Donnerstag, 30. Juni 2016

Wenn es am Einfachsten fehlt, oder: Der zerbrochene Spiegel [Alltagschaos]

"Scherben bringen Unglück!"

So hat es wohl jeder schon einmal, zumindest von seiner Großmutter, gehört.
So auch ich.
Aber auf diese Kette von Ereignissen in den letzten zwei Tagen konnte mich diese Weisheit dennoch nicht vorbereiten.
Nicht im Geringsten.

Es begann mit einem gesprungenen Spiegel im Badezimmer unseres Vermieters  der ja unter uns wohnt.
Dazu muss man wissen: Besagter Spiegel hatte schon etwas länger einen Sprung und somit war dieser schon fast vergessen und nahezu Teil des Alltäglichen geworden. 
Wie gesagt, FAST, denn eines Tages (letzte Woche) rief sich das reflektierende Glas schmerzhaft zurück in Erinnerung als es unserem Vermieter A. mitsamt der Badezimmerarmatur entgegenkam und nun, seiner Bestimmung endlich  folgend, einen großen Haufen an Scherben produzierte

"Scherben bringen Unglück!"

Es wurde eine neue Badezimmerarmatur gekauft, natürlich mit neuem  Spiegel.
Viele schwere Pakete fanden ihren Weg in die Wohnung, aber nicht viel weiter, denn: Es fehlte die Aufbauanleitung.
Ein Team von Handwerkern rückte  dann Gestern an, montierte die Möbelstücke, und.... zerbrach eine der neuen Spiegelschranktüren.
Ärgerlich , ja, aber nachbestellbar. So dachten wir.Was wir jedoch nicht bedacht hatten:

"Scherben bringen Unglück!"

Vorhin dann, wir kamen verschwitzt vom schwülen Wetter nach Hause und hatten grad gegessen, lockte uns ein nicht zu leises Fluchen nach unten.

Es tropfte.
Von oben
Durch die Decke.

Was war passiert?

Die Handwerker haben beim Befestigen der Amatur die Wasserleitung angebohrt.
Jetzt ist das Wasser ersteinmal aus.
Im ganzen Haus.

Ich hoffe die bekommen das heute noch hin, die Fachleute.

Ich habe alle Spiegel vorsichtshalber abgehängt.

Passt auf euch auf!
Wren






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