Donnerstag, 19. Oktober 2017

Future TASTers Training: Kaninchenleber mit Portweinbirnen, karamellisierten Äpfeln und fruchtigem BY SUSANN-Aprikosenchutney


 Werbung ( Das Chutney wurde gesponsored)//
Es ist passiert lieber Leser. Nachdem es mehrere Male an mich herangetragen wurde, habe ich mich bei der Fernsehsendung "The Taste" beworben. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die Sendung bis Gestern überhaupt nicht kannte, da ich generell nicht viel fernsehe.

DAFÜR hat es dann aber auch direkt gefunkt. Ich fühle mich inspiriert: Von den Aufgaben, den Juroren, der Kreativität. Das bringt Spaß, da will ich hin!
Also schnell Bewerbung abgeschickt, bevor ich es mir anders überlege.

Ob ich nun ausgewählt werde? Keine Ahnung. Aber ich kann ja schonmal üben, und wenn es nicht für die nächste Show passt, dann für die darauf. Ich bin einfach in diese "Löffel-Portion-Idee" verliebt.

Bitte verzeiht mir, dass ich keine Originallöffel habe, die sind schwer zu bekommen, und so müssen es zunächst asiatische Suppenlöffel tun, aber hey, irgendwo muss man ja anfangen, ne?

Hier also der erste "Löffel", herbstlich-süß, mit Apfel, Birne, Chutney.
Und das Chutney, das Chutney  ist etwas ganz, ganz feines!


 Ich habe euch ja schon von Susann erzählt, der inspirierten Powerfrau, eigentlich aus der Modebranche stammend, die nun in ihrer 5qm-Küche Chutneys mit allem kocht, was ihr Garten so hergibt, 2015 den Gründerpreis abräumte, und ihre Kreationen unter dem Label By Susann verkauft.
 Und das mit der kleinen Küche und dem Garten ist nicht etwa ein romantischer Unternehmer-Gag, sondern tatsächlich so. Susann hat ein großartiges Gespür für Aromen und Kombinationen von Zutaten, sowie ein enormes Wissen. Wir telefonierten fast eine Stunde und redeten über Zutaten, Essen und Qualität es war herrlich, schon lange habe ich mich nicht mehr so gut unterhalten!

Ich hoffe, es folgen noch einige gute Gespräche, für Gesprächsstoff ist auf jeden Fall gesorgt, denn Susann schickte mir ALLE Sorten ihre selbstgemachten Chutneys zum Testen, plus selbstgemachte Marmeladen als Dreingabe, ich bin immer noch ganz platt und fühle mich geehrt, vielen Dank!

Ich freue mich also sehr darauf, euch in den kommenden Wochen einige Rezepte mit den vielfältigen By Susann-Chutneys vorstellen zu dürfen. Denn bei dieser Kooperation passt einfach alles: Hochqualitative Zutaten, raffiniert gewürzt und mit Passion und Liebe zum Produkt zubereitet!


Jetzt stehen die Chutneys also in ihren bunten Gläsern mit dem tollen Design im Regal und sehen superschick aus!

Aber mit Rumstehen ist es bei Chutneys ja nicht getan, die wollen auch probiert werden. Und ich muss sagen, das Aprikosenchutney hat mich gleich überrascht.

Kurzer Vorlauf zum Verständnis:
Ich kenne Aprikose eigentlich nur in Kombi mit Vanille. Kann man machen: Aprikose hat vanillige Anklänge und die Vanille unterstreicht die sanfte Fruchtnote, aber eigentlich ist die Kombination fast ZU sanft und das hat mich immer aufgeregt: Dieses Seichte, ohne Ecken und Kanten, ohne Tiefe: UNSPANNEND. Und wenn man das noch mit dem geschmacklich zurückhaltenden Kaninchen kombiniert, dann ist das in etwa, als wenn auf einer Party alle dasselbe Kleid anhaben: Es ist hübsch, aber auf Dauer langweilig.

Anders DIESES Aprikosenchutney!

 Das Chutney, fast, denn auf meinem Glas steht  Chicoree statt Pflaume, ist aber beides drin(Alle Bildrechte bei www.BySusann.de)
Beim ersten Probieren war es würzig scharf, was mir erst garnicht in den Kopf wollte. Beim zweiten Probieren schaute kurz die Aprikose vorbei, drehte sich einmal mit der Pflaume im Reigen, um dann von der leichten Bitternote des Chicoree in den Hintergrund zum Buffet begleitet zu werden. Die Tanzfläche übernahmen jetzt Curry, Balsamico, Ingwer und das Umami von der Tomate. 
Die letzten auf der Party waren tatsächlich Thymian, Ingwer und Senfkorn.
Kurz: Richtig, gutes, multidimensionales Chutney. Kriegt man so nicht, jedenfalls nicht hier, ich hatte bisher nur Begegnungen mit pappsüßen Chutneys, so eher Zucker mit Geschmack. Hier gibt es Geschmack mit minimum Zucker. Fein das!

Nur das"Mittelscharf" kann ich nicht unterschreiben. Gut, das Curry kitzelt zu Anfang mit seiner matten Schärfe die Zungenseiten und der Ingwer hallt ein wenig nach, aber ich finde es eher würzig und das Pflaumenchutney viel schärfer.

Aber das sind ja Peanuts.

Jedenfalls ist DIESES Aprikosenchutney die perfekte Ergänzung zu der Süße der restlichen Zutaten, gibt halt "den" Kick.

Und nachdem ich jetzt so lange geschwafelt habe, hier das Rezept:



Kaninchenleber mit Portweinbirnen, karamellisierten Äpfeln und fruchtigem BY SUSANN-Aprikosenchutney

Zutaten (für 2 Personen)

Eine Kaninchenleber (geputzt und in 2*2cm große Stücke geschnitten)
Ein halber lokaler Apfel, nicht zu sauer (in kleine Stückchen geschnitten)
Eine halbe Birne ( in kleine Stückchen geschnitten)
Eine halbe Zwiebel (etwa 50g, gewürfelt)
2 Stückchen Butter

30ml Portwein
1El Waldhonig
1Tl  BY SUSANN-Aprikosenchutney (HIER findest du das Chutney von BySusann)

Salz, Pfeffer

Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung:
  1. Zwiebeln in Butter glasig dünsten, Birne hinzugeben, 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, Salzen, Pfeffern.
  2. In einer zweiten Pfanne Apfelstückchen in Butter anbraten, Honig dazugeben, unter Rühren karamellisieren lassen, bis die Apfelstückchen leicht braun sind
  3. Leber zu den Birnen geben, etwa4 Minuten von allen Seiten anbraten, mit Portwein ablöschen, Äpfel hinzugeben.
  4. Alles hübsch in zwei Portionen anrichten, einen halben Tl Chutney auf jedes Gericht geben, mit Schnittlauch garnieren.
Guten Appetit!

Wren









Dienstag, 17. Oktober 2017

Herbt Is(s)t Kürbis! BEST of KÜRBISREZEPTE!


Zur Muskatkürbissuppe geht es HIER lang!

Du liebst Kürbis und suchst tolle Rezepte für dieses vielfältige Herbstgemüse? Dann bist du hier richtig! Ich habe hier zu Hause einige außergewöhnliche Sorten, wie rondelli, blue ballet und  Baby-Boo für dich, die auf ihren Einsatz warten.

Um dir die Wartezeit zu versüßen, und dich auf die raren Sorten einzustimmen, sind die Bildunterschriften in den Bildern dieses Beitrags zu meinen (bisher) liebsten Kürbisrezepten aus dem Blog verlinkt, denn meine Liebe zu dem leckeren Kugelgemüse ist nicht neu!

Kürbis SWEET DUMPLING aus dem Ofen mit Creme fraiche und knusprigen Hähnchenoberschenkeln

Ich bin ja persönlich ziemlich baff, wie viele Kürbissorten sich mit Schale zubereiten und Essen lassen. Und den Butternut kann man einfach im Ofen garen und auslöffeln.

Überbackener Spaghettikürbis mit grünem Pesto


Andere Kürbisse wiederum schmecken lecker als Rohkost oder zu Gemüsenudeln verarbeitet. Ja, dazu wird es auch ein Rezept geben. Ein voller Erfolg war im letzten Jahr der Pumpkin Cheeseburger:

Herbstlicher Cheeseburger-Salad mit Kürbisketchup

Und sogar Kekse lassen sich mit dem Allrounder backen!

Kürbis-Nuss-Plätzchen

Ich bin der Überzeugung: Wer keinen Kürbis mag, hat nur noch nicht den richtigen probiert, oder?

*Tüdelüü*
Wren