Dienstag, 20. Oktober 2015

Einen an der PFANNE! und EIN FLÜCHTLING aus INDIEN

Es wird kühler, es wird kalt, und da ist ja wieder die Zeit gekommen für Suppen, Aufläufe und Wildfleisch, also so herzhaft genialleckeres Zeug was satt macht, zumeist viele Kalorien hat und wärmt. Und ich finde, das ist auch gut so. Nachdem FREUND und ich die letzte Woche in Kürbis schwelgten, wir aßen Kürbisquiche (Der Lowcarbblog hat da ein GENIALES REZEPT  , das so lecker ist, dass ich wünschte es wäre von mir;), UNBEDINGT ausprobieren!), Kürbisfritten, Kürbisuppe, und uns den Bauch mit Wild vollschlugen (Reh, Wildschwein, Ente), hatten wir nur noch Reste im Kühlschrank. Der Magen knurrte, aber bei der Kälte Abends nochmal rauszugehen...NÄH!, da waren FREUND und ich uns einig.

Also was macht man?(und hier wird es jetzt ganz furchtbar nostalgisch und erinnerungsträchtig, jedenfalls für mich): Man MACHT eine RESTEPFANNE. Die halbe Paprika, die Kartoffelreste, das Schälchen Reis und was sonst noch so im Kühlschrank steht, weil es zu schade zum Wegwerfen war, wird zusammen in eine Pfanne geklatscht. Und meine Lieben, das SCHMECKT! gefühlt besser als jedes Restaurantessen. 
Ich liebe RestePFANNEN, ihr seht also , dass die Überschrift gut gewählt ist.

Nun sieht ja aber der Kühlschrank eines LCHFlers geringfügig anders aus als der eines Otto-Normal-Essers.
Hat uns das abgehalten? 
NEIN.

Und so gab es die:


ULTIMATIVE LCHF-RESTPFANNE
Mit noch nicht gestockten Eiern zur besseren Übersicht.

Das ist jetzt eigentlichkein Rezept, aber vielleicht mag es jemand nachbauen.

Was haben wir da reingeballert?
-Reste von einer Chorizo, kleingeschnitten
-eine sehr reife Avocado
-Zwiebelreste
-Salamireste
-Hähnchenbrustreste
-Schinkenwürfelreste
-8 Eier 
-Gewürze
-Käsereste
-1/2 Packen Sauce Hollandaise.


Zubereitung?

Kokosöl inne Pfanne, alles reinwerfen, freuen (Der Aspekt der Freude ist sehr wichtig), essen.

*NOMNOM*

Und SO sah das FERTIG aus:

Das gewaltige LCHF-Gericht der absoluten Sättigung^^

Kommen wir nun vom Kulinarischen zum Erstaunlichen.

Quasi noch GANNNNZ frisch, ich habe mich kaum vom Schreck  erholt.
Ihr müsst euch das vorstellen: Ich schneide ganz friedlich meinen Blumenkohl in der Küche klein (Blumenkohlcurry) als plötzlich ein indischer Flüchtling vor mir steht und mit seinen Armen fuchtelt.

Ich lasse das Bild noch ein wenig auf euch wirken.

.

.


.

.
.
Auflösung?
Gut!

Da ist doch MIT dem  Blumenkohl eine GRÜNE STABHEUSCHRECKE mitgereist, ein Baby noch, winzig und niedlich.Schaut mal:

Erschreckende verschreckte Schrecke
FREUND meinte völlig trocken:" Mal gut, dass du die gefunden hast, ich hätte die vermutlich platt gemacht, bevor ich gesehen hätte, WAS da krabbelt"

Na, da hat die wohl Glück gehabt:).

Sie sitzt jetzt  in einer improvisierten Box mit Luftlöchern und etwas Wasser, und Morgen such ich ihr mal Brombeerblätter zum knabbern ... das arme Vieh.

*Hach*

*Tüdelüüü*

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Habe bitte etwas Geduld, bis dein Kommentar erscheint, ich moderiere selbst:)