mein neues Körnerkissen, UND es ist ein GANZRÜCKENKÖRNERKISSEN, quasi die MUTTER aller Körnerkissen! Ich kann es kaum erwarten: wie luxeriös es sein wird, und als Bettvorwärmer an kalten Tagen, haaaach!
- Tolle Kooperationen, so wie im Beitrag GESTERN.


Wie schauts bei dir? alles fit oder hast du auch grad ein Problem, das du früher noch nicht hattest?

*Tüdelüüüü*
Wren




Freitag, 15. September 2017

Inspiriert NACHGEKOCHT!- Foodwars S1 E6+7: Yukihira-Style-Chalipin- Steak Don - Mit GEWINNSPIEL!

Dieses Donburi vereint würzigen Reis, geschmorte Zwiebeln und zartes Steak.

Werbung//Wir starten in eine neue Ära... ähhh, Kategorie: Ich weiß nicht, wer von euch alles Anime schaut, aber ich sage euch: da wird STÄNDIG gegessen. Und ganz besonders in Serien wie FOODWARS (Shokugeki no Soma), in der es um Elitekochschüler geht, die sich in Kochduellen battlen, um herauszufinden, wer der beste Koch ist.

Irgendwann hatte ich die Nase voll davon, nur sabbernd vorm Bildschirm zu hängen, und ich beschloss, da ich ja jetzt doch gute Kenntnisse in der japanischen Küche besitze, einige Rezepte nachzukochen.
Das heutige Donburi (eine komplette Mahlzeit in einer Schale) sprach mich besonders an, da es westliches Steak und Wein mit japanischen eingelgten Pflaumen und Mirin, japanischem Kochwein, verbindet. 

Das Doofe war nur: Ich hatte keine Donburi-Schalen.

Großartigerweise  stellte mir Frau Otani von Miyabi (Der Shop wo ich mein ganzes japanisches Geschirr herhabe) drei sehr schöne Donburischalen zur Verfügung, was ich ganz wunderbar finde, vielen Dank dafür!
Und da FREUND und ich ja zu zweit sind, könnt ihr die dritte Schale hier im Blog gewinnen! Wie? dazu später mehr!


Die Schalen wurden von Miyabi extra für dieses Gericht ausgewählt, und sind wirklich wunderwunderschön: der blaue Ring, der sich um die weiße Schale zieht, erinnert an einen Pinselstrich und symbolisiert in seiner Geschlossenheit die Idee des Donburi als eine vollkommene Mahlzeit in nur einer Schale.

Frau Otani ist mit ihrem Miyabi-Freundeskreis-Blog  übrigens auch ein frisch geschlüpfter Blogger! Der Blog hat Origami als Hauptthema, Frau Otani berichtet aber auch von Reisen oder wie das Thema Japan in ihr Leben kam, und hat dabei einen unglaublich sympatischen Schreibstil. Schaut auf jeden Fall einmal rein!

Zurück zum Rezept;):


In der Doppelfolge in der das Donburi serviert wird,  besiegt der junge Held Yukihira in einem Kochduell um das Thema Fleisch-Donburi den "Meat-Master", eine ambitionierte junge Frau (mit zwei überzeugenden Argumenten), welche der Jury so ziemlich das hochqualitativste Fleisch präsentiert, was es auf dem Markt gibt. Yukihira hingegen, welcher chronisch pleite ist, serviert ein Donburi , welches als Fleischkomponente ein fertig verpacktes  Rindfleischstück aus dem Sonderangebot des örtlichen Supermarktes hat, und.... gewinnt das Duell!



Möglich wird das durch Zwiebeln, welche Yukihira fein hackt, das Fleisch damit bedeckt und das Ganze durchziehen lässt: Der Zwiebelsaft löst die Kollagenfasern auf und macht das Fleisch zarter.
Später brät er die Zwiebeln  in einer Mischung aus Sojasauce, dem Bratenfett und Wein an, wodurch selbige ihr Umami voll entfalten können. Als letzten Twist verwendet er Umeboshi-Paste im Reis. Umeboshi sind sauer-salzig eingelegte, japanische Pflaumen, welche viel Säure besitzen.

Die Kombination aus dem leicht saurem Reis, dem herzhaften Fleisch und den süßen Zwiebeln haut die Jury so aus den Latschen, dass Yukihira gewinnt, trotz einfachster Zutaten. 

Womit eindrucksvoll bewiesen wäre, dass es beim Kochen auch auf Kreativität und dem Sinn für Aromen ankommt und nicht allein auf High-End Zutaten.
 Ihr wollt das Rezept?

Hier ist meine Interpretation davon! Ich habe natürlich etwas improvisieren müssen, da in der Sendung nicht alle Informationen gegeben wurden. Bei dem Wein habe ich mich letzten Endes für Portwein entschieden, ich finde der passt am Besten. Das Fleisch wird umso besser, je länger du es mit den Zwiebeln ziehen lässt. 2 Stunden sollten es auf jeden Fall sein, also plane das in deine Vorbereitungszeit ein.
Das Ergebnis ist jedenfalls saulecker!



 Yukihira-Style-Chaliplin-Steak Don
p.P: ca. 600kcal

 Zutaten (für 2 Portionen):
150g Rundkornreis
2 Umeboshi 

260g Rindersteak oder Schweinesteak
400g Zwiebeln, fein gehackt

40g Butter
40ml Mirin
40ml Portwein
40ml Sojasauce

Zubereitung:
1. Das Steak zwischen zwei Frischhaltefolien flachklopfen und rautenfömig ein (aber nicht durch)schneiden.
2. Die eine Hälfte der gehackten Zwiebeln in eine Schale legen, das Steak darauf legen und mit den restlichen Zwiebeln bedecken. 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
3.Den Reis nach Anweisung kochen.
4. Umeboshi entsteinen, zu einer Paste zerdrücken, unter den Reis mischen.
5. Das Steak in der Butter goldbrau braten, mit Salz würzen. Beiseite legen
6. Die Zwiebeln im Steakfett golden anbraten, mit Mirin, Portwein und Sojasauce ablöschen und reduzieren lassen, bis die Soße eingedickt ist.
7. Das Steak halbieren, den Reis in zwei Schalen anrichten, jeweils ein halbes Steak darauf legen und mit Zwiebeln toppen.

Guten Appetit!


GEWINNSPIEL:
Du möchtest die Donburi-Schale von Miyabi gewinnen?
Dann kommentiere unter diesem Beitrag, welches Gericht du zuerst in dieser Schale servieren möchtest (gerne mit Rezept!).
Einsendeschluss ist Sonntag der 8.10.2017 um 23.59
Das Los entscheidet!

Viel Erfolg!

Eure Wren

Donnerstag, 14. September 2017

BLITZREZEPT - Kartoffel-Hokkaido-Auflauf mit Ingwer und Honig


Manchmal darf es gerne schnell und unkompliziert beim Kochen sein, auch im Hause Zaunkönig, und Angesichts des immer kühler und zunehmend regnerisch werdenden Wetters wird wieder verstärkt der Ofen genutzt, um herzhaft warmes Soulfood zu erbacken und zu erschmoren.

Wir starten die Ofensaison mit einem einfachen Saisonauflauf aus Hokkaido und Kartoffeln, gewürzt mit wämenden Ingwer und süß-herben Waldhonig

Die meiste Zeit nimmt das Garen im Ofen in Anspruch, aber währendessen lässt sich ja allerhand Anderes machen: Ein gutes Buch lesen, Tee trinken und dem Wind draußen beim wüten zusehen.

Nice to know: Hokkaidoi muss nicht geschält werden! Einfach den Kürbis halbieren, die Kerne mit einem Löffel entfernen und den Kürbis in Würfel schneiden.


 Kartoffel-Hokkaido-Auflauf
p.P ca.380kcal
 Zutaten (für 2 Personen):
600g Kartoffeln
600g Hokkaidokürbis

300g Gemüsebrühe
30g Waldhonig

Ingwer
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
1. Kürbis in zwei Hälften schneiden, Kerne entfernen. Kürbisfleisch und Kartoffeln in etwa 4cm lange Würfel schneiden.
2. Den Ofen auf 200°Umluft vorheizen.
3. Kürbis und Kartoffeln auf zwei Ofenformen verteilen, mit Gemüsebrühe übergießen, im Ofen auf mittler Schiene eta 40 Minuten garen
4. Formen aus dem Ofen nehmen, mit Salz, Pfeffer und Ingwer abschmecken und mit Honig übergießen.

Guten Appetit!


Mach es dir schön!
Wren


Mittwoch, 13. September 2017

Und der Grund für mein Gefühl, bist du! - verliebt, verlobt!


 Vor etwa drei Monaten kaufte Freund Konzertkarten für meinen Lieblingskabarettisten Bodo Wartke. Da hatte ich schon einen kurzen Gedanken, der aber schnell durch FREUNDs Erzählung des unglücklichen Erlebnisses seines Arbeitskollegen verscheucht wurde: Dieser hatte nämlich mit seiner Freundin spontan einen Ausflug zu den Niagarafällen unternommen. Da beide schon länger ein Paar waren, dachte besagte Freundin an einen Antrag, ihr Freund jedoch wollte nur schon immer mal zu den Niagarafällen und hatte wirklich nur einen Ausflug im Sinn. Das Drama was dann folgte, könnt ihr euch sicher gut vorstellen.

Ich stellte mich also auf einen schönen Abend ein.
Am Samstag ging es dann los. Während ich freudig war, auf Fulda, Bodo Wartke und den Hotelpool (uuuhh jeah), saß FREUND wie auf Eiern, war durcheinander und ich dachte schon er hätte sich was eingefangen.
Im Nachhinein beschrieb er mir seine Emotionslage zu dem Zeitpunkt so:" Au man, das Wetter soll schlecht werden, was ist wenn sie nein sagt? wird alles klappen, passt der Ring?...".
Ich ahnte davon freilich nichts.


Im Hotel angekommen war ich erstmal stinkig weil die Rezeption irgendwie ALLERGIKERTAUGLICHE Bettwäsche mit FEDERBETTEN assoziiert hatte (Ich hatte dahingehend ein übles Erlebnis im letzten Jahr gehabt was mich nun triggerte) was ich für ein 4-Sterne-Hotel unangemessen fand.
So motzte ich also wie ein Rohrspatz, als FREUND vorschlug, einen Spaziergang im Park zu machen, während die Betten ausgetauscht würden. Ich stimmte zu, war aber immer noch angegrummelt und lamentierte über Servicewüsten und zu viel Geld für schlechte Leistung und ja, ich hatte mich da etwas reingesteigert, ich gebs ja zu.


Irgendwann und aus meiner Sicht, IRGENDWO im Park, blieb FREUND stehen und bat mich, die Augen zu schließen. Ich war immer noch so sauer, dass ich mich nicht mal fragte, warum.


Als ich sie wieder öffnete stand er vor mir und sprach:"It's dangerous to go alone, take this!" und überreichte mir eine Tüte, auf der "Epic Loot" draufstand (wir sind die absoluten Gamer;)). Verwirrt öffnete ich die Tüte und darin befand sich eine Ledertasche die ich schon seit Monaten durch das Schaufenster hinweg angeschmachtet hatte.
Ich sah ihn an und war nun völlig perplex
Freund meinte daraufhin nur: "Öffne die Tasche"

Und da war es, das Kästchen, was man wohl sofort erkennt. Als ich es öffnete und sprachlos war, weniger Angesichts des wunderschönen, filigranen Ringes, als vielmehr der zugrunde liegenden Bedeutung, ging mein Liebster auf die Knie und fragte, ob ich seine Frau werde wolle


Die Zeit stand still, für einen kurzen Moment.
Ich sah mich um, sah diesen wunderschönen Ort vor dem Schloss in Fulda, die Wildblumen in den Beeten, den alten Springbrunnen.
Ich sah in die Augen von FREUND, dem Mann, der mit mir seit  nun fast 5 Jahren durch dick und dünn
geht, meinen hangry-Status toleriert, meine schrecklichen Macken süß findet und mit dem ich zocken, lachen, weinen oder auch stundenlang diskutieren kann.
Den ich über alles Liebe.


Und kennst du das, wenn das Herz so weit wird, weiter als du selbst, als wollte es die ganze Welt mit umarmen?

Und in dieser Weite, die schon alles enthält und alles ausdrückt, war nur noch ein einziges Wort wirklich wichtig:

"Ja"




Dienstag, 12. September 2017

HerbstBURGER : "Erntezeit" - Mit Lammpattie, BBQ-Sauerkraut, rauchiger Tomatensoße und Johannisbeergelee.



Der Herbst liegt bereits in der Luft, es wird merklich kühler, die Früchte des Sommers können nun eingeholt werden. Zu diesem Anlass werden seit jeher Erntedankfeste gefeiert, bevor dann schließlich die Tage kürzer werden und der Winter einkehrt.

Diese Zeit des Jahres soll der "Erntezeit"Burger einfangen: Ein saftiges Lammpattie tummelt sich mit BBQ-Sauerkraut, Apfelmus, selbstgemachtem Johannisbergelee, einem Hauch Ahornsirup und rauchiger Tomatensauce zwischen zwei Brioche-Brötchenhälften.


Zur Auflockerung dient Salat der Saison, denn ein Burger muss auch etwas Knackiges haben. Den Ausschlag für dieses Gericht gab im Übrigen BBQ-Sauerkraut, welches ich zufällig im Rewe entdeckte und unbedingt ausprobieren musste, quasi das pulled-Pork in Gemüseform. Und wo Pulled Pork gut schmeckt, kann so ein Kraut ja nicht schlecht sein, so zwischen zwei Brötchenhälften.


Den Twist am Burger macht der polnische Räucherkäse aus, der zu den süß-fruchtigen Aromen  noch etwas Herzhaftes hinzufügt und perfekt zu dem Sauerkraut und der Tomatensoße passt. Der Käse hat sehr grandiose Schmelzeigenschaften. Ersatzweise tut es aber auch ein schöner Cheddar.


Wichtig ist es, die Brioche-Hälften vor dem Belegen zu toasten, damit die später nicht durch Soße und Co matschig werden.

Das Gesamtergebnis war so lecker, dass ich das auf jeden Fall wiederholen werde, zum Beispiel zum Erntedankfest:)



Burger: "Erntezeit"
ca.850kcal p.P

Zutaten (für 2 Personen):

2 Brioche Burger-Brötchen
200g BBQ-Sauerkraut (z.b. von Hengstenberg)
2 Lammpatties
400g gemischter Salat
2El Apfelmus
2TL Johannisbeergelee 

100g Räucherkäse oder Cheddar

50g Tomatenmark
Rauchsalz
Italienische Gewürzmischung 

Ahornsirup


Zubereitung:
1. Lammpatties im vorgeheizten Ofen 25 Minuten grillen. Briochebuns toasten.
2. Für die Tomatensoße Tomatenmark mit Rauchsalz und Kräutern abschmecken, 150ml Wasser hinzufügen und auf kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Konsistenz passt. Sauerkraut in einem Topf erwärmen.
3. 2 50g-Scheiben Käse abschneiden und auf die Patties geben, im Ofen Schmelzen lassen.
4. Auf die Oberseite der Briochebuns je 1 EL Apfelmus und 1 TL Johannisbeergelee verstreichen. Auf die Unterseite je 2 EL der Tomatensoße, etwas Salat, und wieder mit Tomatensoße toppen.
5. Die Patties aus dem Ofen nehmen, je ein Pattie auf die mit Salat und Soße belegte Unterseite  geben, mit 50g Sauerkraut toppen.
6. Auf das Sauerkraut einen Tl Ahornsirup geben.
7. Die Oberseite des Buns auf die Unterseite legen und den fertigen Burger anrichten.
8. Aus dem Restsalat, Sauerkraut und der übrigen Soße einen Beilagensalat mischen.

Guten Appetit!



Freitag, 8. September 2017

SUPERFRUCHT-Bacon-Salz: für Wildes und Süßes


Werbung// Dein Porridge ist dir zu öde und dein Wild nicht wild genug? Dann pimpe es auf mit diesem tollen Salz. Superschnell, Superumami. Das Salz vereint süßsaure Powerbeeren und herzhaften Bacon, passt von daher in warmen Porridge und zu Wildgerichten besonders gut. Es ist fix hergestellt und ich würde dir raten, es gleich in größeren Mengen vorzubereiten, denn das Zeug hat Suchtpotential und lässt sich zudem prima verschenken!


Eigentlich kann man das Salz mit allen getrockneten Früchten basteln, aber ich habe die Superfruchtselektion von Seeberger verwendet weil da einfach  so viele tolle rote Früchte drin sind und ich die Qualität sehr schätze (Nein Seeberger hat mich nicht gesponsert, ist meine Meinung. Vorsichtshalber steht am Anfang aber trotzdem Werbung:)) Die Früchte sind nämlich gut durchgetrocknet, so klumpt das Salz nicht so schnell.


Ich verwende für meine Salze immer grobes Meersalz, welches ich auf gewünschte Größe kleinmörsere. Bitte nehmt auch wirklich einen Mörser dafür. Im Mixer macht ihr damit nur stumpfe Klingen und dann könnt ihr mit dem Teil nur noch Suppe durchmixen (nur um es mal gesagt zu haben).
Aber genug geschnackt, hier das Rezept:



Superfrucht-Bacon-Salz
 

Zutaten (für etwa 350g):
4 Scheiben Bacon
200g Superfrucht Mix von Seeberger
100g grobes Meersalz.

Zubereitung:
1. Den Bacon in einer Pfanne knusprig braten, auf Küchentuch abtropfen lassen.
2. Den Fruchtmix fein hacken, das Salz auf Wunschkörnung mörsern
3. Den Bacon fein hacken.
4 Alles vermischen, in Gläser füllen.

Guten Appetit!



Mach es dir schön!

Wren

Die tägliche Amsel - Auf der Suche nach Zimt

Die tägliche Amsel ist heute vor lauter Kräutern kaum zu sehen, so ähnlich erging es mir gestern, als ich eine halbe Stunde den Zimt suchte, und ihn nicht fand.

Gut. Ich habe 3 Gewürzfächer, jedes 1Quadratmeter in der Fläche, da wird es schon schwierig. UNMÖGLICH wird es jedoch, wenn diese Fächer nicht sortiert sind. Ganz ehrlich? ich habe mittlerweile komplett den Überblick verloren, und das nicht nur bei den Gewürzen:
"Wo stehen denn hier die Gläser?" ist in unserer Küche eine berechtigte Frage, da eine Hälfte im Wohnzimmerschrank bei den Spirituosen, die andere jedoch in der Küche neben dem Kühlschrank zu finden ist. Kaum ein Teil hat seinen festen Platz, was zu Verwirrung und Unmut führt wenn ich mal wieder das Küchensieb suche, DAS hat jetzt ein Ende!

Immerhin ist bald Mabon (Erntedank auf heidnisch), das Fest wo man schaut, was geerntet werden konnte und man sich zu Hause gemütlich auf die kalte Jahreszeit vorbereitet. 
Und Zimt suchen ist nicht gemütlich. Zimt suchen ist chaotisch-böse.

Also werde ich heute, ganz im Sinne von Mabon, die Küche auf Vordermann bringen, räumen, aussortieren, und Dingen ihren Platz geben.

Was meint ihr, wie viele Zimtdöschen ich finde?

Update 13.30, nach 6 Stunden räumen:
Ich habe bisher viermal Zimt gefunden: Einmal als Stange, Einmal Zimtblüten und zweimal gemahlen. Was ich aber VIEL krasser finde: 15 (!!!) Päckchen Lebkuchengewürz *MUHAHAHA*. Mädels, der Herbst kann kommen *höhö*. Das schreit nach Auflauf mit Zwetschgen und Apfel, Vanille uuund LEBKUCHENGEWÜRZ.

Mach es dir schön!
Wren



Donnerstag, 7. September 2017

Polens bestes STREETFOOD - Meine Top 5!

Zapienkanka, eine Art armlanges Pizzabaguette mit einem Twist
Natürlich haben FREUND und ich in unserem Urlaub in Danzig viel regionale Küche und auch frischen Fisch aus der Ostsee gegessen, und ja: Es gibt nichts über Flunder frisch aus dem Räucherofen vom Fischer direkt am Strand.

Dennoch geht es heute nicht um diese kulinarischen Dinge, sondern vielmehr um Streetfood: Schnelles Essen, welches aus Foodtrucks oder kleinen Buden verkauft wird, und davon gab es in Danzig genug, mehr als genug. Ich habe einiges probiert, aber längst nicht alles, denn auch meiner Magenfüllkapazität sind Grenzen gesetzt. An den leckersten und für mich kuriosesten Dingen möchte ich euch nun gerne teilhaben lassen, mit klarer Empfehlung, solltet ihr mal in Danzig sein.



1. Zapiekanka
                                     

 

Ich habe echt nicht schlecht geguckt, als, am  zweiten Tag in Polen ein etwa  sechsjähriger Junge mit einem Pizzabaguette an mir vorbeilief, welches fast so lang war, wie das Kind groß. Groß waren auch meine Augen, als ich Freund fragt, was das denn sei und natürlich musste ich auch so etwas haben, sofort.

Bei diesem Snack von gut  über 60cm Länge handelt es sich um Zapiekanka, eine Art Baguette, welches traditionell mit Champignons und Käse belegt und mit Ketchup getoppt ist, es gibt aber zahlreiche Varianten, mein Liebling war die Version mit Chorizo und Knoblauchdressing. Der Twist liegt im sehr lockeren Teig: Das Baguette sieht sehr voluminös aus, ist aber locker-knusprig-fluffig, so dass man so ein Teil gut weghauen kann, ohne sich vollgestopft zu fühlen. Mit knapp 600kcal ist das Snackbaguette deutlich mehr als ein Snack, aber toll für aktive Tage und eindrucksvoll auf jeden Fall. 



   2.  Geschmolzener Räucherkäse


Lustige Rollen zogen mich an einen Verkaufsstand, auf den ich mir zunächst keinen rechten Reim machen konnte. Freund half mir weiter: Bei den Rollen und Kegeln handelt es sich um Räucherkäse, welcher traditionell in Bergsteigeregionen als Wandernahrung verkauft wird. Nun waren wir zwar nicht in den Bergen, aber gewandert sind wir durchaus und so erwarb ich eine der frischabgeschnittenen und auf dem Grill geschmolzenen Scheiben


Sieht unspektakulär aus, aber mir als Vertreter des Spruchs: "Alles wird besser, wenn man es mit Käse überbackt" läuft jetzt  noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke. Ein 25g-Stück wartet mit stolzen 120kcal auf, aber hey, dafür wandere ich auch 5 km mehr, und nach jedem Kilometer gibt es ein Käsestückchen....


3. Kringelfritten am Spieß



 

Da werden doch tatsächlich auf Wunsch Kartoffel frisch durch den Spiralschneider gedreht, in heißem Öl gebadet und mit Knofi und Salz bestreut.Ein Spieß 25 Cent, was braucht man mehr? Suchtpotential!





  4. Bubble-Waffel


Das wird frisch ne lustig geformte Waffel in einem  Waffeleisen gebacken (die Bubbles  gibt es gefüllt oder ungefüllt)  zusammengerollt und mit Eis, Sahne und Sauce gefüllt:krass! Hab ich hier in Deutschland noch nie gesehen, in Polen gab es die Überall. LECKER! Wir hatten die Rocher-Version mit Kokoseis, Sahne und weißer Schokoladensauce mit Mandeln. Riesen Portion für 1500kcal, eindeutig ein Streetfood zum Teilen.

 


  5. Burger


Ich habe keine Ahnung, warum es in Danzig so viele krass gute Burgerbuden gibt, ABER: Es gibt sie. Hier waren wir bei Bobbys-Burger, mein persönliches Highlight: Briochebun, Ziegenkäse, Mango-mayo, Doppeltes Pattie, Preiselbeeren.

Sabber.


Das waren also meine Top 5:).
Was ist dein liebstes Streetfood? Poste es in den Kommentaren!

Wren

Mittwoch, 6. September 2017

Die tägliche Amsel - Back on Track?


Die heutige Amsel hat es sich auf den Zugschienen gemütlich gemacht, ich denke mal, ohne fatale Absichten.

Während also die Amsel schon weiß, wo es langgeht, struggle ich noch damit, mich nach dem Urlaub wieder im Alltag einzufinden. FREUND hat es da einfacher: Er geht Morgens zur Arbeit, kommt Abends wieder und hat somit einen wesentlich geregelteren Tagesablauf als ich, die zwar noch Hausarbeiten schreiben muss, aber bis Mitte Oktober keine Vorlesungen an der Uni hat. Es gibt zwar viel, was ich machen könnte und möchte, aber die Motivation, zu beginnen, die muss erstmal aufgebracht werden, was nicht leicht ist, wenn man sich seine Zeit frei einteilen kann. Und darum geht es bei mir diese Woche. Einen Plan habe ich schon für die nächsten Wochen, und nun geht es los damit, diesen zu befolgen. Urlaub ist jetzt vorbei!

Und so habe ich diese Woche bereits 3 Konzepte erstellt, meinen Klamottenschrank von  allen zu großen Klamotten befreit (jeah) und pirsche mich an, an das noch scheue Routinereh.

Sportnews

Sport hilft mir sehr, wieder in Spur zu kommen, besonders wenn ich früh aufstehe, um ihn zu betreiben.
Und so habe ich mit der besten Vogelkumpanin der Welt pro Woche drei Fittitermine ausgemacht. Gestern gab es Krafttraining und Spinning, morgen gehts auf den Crossi und heute habe ich nen fiesen Muskelkater, der sich gleich in 2kg Wasser auf der Waage niederschlägt. Danke auch.

Waagengezwitscher

Dank durchschnittlich 18 km Laufen am Tag im Urlaub konnte ich mein Gewicht halten (ganz rechts in der Collage) und packe nun motiviert die letzten 10-12 kg an. Mit 12 hätte ich halt am Ende die 30kg Abnahme voll, was nice wäre aber kein zwingendes Muss ist, sieht halt nur schöner aus. Mittlerweile hänge ich so anderthalb kg vor Normalgewicht, das möchte ich im September auf jeden Fall noch erreichen.

Ganz links: Mai, Mitte Ende Juni, Rechts: Ende August. Minus 18kg

Damit das auch gut funktioniert, habe ich mir bei Amazon ein verspieltes Diätagebuch zum Ausfüllen besorgt. Mal schauen, wie sehr mir das hilft, ich denke aber, mit 6 Euro kann man da wenig falsch machen.


Worknews

Great: 

-Ich habe letzen Freitag das Schreiben erhalten, dass ich nun die Berechtigung zum Anfertigen der wissenschaftlichen Hausarbeit für das erste Staatsexamen habe! Nächsten Herbst bin ich dann also durch mit dem Studium, ein Ende ist in Sicht!

- viele Blogartikel in der Pipeline. Da die Internetverbindung im Urlaub so krass schlecht war, arbeite ich die jetzt, gemischt mit neuen Ideen, ab:)

Not this Great:

- August. Der August ist nervig wenn man selbstständig ist, weil alles Urlaub macht (einschließlich man selbst) und sich somit Dinge wie Zahlungen, Absprachen etc. Megaaaaaa verzögern. Eine Kleinigkeit nur, sicher, aber nun ja, jeder kennt das, wenn einem Peanuts aufn Keks gehen, oder?


Kulinarische News:

Wir haben unser Ceranfeld gecrasht. Beim Abspülen rutschte eine Flasche aus der Hand und tippte an das danebenliegende Cerankochfeld (die Konstruktion, das Ceranfeld genau neben die Spüle zu packen, ist risikoreich, zugegeben, aber platztechnisch nicht anders zu machen) und zwar so ungünstig auf der Kante, dass das eigentlich stabile Teil einmal durchknackte *narf*. Zum Glück haben wir eine Glasbruchversicherung in der Haftpflicht, aber ich kann jetzt nur auf der kleinsten Platte kochen, denn ich möchte mich ja nicht grillen, gelle? Was das heißt? Porridge for the win, uuund: Ofengerichte.


Mach es dir schön!
Wren

 






Samstag, 2. September 2017

Perfekte Paare - Pastinake und Blumenkohl

Ja der Blumenkohl ist tatsächlich lila.
"Ähm Wren, dingens, sach ma, wie war das noch mit dem Blumenkohlpü, was war da drin, dass das so geil schmeckte?"

Keine Frage: Pastinake!

Blumenkohlpü ist schon lange, vor allem in Lowcarb-Kreisen, ein wirklich guter Ersatz für das doch recht kohlenhydratlastige Kartoffelpü. Jetzt hat aber Blumenkohl die Eigenschaft, gekocht keinen wirklich starken Eigengeschmack zu besitzen, und, aufgrund der fehlenden Stärke mehr breiartig als cremig in seiner Konsistenz zu werden. 

Ersteres lässt sich mit Salz, Muskat und Ingwer gut beheben, zweiteres nervt mich als Foodblogger schon mehr, denn es ist nicht möglich, das Blumenkohlgematsche außerhalb von Schalen und Schälchen appetitlich anzurichten: Es sieht immer aus (vor allem beim lila Blumenkohl) wie ein überfahrenes  Ditto (Googel: pokemon-> Ditto) nach Starkregen, und das ist für Fotos doof, richtig doof.

Jetzt sagt ihr vielleicht : " Jaaa pfffff BILDER..., SCHMECKEN muss es!"

Ja. stimmt. Aber würdet ihr etwas nachkochen, was auf den Bildern schon echt eklig ausseht? Würdet ihr etwas unappetitlich Aussehendes eurer geliebten (!!!) Schwiegermutter vorsetzen? 
Also!

Ich habe also rumprobiert und habe als perfekten Partner für den schüchternen Blumenkohl die würzige Pastinake gefunden! Die macht das ganze cremiger und gibt mit ihrer süßen Würze noch ordentlich Geschmack hinzu. Einfach beides in 50/50 Verhältnis schälen, in einem Pott zusammen gar kochen, mit Muskat und Salz würzen und  pürieren. Wer mag, haut noch ein bisl Butter ran.

Tipp für Angeber:
Die Pastinake schälen, in Stifte schneiden, im Ofen bei 180°C 25 Minuten garen und DANN mit dem garen Blumenkohl pürieren, gibt tolle Röstaromen.

Tipp für UMAMI-Freunde:
Angeröstete Zwiebeln unter das fertige Pü mischen, lecker!

Funfact:
Macht niemals Pü mit lila Blumenkohl. Sieht immer pfui aus (deswegen auch kein Bild hier). Wer das hübsch hinbekommt, der poste ein Beweisbild oder schicke es mir per Mail, ich setze dass dann hier im Beitrag ein. Lila Blumenkohl gibt es grad bei Rewe.

*Tüdelüüü*
Wren